Mit dem Nordostschweizer Schwinget, als erstem Teilverbandsfest der Saison, ist der Sonntag dieses Wochenendes klar der Schwing-Höhepunkt. Am Samstag standen zwei Regionalfeste auf dem Programm, denen die Eidgenossen klar ihren Stempel aufdrücken konnten.
Vier Eidgenossen nahmen am Fricktaler Abendschwinget in Gipf-Oberfrick teil. Das Quartett teilte sich am Ende des Anlasses die ersten beiden Ränge und klassierte sich so innerhalb von 0.25 Punkten. Lange lag Topfavorit Nick Alpiger an der Ranglistenspitze. Neben einem Gestellten gegen Lukas Döbeli hatte er drei Maximalnoten auf dem Notenblatt stehen. Im fünften Gang unterlag er aber Tim Roth und verpasste dadurch den Schlussgang.
Der 21-Jährige aus dem Schwingklub Aarau zog mit dem Sieg gegen Alpiger in den Schlussgang ein, dort traf Roth auf Lukas Döbeli. Der zehnminütige Schlussgang endete allerdings gestellt. Mit einem Viertelpunkt mehr auf dem Konto feierte Roth damit seinen ersten Regionalfestsieg. Für Roth resultierte allerdings ein geteilter Sieg. Andreas Döbeli, der Bruder von Schlussgangteilnehmer Lukas Döbeli, zog mit einer Maximalnote gegen Kaj Hügli mit Roth gleich. Für Andreas Döbeli war es bereits der dritte Triumph am Fricktaler Abendschwinget nach den Siegen 2019 und 2022.
Übrigens konnte sich auch Nick Alpiger im sechsten Gang eine weitere Zehn notieren lassen und klassierte sich mit Lukas Döbeli auf dem zweiten Rang.
Beim Abendschwinget in Adelboden war Michael Ledermann der einzige Eidgenosse unter den 60 gemeldeten Schwingern. Nach einem Gestellten im Anschwingen gegen Jan Wittwer kämpfte sich Ledermann mit einem Sieg nach dem anderen in der Rangliste immer weiter nach vorn. Bereits nach drei Gängen lag er wieder im geteilten zweiten Rang. Nach zwei weiteren Siegen bestritt Ledermann mit einem Vorsprung von einem Viertelpunkt gegen Florian Aellen den Schlussgang.
Mit einem Brienzer bezwang Ledermann im Schlussgang den in Adelboden wohnhaften Aellen. Der Berner Eidgenosse wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht und feierte seinen ersten Festsieg der Saison. Der zweite Rang ging derweil an Leandro Nägeli, dritter wurde Fabian Schärz. Schlussgangteilnehmer Florian Aellen wurde auf Rang vier zurückgereicht.
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