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Die Lauberhornabfahrt hat mit einem überragenden Odermatt einen neuen Rekordsieger

Vierter Sieg in Folge

Auf einer deutlich verkürzten Lauberhornabfahrt ist der Sieger am Ende derselbe, wie in den beiden vorangegangenen Jahren: Marco Odermatt. Der Kampf um den dritten Podestplatz wurde zum Hundertstelkrimi.

Mit der schnellsten Fahrzeit von 1:33.14 war die Lauberhornabfahrt deutlich kürzer als in den anderen Jahren. Einfacher war es auf der Piste, gestartet direkt über dem Hundschopf, keineswegs. Eine Klasse für sich war jener Athlet, der beide Abfahrtsrennen 2024 und jenes im Jahr 2025 in Wengen für sich entschieden hat. An Marco Odermatt ist an diesem Samstag gar niemand herangekommen, hauptsächlich im Kernen-S hat er den Unterschied zur Konkurrenz ausgemacht. Mit dem vierten Triumph bei der legendären Lauberhornabfahrt ist Odermatt nun alleiniger Rekordsieger des längsten Abfahrtsrennens der Welt.

Mit etwas Abstand zum Nidwaldner wurde der Kampf um die Podestplätze zum Hundertstelkrimi. Franjo von Allmen (+0.93) hätte womöglich gar für einen Schweizer Doppelsieg sorgen können, wäre er im Kernen-S nicht mit zu viel Schwung etwas zu weit hochgefahren. Schlussendlich verpasste er als Vierter das Podest nur um drei Hundertstelsekunden.

Rang zwei ging nach Österreich und damit an Vincent Kriechmayr (+0.79). Um das Podest endgültig zu besetzen, musste die Startnummer 28 abgewartet werden. Die Geduld zahlte sich aus, Super-G-Sieger Giovanni Franzoni (+0.90) bestätigte seine starke Form und wurde Dritter. Hinter dem Italiener hat nicht nur Franjo von Allmen das Podest knapp verpasst, auch der Schweizer Alexis Monney (+0.95) und der Italiener Dominik Paris (+0.96) verpassten das Podium nur um wenige Hundertstelsekunden. In einem packenden Abfahrtsrennen resultierten für sie die Ränge fünf und sechs.

Aus dem Schweizer Team sorgten Marco Kohler (13./+1.63), Stefan Rogentin (14./+1.68), Justin Murisier (17./+1.91) und Niels Hintermann (21./+1.99) für ein kompaktes Teamergebnis im Kampf um die Startplätze an den Olympischen Spielen. Lars Rösti (+2.38) sammelt dahinter als 30. gerade noch einen Punkt. Etwas Lehrgeld bezahlten Alessio Miggiano (41./+3.06) und Livio Hiltbrand (52./+4.19).

Definitiv eine Erwähnung wert ist die Leistung von Henrik von Appen (+1.88): Mit Startnummer 50 fuhr der Chilene auf den 16. Schlussrang.

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2026-01-17 13:44:55

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