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IOC hebt Beschränkungen für Belarus auf

Keine Änderungen für Russland

Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am 7. Mai 2026 eine wegweisende Entscheidung getroffen: Die seit 2022 bestehenden Empfehlungen zur Einschränkung belarussischer Athleten wurden offiziell aufgehoben. Damit ist der Weg für eine Rückkehr von Belarus in den Weltsport frei.

Das IOC begründet den Schritt mit seiner Mission, den Sport als globale Plattform jenseits geopolitischer Konflikte zu erhalten. In den letzten Jahren nahmen belarussische Sportler als "individuelle neutrale Athleten» (AIN) ohne Zwischenfälle an Wettkämpfen teil. Zudem beginnt im Sommer die Qualifikation für die Spiele in Los Angeles 2028, weshalb das IOC frühzeitig Planungssicherheit schaffen wollte. Das Komitee bekräftigte, dass Athleten nicht für die Taten ihrer Regierungen bestraft werden dürften.

Russland weiterhin ausgeschlossen

Trotz der Lockerungen für Belarus bleibt die Situation für Russland unverändert. Das IOC unterscheidet hier deutlich: Während das Nationale Olympische Komitee von Belarus die Olympische Charta respektiere, bleibe das Russische Olympische Komitee (ROC) suspendiert. Neben der politischen Lage führt das IOC auch neue Bedenken der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) bezüglich des russischen Anti-Doping-Systems an, die zunächst geklärt werden müssten.

Während belarussische Flaggen und Hymnen somit vor einer Rückkehr stehen, bleibt die russische Teilnahme an internationalen Grossereignissen bis auf Weiteres blockiert.

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2026-05-07 17:15:11