Halbzeit am Oberaargauischen-Schwinget: Während einige Eidgenossen bereits arg zurückgebunden sind, hat vor allem Michael Moser einen hervorragenden Vormittag erwischt.
Kurzfristig haben sich die Organisatoren dazu entschlossen, die Gangdauer von sechs auf fünf Minuten zu reduzieren. Damit sind die Schwinger gut beraten, schnelle Entscheidungen zu suchen. Das ist am Morgen vor allem Michael Moser hervorragend gelungen. Den ersten Gang entschied der junge Berner im ersten Zug, den zweiten Gang dann im zweiten Zug. Etwas länger braucht der 20-Jährige dann im dritten Kampf. Nach 55 Sekunden ist aber auch Severin Staub geschlagen und Moser steht bei 29,75 Punkten.
Bei TeleBärn erschien Moser zur Mittagspause zum Interview und zeigte sich selbstredend sehr zufrieden.
"Ich nehme Gang für Gang und bin sicher gut gestartet. Ich bin sehr zufrieden. Ich habe mir vorgenommen, Gas zu geben und das ist mir bislang gut gelungen."
Michael Moser, TeleBärn
Auch Fabio Hiltbrunner, der Gewinner des Jubiläumsschwingfests, hat einen brillanten Vormittag hinter sich. Nur er hat neben Moser ebenfalls drei Siege auf dem Notenblatt. Im letzten Gang vor der Pause bezwang Hiltbrunner den Eidgenossen Severin Schwander.
Dahinter lauern einige Mitfavoriten, die bereits zwei Siege auf dem Konto haben. Dazu gehört auch Curdin Orlik, der auf einen Gestellten zum Auftakt mit zwei Erfolgen reagieren konnte.
Die Eidgenossen Dominik Gasser, Bernhard Kämpf und Matthias Aeschbacher haben am Morgen mit je zwei Gestellten schon zwei Rückschläge hinnehmen müssen. Für sie wird es am Nachmittag vor allem darum gehen, den Kranzgewinn sicherzustellen. Eine Schlussgangteilnahme ist mittlerweile sehr unrealistisch.
Bernisch Kantonaler Schwingerverband Curdin Orlik Dominik Gasser Matthias Aeschbacher Michael Moser Michel Schuler Schwingen