In den vergangenen Wochen drehten sich so manche Berichte um Gianni Infantino. Bereits während der WM machte sich der Walliser bei vielen Nationen unbeliebt, spätestens seit seinen Investor-Plänen dann bei allen. Nun geht es so weit, dass er die Unterstützung für eine Wiederwahl von immer weniger Nationen bekommt.
Die Wiederwahl von Gianni Infantino für die Amtszeit 2027 bis 2031 gerät zunehmend ins Wanken. Nachdem Wales seine Zusage offiziell zurückgezogen hat und gemäss BBC auch England auf Distanz geht, positioniert sich der Schweizerische Fussballverband beim Blick neu.
Der SFV hatte zwar im Vorfeld ein Unterstützungsschreiben verfasst, betont jedoch, dass dies vor den jüngsten Vorfällen während und nach der Weltmeisterschaft geschah. Diese Ereignisse haben auch beim Schweizer Verband für Missstimmung gesorgt.
Der SFV erklärte, dass die Vorfälle keineswegs ignoriert werden können und direkt in die aktuellen Diskussionen mit anderen europäischen Verbänden einfliessen. Bereits während der WM-Endrunde hatte sich der Deutsche Fussball-Bund geweigert, eine Unterstützungserklärung für den Oberwalliser zu unterzeichnen.
Bevor der SFV um Präsident Peter Knäbel seine definitive Haltung festlegt, strebt der Verband nochmals einen persönlichen Austausch mit Infantino an. Ob der Fifa-Präsident am Kongress in Rabat weiterhin auf die breite Unterstützung aus Europa zählen kann, erscheint fraglicher denn je.
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