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Odermatt verpasst Sieg beim Podest-Jubiläum hauchdünn - Franzoni feiert ersten Abfahrts-Sieg

Die Abfahrt in Kitzbühel

Marco Odermatt fährt in der legendären Kitzbühel-Abfahrt bei seinem 100. Weltcup-Podestplatz auf Rang zwei. Der Schweizer muss sich Giovanni Franzoni um wenige Hundertstel geschlagen geben, während Maxence Muzaton das Podest komplettiert. Neben Odermatt schafft es aus Schweizer Sicht einzig Niels Hintermann in die Top Ten.

Hinweis: Stand nach 30 Fahrer

Am Samstagmittag stand die legendäre Abfahrt in Kitzbühel auf dem Programm - ein Rennen, das vor allem für Marco Odermatt (+0,07) von grosser Bedeutung war. Der Nidwaldner zeigte erneut eine starke Leistung und hatte nach dem dritten Sektor noch 15 Hundertstel Vorsprung auf den Sieger Franzoni. Doch im entscheidenden Abschnitt verlor Odermatt minimal an Tempo. Am Ende fehlten nur 7 Hundertstel zum Sieg. Trotz der knappen Niederlage konnte Odermatt seinen 100. Podestplatz feiern.

Niels Hintermann (+0,71) zeigte ein starkes Rennen. Vor allem im oberen Teil präsentierte sich der Zürcher stark, ab der Hausbergkante verlor er aber etwas an Boden. Mit Rang 6 holt Hintermann dennoch ein starkes Resultat nach Hause.

Für Franjo von Allmen (+1,56) lief es diesmal nicht nach Wunsch, einmal mehr aufgrund eines Fehlers. Bis zur fünften Zwischenzeit lag er noch vor Franzoni, doch dann überdrehte er, wie schon im Training, auf dem Zielhang und kam weit von der Ideallinie ab. Der Fehler kostete knapp eine Sekunde, am Ende reichte es nur für Rang 12.

Auch Alessio Miggiano (+1,73) zeigte bei erst seiner zweiten Fahrt auf der Streif eine ansprechende Leistung. Bis zum Lärchenschuss konnte der Schweizer mit den Besten mithalten, danach verlor er jedoch einige Hundertstel. Im Ziel wies Miggiano 1,73 Sekunden Rückstand auf und klassierte sich auf dem 16. Zwischenrang.

Als erster Schweizer startete Stefan Rogentin (+2,03) ins Rennen. Die ersten 50 Sekunden hielt er lange vorne mit, doch im unteren Teil fehlte ihm das Tempo. Mit 2,03 Sekunden Rückstand belegte Rogentin Rang 19. Für Justin Murisier (+2,85) war die Abfahrt eine zum Vergessen: Bereits beim Start hakte sein Stock, kurz darauf erwischte ihn ein Schlag, er verlor viel Tempo. Mit 2,85 Sekunden Rückstand landete er auf Rang 25.

Auch Alexis Monney (+2,10) konnte nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. Dem Freiburger rutschte bereits im oberen Streckenteil der Innenski weg, was ihn früh zurückwarf. Zwar zeigte er im unteren Teil nochmals eine ansprechende Fahrt, für ein Topresultat reichte es jedoch nicht - am Ende belegte er Rang 21.

Marco Kohler (OUT) begann die Abfahrt vielversprechend, doch kurz vor dem Ziel erwischte er jedoch einen Schlag, geriet von der Ideallinie ab und verpasste in der Folge ein Tor. Im Ziel fasste sich Kohler ans Knie und schien angeschlagen zu sein.

Für Lars Rösti (+3,13) verlief die Abfahrt enttäuschend. Der Schweizer verlor in allen Sektoren kontinuierlich Zeit und fand nie richtig ins Rennen. Im Ziel wies Rösti einen Rückstand von über drei Sekunden auf und klassierte sich auf Rang 26.

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2026-01-24 12:55:18

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