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Die Rigi ist dank Fabian Staudenmann wieder in Berner Hand

Triumph in einem Berner Schlussgang

Zum dritten Mal in Folge triumphiert ein Gast beim Rigi-Schwinget. Nachdem im Vorjahr der Nordostschweizer Samuel Giger auf der Königin der Berge gejubelt hat, wiederholt Fabian Staudenmann seinen Triumph von 2024. 

Wenn im fünften Gang auf der Rigi mit Michael Moser und Fabian Staudenmann die beiden grossen Berner Tenöre aufeinandertreffen, liegt auf der Hand, dass die Berner Fraktion dem Fest ihren Stempel aufdrücken konnte. Mit einem Sieg in diesem grossen Duell sicherte sich Staudenmann den Einzug in den Schlussgang und auch dort wartete ein Verbandskollege. Lars Zaugg brachte sich unter anderem mit dem Sieg gegen Lukas Bissig im zweiten Gang in diesen Schlussgang. Damit erreichte der 24-Jährige einen neuen Höhepunkt in seiner Karriere. Bislang stand er nur am Berner Jurassischen Schwingfest 2024 im Schlussgang.

Mit einem Sieg hätte der Nordwestschweizer Sinisha Lüscher nochmals Druck auf die beiden Schlussgang-Teilnehmer ausüben können. Weil Lüscher gegen den Innerschweizer Samuel Schwyzer aber nicht über einen Gestellten hinauskam, stand schon vor dem letzten Kampf auf der Rigi der Berner Tagessieg fest. 

Die Rollenverteilung im Schlussgang war klar. Der erste aussichtsreiche Angriff des Favoriten in der Nähe des Platzrandes sorgte dann auch gleich für das Resultat. Erst herrschte noch etwas Verwirrung. Der Platzkampfrichter gab das Resultat noch nicht, aber nach Absprache mit den Kollegen am besser positionierten Jurytisch wurde Staudenmann der Sieg zugesprochen. Zum zweiten Mal nach 2024 heisst der Sieger auf der Rigi damit Fabian Staudenmann. Der Schlüsselmoment auf dem Weg zu diesem Sieg war der Sieg im vierten Gang, als er sich zwei Sekunden vor dem Ablauf der Kampfzeit gegen Lars Voggensperger doch noch durchsetzte. 

56.50 Punkte waren notwendig, um sich an diesem Sonntag einen Kranz zu sichern. Neben Lars Zaugg gab es nur zwei Nicht-Eidgenossen, die sich in diesen Kreis der 14 Kranzgewinner schwingen konnten. Der Innerschweizer Fredi Bruhin sicherte sich seinen ersten Bergkranz der Karriere. Für eine Überraschung sorgte der 20-jährige Nordwestschweizer Jonas Glutz. Mit einer Maximalnote gegen den Berner Eidgenossen Dominik Gasser sicherte sich Glutz nicht nur seinen ersten Bergkranz, sondern auch den zweiten Stern hinter seinem Namen. 

Schlussrangliste Rigi-Schwinget 2026

1) Fabian Staudenmann*** (BKSV), 58.75
2a) Lukas Bissig*** (ISV), 57.25
2b) Michael Moser*** (BKSV), 57.25
3a) Marcel Bieri*** (ISV), 57.00
3b) Christian Gerber*** (BKSV), 57.00 
3c) Lars Voggensperger*** (NWSV), 57.00
4a) Lars Zaugg** (BKSV), 56.75
4b) Joel Strebel*** (NWSV), 56.75
4c) Jonas Glutz* (NWSV), 56.75
5a) Matthieu Burger*** (BKSV), 56.50
5b) Michael Ledermann*** (BKSV), 56.50
5c) Sinisha Lüscher*** (NWSV), 56.50
5d) Fredi Bruhin** (ISV), 56.50
5e) Michael Gwerder*** (ISV), 56.50

Bernisch Kantonaler Schwingerverband Fabian Staudenmann Innerschweizer Schwingerverband Lars Zaugg Michael Moser Nordwestschweizer Schwingerverband Raphael Dort Schwingen Sinisha Lüscher

2026-07-19 17:23:07