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Die Weltmeistertitel und Kitzbühel machen den Unterschied

Das Preisgeld-Ranking der Saison 2024/25

Die Skisaison 2024/25 brachte gleich mehrere Sieger hervor, sei es im Weltcup oder an der Weltmeisterschaft. Während der Gesamtweltcup natürlich eine erste Übersicht gibt, wer nun am besten abgeschnitten hat, weicht das Preisgeld-Klassement etwas davon ab. Wir haben euch die Top-10 der besten sportlichen Verdiener zusammengestellt.

10. Timon Haugan - 239'690 CHF

Der Norweger beendete die Saison mit dem Podestplatz in der Slalom-Disziplinenwertung. Konnte er zu Beginn der Saison noch kaum Preisgeld einheimsen, ging es mit dem Sieg in Alta Badia kurz vor Weihnachten so richtig los. Zwei weitere Siege, die jeweils mit 47'000 CHF belohnt werden, plus der zweite Platz in Wengen, füllten seine Kassen. Er ist übrigens bei den Männern der sechstbeste Verdiener und nur knapp vor der fünftbest verdienenden Frau, Zrinka Ljutic.

9. Camille Rast - 245'200 CHF

Obwohl Ljutic die Slalomkugel schlussendlich gewinnen konnte, ist Camille Rast vor ihr. Die zwei Gründe dafür sind einfach. Der Weltmeistertitel brachte der Walliserin 57'600 CHF ein, der Sieg in Flachau wurde gar mit 59'500 CHF belohnt. Es sind dann auch genau diese zwölftausend Franken, die zwischen ihr und der Kroatin liegen. Mit zwei dritten Plätzen hat Rast zudem noch zweimal über 10'000 Franken an Preisgeld kassiert.

8. Sofia Goggia - 262'690 CHF

Dritte in der Super-G-Wertung, Dritte in der Abfahrts-Wertung und Dritte im Gesamtweltcup. Logisch, ist die Italienerin die Frau, die am drittmeisten eingenommen hat. Zwei Siege konnte die vor der Saison noch von Verletzungen geplagte Goggia einfahren, zudem kam eine Menge an Podestplätzen, wodurch sich ihr Preisgeld nicht rasant, aber stetig gesteigert hat.

7. Clément Noël - 279'500 CHF

Gleich viermal konnte der Franzose in der abgelaufenen Saison einen Slalom gewinnen, beim Saisonfinale fuhr er zusätzlich noch auf den zweiten Rang. Den Jackpot hat Noël aber bei seinem vierten und letzten Sieg der Saison geholt. Ein Sieg in Kitzbühel wird mit satten 100'000 Franken belohnt. Dadurch ist auch die hohe Summe zu erklären.

6. Henrik Kristoffersen - 304'000 CHF

Der Zweite des Gesamtweltcups und Sieger der Slalom-Kugel ist der erste Athlet in dieser Auflistung, der die 300'000er-Marke knackt. In Val d'Isère und Kranjska Gora konnte der Norweger gewinnen, in Slowenien gar in Slalom und Riesenslalom. Hinzu kommen gleich sechs Podestplätze, welche jeweils 12'000 für einen dritten Platz und 22'000 für einen zweiten Platz einstreichen. Seine drei Siege wurden alle mit dem üblichen Preisgeld von 47'000 CHF belohnt.

5. Franjo von Allmen - 327'750 CHF

Ebenfalls mit drei Siegen konnte Franjo von Allmen brillieren, konnte zudem in Kitzbühel mit dem vierten Rang ein unüblich hohes Preisgeld einstreichen. Hinzu kommen vier weitere Podestplätze und sein Weltmeistertitel, der wie bei Camille Rast 57'600 CHF einbringt. Nicht in der Auflistung der FIS ist das Preisgeld für die Goldmedaille in der Team-Kombination mit Loïc Meillard, die wohl noch etwas an zusätzlichem Preisgeld einbrachte.

4. Lara Gut-Behrami - 356'190 CHF

Lara Gut-Behrami hat eine tolle Saison hinter sich, wäre aber lange auf den hinteren Rängen dieser Rangliste erschienen. Die beiden Siege im Super-G und im Riesenslalom des Saisonfinales brachten der Tessinerin noch einmal 94'000 Franken ein. Auch ansonsten war sie in dieser Saison solide unterwegs, konnte siebenmal aufs Podest steigen und hat immer wieder das Podest nur knapp verpasst. Identisch zur Summe von Franjo von Allmen fehlt auch bei ihr das Preisgeld für die Silbermedaille der Team-Kombi in Saalbach.

3. Loïc Meillard - 376'550 CHF

Dank der Bronzemedaille und der Goldmedaille im Slalom konnte Loïc Meillard in Saalbach mit fast 80'000 CHF an Preisgeld nach Hause gehen. Durch die Goldmedaille in der Team-Kombi dürfte sich sein Verdienst aber um die 100'000 CHF belaufen, dies allein in fünf Tagen. Dank der beiden Siege in Hafjell und dem Sieg im Riesenslalom von Sun Valley kommt gleich dreimal die obligate Summe von 47'000 CHF hinzu, natürlich bringen seine restlichen fünf Podestplätze zusätzlich Geld ein.

2. Federica Brignone - 679'100 CHF

Die Preisgeld-Königin der Saison 2024/25 ist mit grossem Abstand Federica Brignone. Gleich zehnmal heimste die Italienerin durch ihre Siege die 47-tausend ein, hinzu kommen sechs weitere Podestplätze. Anders als andere Athletinnen, konnte die Gesamtweltcupsiegerin aber auch an der Weltmeisterschaft brillieren, sicherte sich Silber im Super-G und mit grossem Vorsprung Gold im Riesenslalom. Aus neutraler Sicht ist zu hoffen, dass sich die 34-Jährige gut von ihrer schweren Verletzung erholen kann.

1. Marco Odermatt - 725'640 CHF

Was Brignone geleistet hat, ist unglaublich, doch Marco Odermatt strich gar noch etwas mehr an Preisgeld ein. Zwar hatte Odi zwei Siege weniger als die Italienerin, wurde in Kitzbühel aber eben gleich mit 100'000 CHF belohnt. Hinzu kommen bei ihm neun Podestplätze und die Plätze 4 und 5 in Saalbach, welche ebenfalls mit einer stolzen Summe belohnt wurden. Ebenso lohnte sich Odermatts sechster Platz in Kitzbühel, der mehr einbringt, als ein Podestplatz bei einem normalen Rennen.

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2025-04-12 10:00:00