Erst zum zweiten Mal in diesem Winter werden in St. Anton die Abfahrerinnen auf ihre Kosten kommen. Im ersten Training setzte die Italienerin Federica Brignone eine eindrückliche Duftmarke.
Wenn Federica Brignone auch in diesem Winter in der Abfahrt ganz vorne mitfährt, wird sie zu einer heissen Anwärterin auf den Sieg im Gesamtweltcup. Mit einer eindrücklichen Bestzeit im ersten Training von St. Anton setzte sie schon einmal ein Ausrufezeichen. 1.31 Sekunden und mehr nahm sie der gesamten Konkurrenz ab. Lara Gut-Behrami war derweil die Zweitschnellste. Auf Rang drei folgte derweil Sofia Goggia (+1.47), die in ihrer Fahrt allerdings einen Torfehler drin hatte. Cornelia Hütter (+2.08), Siegerin der bislang einzigen Abfahrt des Winters, reihte sich auf dem sechsten Rang ein. Die bislang ziemlich zu kurz gekommenen Top-Abfahrerinnen hielten sich im ersten Training also nicht gross zurück, sondern reihten sich schon weit vorne ein. Lindsey Vonn (+2.55) wurde übrigens Zehnte.
Mitten in diese prominent besetzte Region des Klassements fuhr Malorie Blanc (+1.56) als Vierte. Die 21-Jährige wird voraussichtlich am Samstag gar ihre erste Weltcupabfahrt überhaupt bestreiten. Die weiteren Schweizerinnen verloren alle mehr als drei Sekunden auf die Zeit von Brignone. Priska Ming-Nufer (+3.07) wurde Zwölfte. Auf den Rängen 18 bis 20 klassierte sich das Trio Joana Hählen (+3.69), Michelle Gisin (+3.70) und Corinne Suter (+3.81). Janine Schmitt (25./+4.06) und Jasmina Suter (26./+4.08) klassierten sich ebenfalls in den Top-30. Stephanie Jenal (44./+6.71) verlor vor allem im Schlussabschnitt viel Zeit, selbiges traf auch auf Delia Durrer (+15.30), als 51. und damit Vorletzte nahm sie vor dem Ziel ganz raus, ab der letzten Zwischenzeit stieg der Rückstand um über 13 Sekunden an.
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