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Nach zwölf Kranzgewinnen endet die lange Karriere

2019 hatte der 34-Jährige acht Gänge am ESAF

Das Rigi Schwinget sorgte für viele positive Emotionen. Gemischte Gefühle dürfte der Schwyzer Franz-Toni Kenel gehabt haben. Mit 34 Jahren setzte der Innerschweizer einen Schlussstrich unter seine Karriere.

Optimal verlief das letzte Schwingfest von Franz-Toni Kenel nicht. Zwar liess er auf einen Gestellten im ersten Gang einen Sieg über Gabriel Wyrsch folgen, war anschliessend aber gegen Joel Ambühl und Lukas Renfer chancenlos. So war der Kranz bereits früh ausser Reichweite.

Gefeiert wird der 34-Jährige am Sonntagabend aber bestimmt trotzdem. Schliesslich hat er eine lange Karriere hinter sich, die nun ein Ende findet. So kann sich der gelernte Zimmermann voll und ganz seinem jetzigen Beruf als Landwirt widmen.

Das Rigi Schwinget hat Kenel nun also einen grossen Abtritt von der Schwingbühne beschert. Den letzten grossen sportlichen Auftritt hatte Kenel im April, als er beim Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfest im vierten Rang klassiert noch einmal einen Kranz gewinnen konnte.

Insgesamt nahm Kenel bei drei Eidgenössischen Schwing- und Älplerfesten teil und konnte sich 2019 in Zug gar über alle acht Gänge im Wettkampf halten. Für einen ESAF-, Berg- oder Teilverbandskranz hat es ihm nie gereicht, allerdings immerhin zu zwölf Kantonalkränzen.

Dominic Hodel Franz-Toni Kenel Innerschweizer Schwingerverband Schwingen

2026-07-19 17:00:23