Bitterer Rückschlag für Berner Schwinger auf der Rigi
Nach vier Gängen war Schluss
Daniel Tschumi muss um seine Teilnahme an den kommenden Schwingfesten bangen. Der Oberaargauer verletzte sich am Sonntag am Rigi-Bergschwinget am linken Bein und konnte den Wettkampf nicht beenden.
Bitterer Rückschlag für Daniel Tschumi. Der Schwinger der Schwingervereinigung Oberaargau verletzte sich am Rigi-Bergschwinget im vierten Gang am linken Bein und musste den Wettkampf vorzeitig aufgeben. Dies schreibt die Schwingervereinigung in den sozialen Medien.
Dabei hatte der Tag vielversprechend begonnen. Nach drei Gängen lag Tschumi auf dem aussichtsreichen vierten Zwischenrang. Im vierten Gang traf er auf Eidgenosse Marius Frank. Zwar konnte Tschumi den Gang trotz der Verletzung noch stellen, doch die Blessur machte ihm in der Folge schwer zu schaffen. Den fünften Gang verlor er sichtlich gehandicapt und humpelte vom Platz. Zum sechsten Gang trat er nicht mehr an.
Für Tschumi wäre eine längere Pause besonders bitter. Die vergangenen Jahre waren von schweren Verletzungen geprägt. 2024 erlitt er einen Meniskusriss, ein Jahr später einen Beinbruch. Umso beeindruckender verlief seine bisherige Saison: Mit fünf Kränzen ist der 25-Jährige bislang der erfolgreichste Schwinger der Schwingervereinigung Oberaargau. Dabei gewann er am Bernisch-Kantonalen sowie am Schwarzsee-Schwinget erstmals Kränze an zwei "Zwei-Stern-Festen".