Samuel Giger konnte sich in Kilchberg bekanntlich zum zweiten Mal zum Sieger krönen lassen. Der 28-Jährige gewann damit unter anderem den Siegermuni Ultimo. Eine Aussage des Nordostschweizers sorgt nun für Kontroversen.
"Ich habe den Kopf von Siegermuni Harald vom Kilchberg-Sieg 2021 zu Hause. Er wurde ausgestopft und ist eine tolle Erinnerung", erzählt Giger gegenüber Blick. Der Eidgenosse kann sich gut vorstellen, dasselbe auch mit Ultimo zu tun: "Ich denke, ich werde den Züchter von Ultimo fragen, ob das wieder möglich ist." Ein wichtiger Punkt an dieser Stelle: Der Muni soll erst nach seinem Lebensende ausgestopft werden. Es dürfte also noch einige Jahre dauern, bis der Wunsch Gigers erfüllt werden kann.
Dieselbe Quelle hat beim Schweizer Tierschutz nach der Meinung zu diesem Thema gefragt. Dieser macht klar, dass Tiere keine Trophäen, sondern Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen seien. Zur Idee Gigers meint der Schweizer Tierschutz: "Einen Siegermuni nach seinem Tod als Trophäe zu präsentieren, verstärkt aus unserer Sicht die problematische Symbolik, ein Tier als Gewinn und Erinnerungsobjekt zu behandeln."
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