In der Swiss League herrschte zu Beginn der Saison etwas eine verkehrte Welt. Mittlerweile hat sich der EHC Olten aber gefangen, während der Meister weiterhin nicht auf Touren kommt.
Am Sonntag kam es zum Kracher-Duell zwischen dem EHC Visp und dem HC Thurgau, damit auch zur Partie zwischen dem amtierenden Meister und dem amtierenden Leader. Die Walliser waren zu Saisonbeginn die einzige Mannschaft, die die Thurgauer bisher in dieser Saison bezwingen konnten. Angst hatten die Ostschweizer deswegen aber keineswegs: der HCT schlug den EHCV mit 4:1, steht damit bei elf Siegen in Folge. Für den EHC Visp ist es derweil die sechste Niederlage in den letzten sieben Spielen.
Die Saison begann für den EHC Olten schlecht. Nur einen Sieg gab es aus den ersten fünf Spielen, seither zeigt die Tendenz aber stark nach oben. Fünf von sechs Spielen konnten vor dem Spiel am Sonntag gewonnen werden und am Sonntag polierten die Solothurner ihre Bilanz dank des 5:2 über die GCK Lions noch einmal etwas auf.
Das Tabellenende zieren weiterhin die GDT Bellinzona Snakes. Die Tessiner blieben beim 1:4 gegen den HC La Chaux-de-Fonds chancenlos, kassierten damit die zwölfte Niederlage im zwölften Saisonspiel und bleiben auf einem Punkt sitzen. Um die Playoffs würden - Stand jetzt - die beiden Bündner Clubs Arosa und Chur mit dem EHC Basel kämpfen. Die Basler verloren gegen den Zweitplatzierten HC Sierre gleich mit 4:7.
Dominic Hodel EHC Arosa EHC Basel EHC Chur EHC Olten EHC Visp Eishockey GDT Bellinzona Snakes HC Thurgau Swiss League