Benjamin Baumgartner musste zuletzt verletzungsbedingt von der Tribüne aus zuschauen. Das fiel dem SCB-Stürmer zunehmend schwer. Nun gibt es aber gute Nachrichten: Er konnte am Freitagabend sein Comeback feiern.
Bei Benjamin Baumgartner war die Geduld langsam aufgebraucht. Mehrere Spiele musste der SCB-Stürmer zuletzt verletzungsbedingt von der Tribüne verfolgen. "Ich kann die Spiele von der Tribüne aus kaum mehr ertragen, schaffe es fast nicht mehr ins Stadion", sagte er gegenüber der Berner Zeitung.
Natürlich unterstütze er die Mannschaft weiterhin und versuche, gute Stimmung zu verbreiten. Trotzdem wolle er vor allem eines: wieder selbst aufs Eis. "Letztlich will ich auf dem Eis stehen. Jetzt ist es dann genug", so Baumgartner.
Am Donnerstag absolvierte der 26-Jährige erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining. Und am Wochenende war es wieder so weit: Er konnte beim Spiel gegen den Genève-Seevette HC mitspielen.
Die Verletzungsserie bereitet ihm derweil keine grossen Sorgen. Muskuläre Probleme wären für ihn beunruhigender, erklärt der Stürmer. Er spiele sehr intensiv, weshalb Verletzungen nicht immer zu vermeiden seien. Für ihn sei die aktuelle Situation deshalb vor allem Pech.
Baumgartner befindet sich in seiner fünften Saison beim SCB und gehört seit dieser Spielzeit dem Captainteam um Waltteri Merelä an. Seine Verantwortung innerhalb der Mannschaft ist damit nochmals gewachsen. An seiner Einstellung habe sich dadurch aber nichts verändert. Baumgartner setzt weiterhin auf eine Führungspersönlichkeit, die vor allem durch Leistung vorangeht.
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