Stefan Küng setzt an der Vuelta ein Ausrufezeichen. Der Thurgauer gewinnt das Zeitfahren und feiert damit seinen zweiten Etappensieg an der Spanien-Rundfahrt in der Geschichte.
Stefan Küng zeigt im 32 Kilometer langen Zeitfahren von El Puerto de Santa Maria nach Jerez de la Frontera eine starke Leistung. Der Schweizer verteidigt seine Bestzeit bis ins Ziel und darf sich über den Sieg freuen.
Als letzter grosser Herausforderer ging Primož Roglič auf die Strecke. Doch der vierfache Vuelta-Sieger kam nicht an Küng heran. Bereits bei der ersten Zwischenzeit lag er acht Sekunden zurück, im Ziel waren es 19 Sekunden. Roglič wurde Vierter.
Hinter Küng klassierten sich Callum Thornley (+2) und João Almeida (+9). Für den Thurgauer ist es der zweite Vuelta-Zeitfahrsieg nach 2024. Nach seiner langen Verletzungspause in diesem Jahr ist es zudem bereits sein zweiter Zeitfahrsieg seit dem Comeback. An der Spitze der Gesamtwertung bleibt Enric Mas. Der Spanier nimmt 1:37 Minuten Vorsprung auf Roglič in die beiden schweren Bergetappen mit.
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