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Das Rigi-Schwinget 2026 war auch ein schmerzhafter Abnützungskampf

Drei verletzte Eidgenossen

Fabian Staudenmann war nach intensiven Stunden in den Sägemehlringen auf der Rigi der strahlende Sieger des vierten Bergkranzfestes des Jahres. Gleich für mehrere Schwinger war es allerdings ein schmerzhafter Tag. 

Bereits nach dem Anschwingen musste der Nordwestschweizer Eidgenosse Tim Roth das Handtuch werfen. Nach einer Niederlage im ersten Gang folgte umgehend der Griff ans Knie, für ihn konnte es nicht mehr weitergehen. Roth war allerdings nur einer von zwei Eidgenossen, die nach dem ersten Gang verletzungsbedingt ausschieden. Sven Lang unterlag im Anschwingen Dominik Gasser, auch er trat danach zu keinem weiteren Kampf mehr an. Beim Rigi-Schwinget 2021 konnte Lang seinen bislang einzigen Bergkranz der Karriere gewinnen. Nun endete für den Vertreter des Schwingklubs Rothenburg der Anlass in der Heimat vorzeitig. 

Mit Silvan Appert fiel im Verlauf des Tages ein weiterer Innerschweizer aufgrund einer Verletzung aus. Im letzten Gang kämpfte er gegen Michael Ledermann noch um einen möglichen Kranzgewinn. Im Nachhinein ist klar, dass selbst eine Maximalnote Appert nicht mehr zur angestrebten Auszeichnung gereicht hätte. Gemäss der Website Schlussgang hat sich der Innerschweizer bei diesem Kampf womöglich am Fussgelenk verletzt, auf jeden Fall konnte Appert den sechsten Gang nicht beenden. In einem Zusatzgang trat der Innerschweizer Kranzgewinner Fredi Bruhin gegen Michael Ledermann an. Ledermann siegte und sicherte sich so seinen zweiten Rigi-Kranz.  

 

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2026-07-19 21:29:51