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König Wicki kritisiert auch den eigenen Verband für harte Einteilungen

Einen klaren Favoriten für die Rigi-Schwinget

Auch nach seinem Rücktritt verfolgt der Schwingerkönig Joel Wicki den Schwingsport noch genau. Zwei Dinge sind dem Innerschweizer bislang sauer aufgestossen.

Zum einen kritisiert der 29-Jährige überharte Einteilungen für Gäste. So wirft Joel Wicki die Frage auf: "Warum darf ein Gast nicht auch einmal ein Fest gewinnen?" Ein Beispiel, das Wicki gegenüber dem Blick nennt, ist das Luzerner Kantonale. Bis zum Mittag musste Samuel Giger mit Sven Schurtenberger und Samuel Schwyzer gegen zwei Gegner antreten, die extrem schwer zu bezwingen sind. Durch zwei Gestellte war Giger aus der Entscheidung und für Wicki nimmt man damit auch die Spannung aus dem Fest. 

Zum anderen fordert Wicki die Einteilung dazu auf, attraktive Paarungen auszuwählen: "Ich wünsche mir mehr Paarungen, bei denen beide Athleten schwingen wollen. Damit wäre auch den Zuschauern gedient, die attraktiven Sport sehen möchten." Das sei aber nicht immer einfach, relativiert der König seine Kritik.

Moser der klare Favorit auf der Rigi

Wicki sieht derzeit Werner Schlegel und Michael Moser als die beiden besten Schwinger des Landes. Auf der Rigi sieht der Innerschweizer daher auch den Berner als grossen Favoriten. Mosers Stil gefällt dem zurückgetretenen Schwinger: "Mich begeistert, dass er immer angreift. Seine Kombinationen sind gewaltig. Er wirkt derzeit sehr locker und unbeschwert."

Auch Lüscher traut Joel Wicki viel zu. Doch ein grosser Exploit fehle ihm noch: "Es braucht einen Sieg gegen ein ganz grosses Kaliber. Das haben ihm Moser oder ein Schlegel voraus." Dafür attestiert der Schwingerkönig dem Nordwestschweizer ein grosses Kämpferherz.

Innerschweizer Schwingerverband Joel Wicki Michel Schuler Schwingen

2026-07-18 15:49:13