Die Schweizer Skirennfahrerinnen Alessia Bösch (21) und Delia Durrer (22) verbindet eine tiefe Freundschaft. Sie stehen einander in persönlichen Krisen bei und unterstützen sich gegenseitig in ihrer sportlichen Laufbahn. Durrer kämpft aktuell mit Rückenproblemen, während Bösch an ihrem Comeback feilt. Trotz räumlicher Distanz bleiben sie in täglichem Kontakt.
Diese zwei Freundinnen aus dem Skisport halten zusammen: Weltcupfahrerin Delia Durrer und Alessia Bösch, die den Sprung in den B-Kader schaffen will. Seit jungen Jahren fahren die beiden gemeinsam Ski und sind einander eine wichtige Stütze – in privaten Krisen wie auch bei sportlichen Rückschlägen.

Die Freundschaft spielte eine entscheidende Rolle bei Böschs Rückkehr in den Skisport. Die 21-Jährige erinnert sich: "Sie war die Erste, die ich angerufen habe und zu der ich sagte: 'Delia, ich vermisse das Skifahren so sehr.'" Durrer stellte daraufhin die entscheidende Frage, warum Bösch nicht einfach wieder Rennen fahren wolle.
Auch während einer persönlichen Krise war Durrer eine wichtige Stütze für Bösch. Gesundheitliche Probleme, Maturastress und insbesondere die Krankheit ihres Vaters belasteten sie – worauf Bösch ihren Rücktritt vom Skisport erklärte.
Trotz eigener Herausforderungen in ihrer Karriere fand Durrer stets Zeit, ihrer Freundin beizustehen. "Obwohl Delia ihre ersten Weltcuprennen bestritt und an einem so intensiven Punkt ihrer Karriere stand, war sie immer die Erste, die mir jeden Tag schrieb, nachfragte und vorbeikam", sagt Bösch über diese schwierige Zeit.
Die beiden hat das noch enger zusammengeschweisst. Bösch beschreibt Durrer als ihre "beste Freundin seit vielen Jahren". Trotz der räumlichen Distanz aufgrund von Training und Wettkämpfen pflegen sie einen täglichen Austausch über Sprachnachrichten. Bösch nennt das "eine Art Podcast" für Updates und persönliche Erlebnisse.
Aktuell steht Durrer vor eigenen gesundheitlichen Herausforderungen. Seit Januar leidet sie unter Rückenproblemen, die ihr intensives Training erschweren. Bösch zeigt sich besorgt um ihre Freundin und betont ihre Bereitschaft, Durrer in dieser schwierigen Phase zu unterstützen: "Ich werde immer für sie da sein, sie für immer unterstützen und ihr Fan bleiben."
Die enge Verbindung zwischen den beiden Athletinnen erweist sich als wichtiger Faktor für ihre sportliche wie auch persönliche Entwicklung. Bösch schätzt den gegenseitigen Support: "Delia ist immer die Erste, die mich tröstet, wenn ein Rennen nicht gut lief. Und die Erste, die freudestrahlend anruft, wenn ein Rennen erfolgreich war. Das bedeutet mir sehr viel."
Quelle Titelbild: Instagram @delia.durrer
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