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Odermatt erobert sich mit Saisonsieg Nummer vier die rote Startnummer zurück

Riesenslalom von Beaver Creek

Marco Odermatt gewinnt nach der Abfahrt am Donnerstag auch den Riesenslalom am Sonntag in Beaver Creek. Im zweiten Durchgang hat der Nidwaldner aber sein grosses Polster aus dem ersten Lauf gebraucht.

Vier Weltcup-Riesenslaloms hatte Marco Odermatt in Beaver Creek bislang bestritten, wobei Rang 27 im Dezember 2018 sein bisher einziges Resultat war. Nun hat sich der beste Riesenslalomfahrer der Gegenwart endlich auch mit dem Riesenslalomkurs auf der Birds of Prey anfreunden können. Im sechsten Renneinsatz in diesem Winter überquerte Odermatt am Sonntag zum vierten Mal die Ziellinie als Sieger. Trotz des Ausfalls in Copper Mountain übernimmt der Nidwaldner somit bereits wieder die Führung in der Disziplinenwertung, punktgleich mit Stefan Brennsteiner (+0.41), der heute Vierter wurde.

 

Auch der Tagessieger tat sich allerdings mit der gezeichneten Piste im zweiten Durchgang schwer, er verwaltete aber sein grosses Polster aus dem ersten Durchgang. Am nächsten an Odermatt herangekommen ist der Italiener Alex Vinatzer. Mit einem starken zweiten Lauf steigerte sich der Italiener von Rang zehn bis aufs Podest, auf die Bestzeit fehlten ihm in der Endabrechnung 0.23 Sekunden. Nach dem ersten Durchgang teilten sich Henrik Kristoffersen und Lucas Pinheiro Braathen zeitgleich den zweiten Rang. Kristoffersen (+0.34) komplettierte schlussendlich als Dritter das Podest, Pinheiro Braathen (+0.49) wurde derweil auf Rang fünf zurückgereicht.

Neben Odermatt hatten sich aus dem Schweizer Team Thomas Tumler und Loïc Meillard im ersten Durchgang in den Top-Acht in eine gute Ausgangslage gebracht. Vorjahressieger Tumler zeigte allerdings einen fehlerhaften zweiten Lauf und wurde entsprechend zurückgereicht. Von Zwischenrang fünf fiel Tumler (+1.06) bis an die 14. Position zurück. Besser lief es Meillard (+0.84). Er büsste eine Position ein, als Neunter verbuchte er dennoch die erste Top-Ten-Platzierung des Winters - ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur aufgrund der Disqualifikation von Alexander Schmid rückte derweil Lukas Feurstein (+0.89) überhaupt in den zweiten Durchgang nach. Dort nutzte der Österreicher seine Chance und avancierte zum Fahrer des zweiten Durchgangs, er verbesserte seine Position um gleich zwanzig Ränge und wurde Zehnter. Damit überholte Feurstein auch Luca Aerni (+1.02), als schlussendlich drittbester Schweizer verbesserte sich Aerni seinerseits um zwei Positionen auf den 13. Schlussrang, womit er die halbe Olympia-Norm eingefahren hat.

Mit den ersten Weltcuppunkten vor Augen gelang Lenz Hächler (+1.36) ein solider zweiter Durchgang. Er verbesserte sich gar um zwei Positionen. In seinem achten Start auf höchster Stufe hat er mit Rang 19 ab sofort ein erstes zählbares Resultat zu Buche stehen.

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2025-12-07 22:16:22

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07.12.2025 18:00

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