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Nach über drei Jahren ohne Sieg triumphiert Suter in Soldeu

Abfahrt der Frauen in Soldeu

An den Olympischen Spielen blieb ein Exploit der Schweizer Speedfahrerinnen aus. Im ersten Rennen danach triumphiert Corinne Suter in der Abfahrt von Soldeu. Es ist ihr erster Weltcupsieg seit ihrem Kreuzbandriss im Winter 2023/24.

Im Januar 2025 stand Corinne Suter zweimal in ihrem Comeback-Winter auf dem Podest. Im Vorfeld des Olympia-Winters verletzte sich die Schweizer Weltmeisterin und Olympiasiegerin in der Abfahrt abermals. Erst im Januar in Zauchensee konnte die 31-Jährige in den Weltcup zurückkehren. Bislang war der 15. Rang in der Abfahrt von Tarvisio ihr bestes Weltcupergebnis in diesem Winter. An den Olympischen Spielen in Cortina reichte es dann zum 14. Rang in der Abfahrt, Rang 11 im Super-G und in der Team-Kombination wurde Corinne Suter zusammen mit Camille Rast Neunte.

In Soldeu nutzte die Schwyzerin die Gunst der Stunde und stellte mit einer frühen Startnummer eine Zeit auf, an der sich alle anderen die Zähne ausbeissen sollten. Für Suter ist es der sechste Weltcupsieg in ihrer Karriere und der erste seit dem Triumph im Super-G von Lake Louise im Dezember 2022.

Auch die weiteren Podestplätze sicherten sich frühe Startnummern. Unmittelbar vor der Tagessiegerin ging Nina Ortlieb ins Rennen. Mit einem Rückstand von nur elf Hundertstelsekunden wurde die Österreicherin Zweite. Sofia Goggia (+0.24), welche die Top-Startgruppe eröffnete, preschte derweil auf Rang drei vor. Als Vierte reihte sich die Deutsche Emma Aicher (+0.53) ein, sie ist in der Disziplinenwertung die erste Verfolgerin der verletzten Lindsey Vonn. Rang fünf ging an Olympiasiegerin Breezy Johnson (+0.61).

Dass eine frühe Startnummer aber keine Garantie für eine Spitzenplatzierung war, bekam Malorie Blanc (+1.95) zu spüren. Unmittelbar nach Suter auf die Strecke gefahren, reichte es ihr zum 17. Schlussrang. Dahinter sorgte eine weitere Schweizerin für eine begeisternde Geschichte: In ihrem allerersten Weltcuprennen fuhr die 21-jährige Jasmin Mathis (+2.29) als 23. sogleich in die Punkte. Mit Priska Ming-Nufer (25./+2.34), Joana Hählen (29./+2.86) und Delia Durrer (30./+2.87) klassierten sich noch drei weitere Schweizerinnen in den Top 30.

Nicht für Punkte gereicht hat es Daria Zurlinden (45./+4.29). Gestürzt war aus dem Schweizer Team Janine Schmitt, sie fuhr danach aber selbstständig ins Ziel. Kurzfristig auf einen Start verzichtete Jasmina Suter, sie ist nach einem Schlag auf den Kopf angeschlagen.

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2026-02-27 12:18:14

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27.02.2026 11:00

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