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Unantastbar im Steilhang fährt Odermatt auch in der Abfahrt der Konkurrenz davon

Dritter Saisonsieg für den Nidwaldner

Auf der Birds of Prey in Beaver Creek konnten sich die Abfahrer ein erstes Mal im Olympiawinter miteinander messen. Dabei sorgte Marco Odermatt als Sieger dafür, dass eine seit 2013 bestehende Serie ihre Fortsetzung findet.

Seit 2013 haben sich die Norweger und die Schweizer die Siege bei den Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Birds of Prey unter sich aufgeteilt. Daran hat auch ein verkürztes Rennen im Dezember 2025 nichts geändert. Das Ziel in Beaver Creek wurde aufgrund der knappen Schneemenge vorgängig um rund einhundert Höhenmeter nach oben verschoben. Damit haben die Athleten die erste Abfahrt des Winters dort abgeschwungen, wo sie üblicherweise über den Harrier springen.

Trotz der schweizerisch-norwegischen Dominanz der letzten Jahre hat der Abfahrtssieg in Beaver Creek im Palmares von Marco Odermatt noch gefehlt. Diese Lücke hat der Nidwaldner schliessen können. Bereits im Gleiterstück im oberen Streckenteil bei den Schnellsten machte der Schweizer in den technischen Kurven des Steilhangs den Unterschied zur Konkurrenz aus. Am nächsten an Odermatts Marke herangekommen ist der Lokalmatador Ryan Cochran-Siegle. Der US-Amerikaner verlor 0.30 Sekunden auf die Bestzeit. Komplettiert wurde das Podest durch den Norweger Adrian Smiseth Sejersted (+0.69). Für Odermatt ist es der dritte Sieg beim vierten Start in diesem Winter, damit war er auch schon in drei Disziplinen in der Saison 2025/26 erfolgreich. 

Direkt hinter dem Podest gelandet ist Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen, auf seinen Teamkollegen an der Spitze büsste er 0.85 Sekunden ein. Stefan Rogentin (8./+1.07) und Alexis Monney (9./+1.15) komplettierten in dieser ersten Abfahrt des Winters ein starkes Schweizer Teamergebnis mit gleich vier Athleten in den Top Ten. Resultatmässig konnte sich der Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+1.07) im Vergleich zu seinem Comebackrennen in Copper Mountain steigern, er klassierte sich als Elfter.

Punkte gab es derweil auch für Comebacker Niels Hintermann, der sich nach seiner überstandenen Krebserkrankung im Weltcup zurückmeldete. Hintermann (+1.79) klassierte sich als 20., direkt hinter ihm folgte mit Justin Murisier (21./+1.80) ein weiterer Schweizer. Unweit dahinter fuhr Marco Kohler (+1.90) auf Rang 24. Leer gingen derweil Livio Hiltbrand (34./+2.85), Alessio Miggiano (52./+3.19) und Lars Rösti (53./+3.20) aus. 

Adrian Smiseth Sejersted Aleksander Aamodt Kilde Alexis Monney Franjo von Allmen Herren Abfahrt Justin Murisier Lars Rösti Livio Hiltbrand Marco Kohler Marco Odermatt Niels Hintermann Norges Skiforbund Raphael Dort Ryan Cochran-Siegle Ski Alpin Stefan Rogentin Swiss-Ski US Ski Team welovesnow.ch

2025-12-04 20:11:32

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04.12.2025 19:00

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