Nach der Enttäuschung in Kilchberg gibt es für Fabian Staudenmann doch noch Grund zum Jubeln. Der Mittelländer gewinnt zum vierten Mal in Folge die prestigeträchtige SCHLUSSGANG-Wertung des Eidgenössischen Schwingerverbandes und stellt damit einen neuen Rekord auf. Mit seinem Triumph in der Saison 2026 lässt er Schwing-Legenden wie Christian Stucki oder Matthias Sempach hinter sich, die jeweils drei Gesamtsiege vorzuweisen haben. Auf ebenfalls drei Gesamtsiege kommt Kilchberg-Triumphator Samuel Giger.
Die SCHLUSSGANG-Wertung, die alljährlich die besten Schwinger der Schweiz kürt, ist ein Gradmesser für die konstantesten und erfolgreichsten Athleten einer Saison. Bereits vor dem Höhepunkt der Saison, dem Kilchberger Schwinget, war klar: Den Titelverteidiger würde wohl niemand mehr einholen. Schliesslich sicherte sich Staudenmann mit 44 weiteren Punkten den Titel, während Samuel Giger und Marcel Bieri im Kilchberger Schwinget um den Sieg rangen.
Staudenmanns Erfolg 2026 ist das Ergebnis einer überragenden Saison. Der Schwinger dominierte die grossen Bergkranzfeste auf der Rigi, dem Brünig und der Schwägalp, holte sich den Sieg am Berner Kantonalen im Wankdorf und sicherte sich vor dem finalen Showdown in Kilchberg eine deutliche Führung in der Jahrespunkteliste. Trotz grosser Konkurrenz brachte er diese Position souverän ins Ziel und beendete das Jahr mit insgesamt 304 Punkten.
Die Konkurrenz hatte das Nachsehen: Nick Alpiger landete mit 277 Punkten auf dem zweiten Platz, gefolgt von Michael Moser mit 272 Punkten. Lukas Bissig, der beim Kilchberger Schwinget eine beeindruckende Leistung zeigte, kletterte vom sechsten auf den vierten Rang. Komplettiert wird die Top 5 durch den amtierenden Schwingerkönig Armon Orlik (249 Punkte).
Die SCHLUSSGANG-Wertung berücksichtigt die acht besten Resultate einer Saison, wobei die meisten Punkte bei eidgenössischen Anlässen, Bergkranz- und Teilverbandsfesten zu holen sind. Der Sieg am Kilchberger Schwinget bringt beispielsweise 42 Punkte, während ein Sieg an einem Bergkranzfest mit 27 Punkten belohnt wird.
Mit seinem vierten Triumph in Serie hat sich Fabian Staudenmann endgültig in den Geschichtsbüchern des Schwingsports verewigt. Eine Leistung, die nicht nur die Fans begeistert, sondern auch die Konkurrenz beeindruckt.

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