Nach den Diskussionen um sein Verhalten am Brünig-Schwinget hat sich Werner Schlegel erstmals ausführlich in den sozialen Medien geäussert. Der Toggenburger betont, dass er den Handschlag mit Jonas Amrhyn nicht absichtlich verweigert habe.
Der Wirbel um Werner Schlegel beschäftigt die Schwing-Szene weiter. Nun hat sich der Ostschweizer Dominator auf Instagram persönlich zu Wort gemeldet und seine Sicht der umstrittenen Szene geschildert.
Schlegel blickte zunächst sportlich auf das Bergfest zurück. "Am Sonntag reichte es mir trotz eines durchzogenen Tages zum Co-Sieg auf dem Brünig", schrieb der 23-Jährige und gratulierte gleichzeitig den weiteren Festsiegern Armon Orlik, Fabian Staudenmann und Matthieu Burger.
Besonders auf die viel diskutierte Szene im vierten Gang gegen Jonas Amrhyn ging Schlegel ausführlich ein. "Emotionen gehören im Schwingsport dazu – im vierten Gang ging alles sehr schnell und in diesen ungewissen Sekunden wollte ich lediglich die Bestätigung der Kampfrichter am Tisch haben", erklärte der ESAF-Schlussgänger. Weiter betonte er: "Keineswegs wollte ich einen Handschlag verweigern."
Der Toggenburger hob zudem hervor, dass die Situation später geklärt worden sei. "Die Situation wurde im Anschluss versöhnlich und abseits der Kameras geklärt", schrieb Schlegel.
Die Reaktionen unter dem Beitrag fallen überwiegend positiv aus. Zahlreiche Fans sprechen dem Schwinger ihre Unterstützung aus und zeigen Verständnis für die Emotionen unmittelbar nach dem umstrittenen Entscheid.
Am Brünig war Schlegel nach seiner Niederlage gegen Jonas Amrhyn sichtlich verärgert gewesen. Er hatte zunächst den Handschlag unterlassen und das Gespräch mit den Kampfrichtern gesucht, was für Diskussionen sorgte. Sportlich durfte er sich am Ende dennoch als Co-Sieger feiern lassen.
Nordostschweizer Schwingerverband Schwingen Soraya Sägesser Werner Schlegel