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König findet vor dem Mittag zu seiner alten Stärke zurück und ein Solothurner führt beim Heimfest

Bilanz des Vormittags auf dem Weissenstein

Nach drei Gängen am Weissenstein-Schwinget hat sich Sinisha Lüscher an die Spitze gesetzt. Der Solothurner, der für die Aargauer schwingt, überzeugt bislang mit starken Auftritten, während Schwingerkönig Armon Orlik nach seinem enttäuschenden Berner Kantonalen wieder in alter Stärke auftritt.

Zur Halbzeit des Weissenstein-Schwingets steht Sinisha Lüscher an der Spitze der Rangliste. Der Solothurner zeigte bisher einen nahezu makellosen Auftritt. Nach seinem Startsieg gegen den frischgebackenen Festsieger des Appenzellischen, Martin Roth, doppelte er gegen Patrick Kurmann und Christian Biäsch nach und setzte sich damit mit 29,50 Punkten an die Spitze des Klassements.

Für die erste grosse Überraschung des Tages sorgte zunächst Tobias Dünner. Der Aargauer gewann seine ersten beiden Gänge und führte zwischenzeitlich mit 20 Punkten die Rangliste an. Im dritten Gang wurde sein Höhenflug jedoch gestoppt. Gegen den St. Galler Andy Signer musste sich Dünner geschlagen geben und fiel wieder etwas zurück. Dennoch liegt Dünner auf dem geteilten zweiten Rang und hat die Chance, seinen ersten Bergkranz zu holen. 

Einen Rückschlag musste auch Domenic Schneider hinnehmen. Der Schlussgang-Teilnehmer von 2022 wurde bereits im ersten Gang von Lukas Döbeli überraschend auf den Rücken gelegt. Schneider reagierte mit zwei Siegen und steht aktuell auf dem geteilten dritten Rang. Damit ist er einen Schritt näher an seinem 100. Kranz.

König hat seine Form wieder gefunden

Ein anderes Bild zeigt sich bei Armon Orlik. Nachdem der Schwingerkönig vor einer Woche am Berner Kantonalen überraschend den um einen Viertelpunkt Kranz verpasst hatte, scheint er auf dem Weissenstein wieder zu seiner gewohnten Form gefunden zu haben. Nach dem Gestellten gegen Nick Alpiger liess er Kaj Hügli und Tim Roth mit zwei Maximalnoten keine Chance. Auch SRF-Experte Pirmin Reichmuth zeigte sich beeindruckt: "Er ist ein verwandelter Mensch. So etwas hat man von ihm schon lange nicht mehr gesehen."

Neben Orlik gehören auch Damian Ott, Oliver Hermann, Josias Müller, Andy Signer und Tobias Dünner aktuell zum Favortienkreis auf dem zweiten Platz. Die Eidgenossen Nick Alpiger, Lars Voggensperger, Frank Marius und Domenic Schneider stehen aktuell auf dem dritten Rang, wo etwa auch der Südwestschweizer Laurent Tornare ist und auf seinen ersten Bergkranz hofft.

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2026-07-11 12:22:47