Connor Hughes hält künftig nicht nur für den SC Bern Pucks. Jede Parade des Nationaltorhüters bringt einen Franken für das Hilfsprojekt Saves Help Swiss, das medizinische Hilfsmittel und Reha-Aufenthalte finanziert. 73 Saves und damit 73 Franken stehen für den 30-Jährigen in der Saison 2026/27 bereits zu Buche.
Connor Hughes schliesst sich Saves Help Swiss an. Damit bekommt jede Parade des Torhüters des SC Bern in dieser Saison eine zusätzliche Bedeutung. Für jeden gehaltenen Schuss fliesst ein Franken in einen Spendentopf, mit dem medizinische Hilfsmittel und Rehabilitationsaufenthalte für Menschen finanziert werden, die sich diese nicht selbst leisten können.
Die Organisation gab den Beitritt des 30-Jährigen über Instagram bekannt. Hughes habe sich von der Idee hinter dem Projekt sofort angesprochen gefühlt und sich deshalb entschieden, die Initiative zu unterstützen. Damit ist der Schweizer Nationaltorhüter Teil eines inzwischen internationalen Netzwerks von Goalies.
Das Prinzip ist einfach. Die teilnehmenden Eishockey-Torhüter zahlen für jede Parade mindestens einen Franken ein. Das gesammelte Geld wird nicht direkt ausbezahlt, sondern für konkrete medizinische Hilfsmittel oder Rehabilitationsangebote eingesetzt.
Ins Leben gerufen wurde Saves Help 2019 von ZSC-Lions-Torhüter Simon Hrubec. Mittlerweile beteiligen sich mehr als 60 Goalies aus verschiedenen Ländern und Ligen an der Initiative. 2023 wurde das Projekt mit Unterstützung von Leonardo Genoni auch in der Schweiz etabliert. Zu den Schweizer Teilnehmern gehörten in den vergangenen Jahren unter anderem Genoni, Reto Berra, Harri Säteri und Robert Mayer. Auch mehrere Torhüter aus der National League sind in der laufenden Saison wieder dabei.
Hughes muss mit seinem Beitrag nicht erst beginnen. In der aktuellen Übersicht von Saves Help Swiss wird der SCB-Goalie für die Saison 2026/27 bereits mit 73 Paraden geführt. Entsprechend stehen durch seine Einsätze bislang 73 Franken für den Spendentopf zu Buche. Gemeinsam mit seinen Goalie-Kollegen sorgt Hughes damit nicht nur dafür, dass möglichst wenige Pucks im eigenen Tor landen. Jede Parade hat nun auch einen kleinen finanziellen Wert für Menschen, die Unterstützung benötigen.
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