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Orlik äussert sich zu seiner Verletzung und der Kritik zu seinem Bruder

Er verletzte sich am Schwarzsee-Schwinget

Schwinger Curdin Orlik muss seine Saison nach der Schulterverletzung am Schwarzsee-Schwinget vorzeitig beenden. Im Interview mit 20 Minuten spricht der Bündner nicht nur über Schmerzen und sein Comeback, sondern auch offen über sein Coming-out und die Kritik an Bruder Armon.

Ende Juni kugelte sich Curdin Orlik am Schwarzsee-Schwinget die Schulter aus und musste operiert werden. "Ich habe sofort extreme Schmerzen gespürt. Als ich gleichzeitig das 'Knacksen' hörte, wusste ich direkt, dass die Saison gelaufen ist", sagt der 33-Jährige gegenüber 20 Minuten. Seither trägt er eine spezielle Bandage und befindet sich in der Reha. Sein Comeback plant er erst für die Saison 2027, das grosse Ziel bleibt das ESAF 2028 in Thun.

Deutlich äussert sich Orlik auch zur Kritik an seinem Bruder Armon. "Erstens – finde ich – hat Armon den Titel völlig verdient. Er war einfach der beste Schwinger in Mollis." Die Konkurrenz im Spitzenschwingen sei heute deutlich breiter als früher, weshalb Dominanz schwieriger geworden sei.

Besonders offen spricht Orlik über sein Coming-out vor sechs Jahren. "Mein Umfeld hat sehr positiv reagiert", sagt er rückblickend. Gleichzeitig macht er auf die Situation vieler Betroffener aufmerksam: "Es gibt immer noch viele Menschen in unserer Gesellschaft, die damit kämpfen, ihre Homosexualität nach aussen zu tragen – gerade auf dem Land. Viele haben Angst davor, von der Familie verstossen zu werden." Für ihn selbst sei das Coming-out eine Befreiung gewesen und habe sogar die Beziehung zu Bruder Armon gestärkt.

Das ganze Interview gibt es auf 20 Minuten.

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2026-08-06 08:25:33