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Bitterer Rückschlag für den Emmentaler beim ersten Schwingfest

Pause bis im Juni

Am Abendschwinget in Langenthal lancierte der 26-fache Kranzschwinger Lars Zaugg seine Saison. Bereits nach vier Gängen musste der 23-Jährige seinen Wettkampf verletzungsbedingt wieder beenden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Zaugg drei Siege auf seinem Notenblatt. Nur gegen den Eidgenossen Matthieu Burger musste der Berner im ersten Gang eine Niederlage hinnehmen. 

Auf Nachfrage des sport.ch-Schwingexperten Stefan Burkhalter erklärt Zaugg, wie es zur Verletzung kam: “Der Gegner hat einen Kurz angezogen, ich parierte den Schwung und dann passierte es.” Auch die Diagnose steht schon fest: Zaugg hat sich das Innenband angerissen. Immerhin sei keine Operation notwendig und es könne umgehend mit der Physio gestartet werden. 

Zaugg verhehlt auch nicht, dass es für ihn ein grosser Frust ist. Immerhin könne er auf ein sehr gutes Umfeld mit einer tollen Familie und einem toleranten Arbeitgeber zählen, die ihn auf dem Weg zurück unterstützen.  

Der Comeback-Plan steht

Zum Ende der Saison steht mit dem Kilchbergschwinget ein grosses Highlight auf dem Plan. Trotz der Verletzung ist das Schwingfest am 5. September nicht in Gefahr – sofern alles nach Plan verläuft. Das Comeback plant der Emmentaler am Schwarzsee-Schwinget am 21. Juni. Am Schwarzsee-Schwinget hat Zaugg in der letzten Saison seinen einzigen Bergkranz verpasst. Auf dem Brünig und dem Weissenstein konnte der Emmentaler reüssieren.

In seiner Karriere hat Zaugg bereits 26 Kränze gewinnen können. Darunter befinden sich sieben Berg- und drei Teilverbandskränze. Am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis verpasste er den Kranz nach einem Gestellten im letzten Gang nur um einen Viertelpunkt.

Lars Zaugg Michel Schuler Schwingen Stefan Burkhalter

2026-03-24 20:15:31