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Staudenmann schöpft Motivation aus der Kilchberg-Enttäuschung

Er denkt in seinem Fazit auch an Ledermann

Fabian Staudenmann kann eigentlich auf eine hervorragende Saison zurückblicken. Der Berner konnte sechs Kranzfeste gewinnen und reiste als grosser Favorit zum Höhepunkt nach Kilchberg. Da lief es ihm allerdings nicht nach Wunsch und nun zieht er rund eine Woche später sein Fazit.

Am Ende belegte der BKSV-Schwinger in Kilchberg den vierten Rang. Für ihn ist es das schlechteste Resultat der Saison mit 56.50 Punkten. Am Nordostschweizer Schwingfest belegte er als Gastschwinger ebenfalls den vierten Platz, wies aber auf dem Notenblatt 57.25 Punkte auf. 

Auf Instagram meldet sich Staudenmann zu Wort: "Ich bin mit grossen Erwartungen und hohen Zielen angetreten. Umso enttäuschender ist es, dass ich meine Leistung an diesem Tag nicht so abrufen konnte, wie ich es mir vorgenommen hatte." Er macht klar, dass auch solche Tage zum Sport gehören. Er lag in Kilchberg zwar nie auf dem Rücken, stellte aber dreimal.

Der 26-Jährige zieht aber Motivation aus solchen Tagen: "Sie zeigen mir, wo noch Verbesserungspotenzial liegt, und geben mir gleichzeitig Motivation, weiterzuarbeiten und mich weiterzuentwickeln." Er bedankt sich zudem für die Unterstützung seiner Fans, die ihm viel bedeute.

Genesungswünsche an Ledermann

Zum Schluss richtet sich Staudenmann noch an Michael Ledermann und wünscht ihm eine gute Besserung. Ledermann erlitt beim Kilchberger Schwinget eine komplette Ruptur der Hamstrings. Der Berner Schwinger fiel aber auch durch seine Fairness auf. Die Kampfrichter hatten ihm im fünften Gang gegen Nick Alpiger bereits den Sieg zugesprochen. Er gab am Jurytisch allerdings zu, den Griff kurz verloren zu haben, womit das Resultat annulliert und der Kampf fortgesetzt wurde. Es resultierte ein Gestellter und damit verlor Ledermann durch seine Fairnessaktion jede Chance auf den Festsieg. 

Bernisch Kantonaler Schwingerverband Fabian Staudenmann Maic Frieden Schwingen

2026-09-14 10:47:29