Marco Fankhauser wird am Kilchberger Schwinget nicht teilnehmen. Die Gebrüder Fankhauser äussern sich in einer Mitteilung tief enttäuscht über die Nicht-Selektion und betonen, dass gesundheitliche Gründe keine Rolle gespielt hätten.
Die Nicht-Selektion von Marco Fankhauser für den Kilchberger Schwinget sorgt im Lager der Luzerner Brüder für grossen Frust. In einer gemeinsamen Mitteilung erklären die Gebrüder Fankhauser, die Enttäuschung sei "riesig" und der Entscheid für sie "nur schwer nachvollziehbar".
Marco Fankhauser habe in den vergangenen Wochen alles investiert, um rechtzeitig wieder fit zu werden. Gemeinsam mit seinem Physiotherapeuten sei man überzeugt gewesen, dass einem Start am traditionsreichen Einladungsschwinget nichts mehr im Weg stehe.
Besonders wichtig ist den Brüdern eine Klarstellung: Die Nicht-Selektion sei nicht aus gesundheitlichen Gründen erfolgt. Weil sie zahlreiche entsprechende Nachrichten erhalten hätten, wollten sie dieses Missverständnis ausdrücklich ausräumen.
Trotz des Unverständnisses kündigen die Gebrüder Fankhauser an, den Entscheid zu akzeptieren. Gleichzeitig wünschen sie allen selektionierten Schwingern ein erfolgreiches und unfallfreies Kilchberger Schwinget. Der Kilchberger Schwinget gilt als einer der prestigeträchtigsten Anlässe im Schwingsport und wird nur alle sechs Jahre mit den 60 besten Schwingern der Schweiz ausgetragen.
Innerschweizer Schwingerverband Kilchberg-Schwinget Marco Fankhauser Schwingen Soraya Sägesser