Nach dem Rückschlag und der krankheitsbedingten Absage beim Rigi-Schwinget meldete sich Schwinger Marc Lustenberger auf dem Brünig eindrucksvoll zurück. Trotz eines knapp verpassten Festsiegs zieht der Innerschweizer wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt im September.
Auf die Glückwünsche reagiert der Innerschweizer erfreut und bedankt sich artig. "Es war sicher schön, dass ich mich nach dem letzten Wochenende wieder aufraffen und voll angreifen konnte." So durfte er eine Woche nach der Absage auf der Rigi ein gutes Fest zeigen.
Besonders der erste Gang hat ihm wichtige Erkenntnisse gebracht. "Ich merkte, dass mir gegen solche Gegner bisher noch die letzte Entschlossenheit gefehlt hat, gleichzeitig aber auch, dass ich auf diesem Niveau mitschwingen kann." Lustenberger verlor den ersten Gang nach hartem Kampf gegen Schwingerkönig Armon Orlik.
Weniger zufrieden zeigte sich der 23-Jährige mit dem dritten Gang, in dem er gegen den Kantonalkranzer Remo Rutsch nicht über einen Gestellten hinauskam. "Aber auch daraus konnte ich wichtige Lehren ziehen. Umso mehr freut es mich, dass ich die restlichen drei Gänge gewinnen konnte."
Trotz der drei Siege zum Schluss war ihm der Sieg schlussendlich nicht vergönnt. "Der fehlende Viertelpunkt hat nach dem Schlussgang natürlich kurz etwas an mir genagt." Gemeinsam mit Marcel Bieri, Michael Ledermann, Lukas Bissig und Remo Rutsch war Lustenberger am Schluss einen Viertelpunkt hinter dem Sieger-Quartett.
Im letzten Gang war er sich der Ausgangslage allerdings gar nicht bewusst, sagt er. "Zudem wäre es gegen Fabian Schärz mit seiner sehr starken Defensive alles andere als einfach gewesen, die Maximalnote zu holen." Gegen Schärz, aber auch in den Gängen 4 und 5 gegen Remo Schärz und Patrick Gobeli verpasste er die Maximalnote.
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