Die Junioren-WM im Ski Alpin ist zu Ende und die Schweizerinnen haben sich einmal mehr vier Medaillen sichern können. Deshalb wollen wir einige Jahre zurückblättern und schauen, was aus den damaligen Schweizer Podestfahrerinnen geworden ist.
Vor sieben Jahren fand die Junioren-WM letztmals in der Schweiz statt. In der Abfahrt sicherte sich Juliana Suter als Zweite hinter der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie die Silbermedaille. 2023 zog die heute 26-Jährige einen Schlussstrich unter ihre Karriere. Beim Junioren-WM-Super-G hiess die Siegerin wieder Vickhoff Lie und auch dieses Mal gab es einen Schweizer Podestplatz. Stephanie Jenal sicherte sich die Bronzemedaille. Während die Schweizer Frauen beim Riesenslalom-Doppelsieg der beiden Österreicherinnen Scheib und Liensberger ohne Medaille blieben, holte sich Aline Danioth im Slalom Bronze. Der Titel ging an Meta Hrovat. In der Kombination war Danioth die Schnellste und sicherte sich Gold.
Ein Jahr nach der Bronzemedaille kam es für Juliana Suter noch besser. In der Königsdisziplin feierte sie einen Schweizer Doppelsieg, zusammen mit Noémie Kolly. Auch im Super-G gab es eine Medaille für die Schwiez. Lindy Etzensperger wurde beim Sieg der Norwegerin Hannah Saethereng Dritte. Etzensperger hat vor wenigen Monaten ihre Karriere beendet. Im Riesenslalom gewann Camille Rast die Silbermedaille, der Titel ging an Alice Robinson aus Neuseeland. Seit dieser Saison ist Rast an der Weltspitze angekommen und darf sich Weltcupsiegerin nennen.
In den beiden übrigen Disziplinen gab es ebenfalls Medaillen für die Schweiz. Aline Danioth holte sich mit dem zweiten Platz im Riesenslalom ihre zweite Junioren-WM-Medaille. Wiederum hinter der Slowenin Meta Hrovat. Wie im Jahr zuvor ging Gold in der Kombination an eine Schweizerin. Nicole Good war nicht zu bezwingen.
Bei der WM in Narvik gingen die Schweizerinnen leer aus. Keine einzige Medaille ging auf das Konto einer Schweizerin. Abfahrtsgold ging an die Österreicherin Magdalena Egger. Im Super-G war Egger wiederum die Schnellste und mit Gold in der Kombination schaffte die Österreicherin den Hattrick. Im Riesenslalom strahlte die Schwedin Sara Rask als Siegerin. Der Slalom konnte nicht stattfinden.
In Bansko fanden nur drei Disziplinen statt. Wie schon im Jahr zuvor gab es für die Schweiz nichts zu feiern. Im Super-G hiess die Weltmeisterin Lena Wechner. Österreich holte sich einen Dreifachsieg. Im Riesenslalom gewann Hanna Aronsson Elfman aus Schweden. Der Slalom wurde zur Beute von Sophie Mathiou aus Italien.
Zwei Jahre nach ihrem Triumph in der Abfahrt wiederholte Magdalena Egger den Erfolg und sicherte sich Gold. Auch im Super-G war sie wie zwei Jahre zuvor nicht zu schlagen. Den Hattrick komplettierte sie in Panorama mit dem Titel im Riesenslalom. In der Kombination wurde Egger hinter der Französin Marie Lamure "nur" Zweite. Die Bronzemedaille in der Kombi holte sich Aline Höpli. Slalomgold ging an Zrinka Ljutic. Die Kroatin schaffte in der laufenden Saison den Durchbruch im Weltcup und holte ihre ersten Siege auf höchster Stufe. Ebenfalls zu erwähnen gilt es die heutige deutsche Weltcupsiegerin Emma Aicher, die in Kanada dreimal Zweite wurde.
Vor zwei Jahren gab es nach langem Warten wieder eine Schweizer Junioren-Weltmeisterin. Stefanie Grob sicherte sich in der Abfahrt die Goldmedaille. Im Super-G holte sie hinter der Albanerin Lara Colturi die silberne Auszeichnung. Selbiges gilt für den Riesenslalom, wo sie hinter Hanna Aronsson Elfman Zweite wurde. Die Schwedin doppelte im Slalom nach und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille in Österreich. Janine Mächler holte als Zweite den Vize-Weltmeistertitel.

In Frankreich gab es in der Abfahrt wiederum eine Medaille für die Schweiz zu bejubeln. Malorie Blanc musste sich nur Victoria Olivier aus Österreich mit dem Minimalrückstand geschlagen geben. Dafür holte sich Blanc im Super-G den Titel. Mittlerweile hat Blanc auch im Weltcup ihren ersten Podestplatz herausgefahren. Im Riesenslalom war es wiederum Stefanie Grob, die wie ein Jahr zuvor die Silbermedaille holte. Diesmal hinter Britt Richardson aus Kanada. Im Slalom durfte die Schweiz dank Anuk Brändlis Silbermedaille jubeln. Der WM-Titel ging an Dzenifera Germane aus Lettland.
Nach ihrem WM-Titel vor zwei Jahren in der Abfahrt war es für Stefanie Grob in diesem Jahr wieder soweit. Sie holte sich den Titel in der Königsdisziplin zurück. In einer Sprintabfahrt bestehend aus zwei Läufen verwies sie Teamkollegin Jasmin Mathis um eine Hundertstelsekunde auf Rang zwei und feierte einen Schweizer Doppelsieg. Im Super-G war es dann Mathis selbst, die sich zur Weltmeisterin krönte. Im Riesenslalom fuhr Grob wie in den beiden Jahren zuvor auf den zweiten Platz. Im Slalom blieben die Schweizerinnen ohne Medaille. Der Titel ging an Cornelia Öhlund aus Schweden.
Alice Robinson Aline Danioth Aline Höpli Anuk Brändli Camille Rast Cornelia Öhlund Dzenifera Germane Emma Aicher Hanna Aronsson Elfman Janine Mächler Jasmin Mathis Julia Scheib Juliana Suter Kajsa Vickhoff Lie Katharina Liensberger Lara Colturi Lena Wechner Lindy Etzensperger Magdalena Egger Malorie Blanc Meta Hrovat Nicole Good Ski Alpin Sophie Mathiou sport.ch Stefanie Grob Stephanie Jenal Victoria Olivier welovesnow.ch Zrinka Ljutic