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Pure Schweizer Dominanz in der Abfahrt von Garmisch

Odermatt siegt vor Monney und Rogentin

Zum zweiten Mal nach dem Riesenslalom von Val-d'Isere ist dem Schweizer Team in diesem Weltcupwinter ein Dreifachsieg gelungen. Marco Odermatt siegte auf der Kandahar-Piste vor seinen Teamkollegen Alexis Monney und Stefan Rogentin.

Es sind eindrückliche Marken, die Marco Odermatt mit seinem Sieg in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen wieder erreicht hat. Mit dem 54. Weltcupsieg zieht der Nidwaldner mit Hermann Maier gleich, nur noch Marcel Hirscher (67 Siege) und natürlich Ingemar Stenmark (86 Siege) liegen auf der Männerseite vor Odermatt. Mit dem 101. Podestplatz ist er auch diesbezüglich mit Henrik Kristoffersen auf Rang drei gleichgezogen.

Auf der Kandahar-Piste, die weniger unter den hohen Temperaturen litt, als vielleicht angenommen, lieferten sich zwei Schweizer einen Hunderstelkrimi. Dabei setzte sich Odermatt im ersten Rennen nach den Olympischen Spielen gegen Alexis Monney durch. Bei allen Zwischenzeiten hatte Monney die Nase vorn, im Ziel triumphierte dann doch der aktuell beste Abfahrer der Saison mit einem Vorsprung von 0.04 Sekunden. Komplettiert wurde das Podest durch einen dritten Schweizer: Stefan Rogentin (+0.98) münzte seine frühe Startnummer in seine erste Podestplatzierung in diesem Winter um.

Der Österreicher Vincent Kriechmayr und der Italiener Giovanni Franzoni (+1.20) teilen sich dahinter den vierten Rang, ehe mit Franjo von Allmen (+1.47) auf Rang sechs bereits der nächste Schweizer folgt. Von Allmens Rückstand in der Disziplinenwertung auf Odermatt ist damit auf 175 Punkte angewachsen. Mit Justin Murisier (+1.57) als Zehnter klassierte sich gar noch ein fünfter Schweizer in den Top Ten.

Lars Rösti (+2.24) sammelte als 18. wichtige Punkte im Rennen um einen Platz am Weltcupfinale. Die Top 30 um nur neun Hundertstelsekunden verpasste Arnaud Boisset (+3.05) als 31. Leer ausgingen auch Alessio Miggiano (+3.29) als 35. und Livio Hiltbrand (+5.53) als 44. Aus gesundheitlichen Gründen verzichtete Niels Hintermann auf den Start zur Abfahrt.

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2026-02-28 12:21:40

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