In der Swiss League sind in dieser Saison bereits 38 Torhüter zum Einsatz gekommen. Auch, weil es hin und wieder zu Leihen von Partnerteams aus der National League kommt. Wir haben die spannendsten Goalies herausgesucht, die in dieser Saison mit ihren Leistungen zu überzeugen wussten.
In diesem Artikel werden nur Goalies mit mehr als zehn Einsätzen in der Swiss League 2024/25 erwähnt.
Der Bruder von SCRJ-Verteidiger Mika Henauer kämpft in der Swiss Leagure schon mehrere Jahre, um endlich die Möglichkeit zu bekommen, sich in der National League zu zeigen. Henauer ist vom SC Bern an den EHC Basel ausgeliehen und weiss zu überzeugen. Eine Fangquote von 94.3% ist überragend und spricht für ihn als Torhüter. Andri Henauer ist definitiv mit ein Grund, weshalb die Basler an der Tabellenspitze der Swiss League stehen. Für Henauer könnte es in der Saison 2024/25 endlich mit dem ersten NL-Einsatz klappen. Hinter Adam Reideborn wird er zusammen mit Christof von Burg um den Posten des Ersatztorhüters kämpfen.
Der Schlussmann der GCK Lions macht mit einer unglaublichen Saison auf sich aufmerksam. Seit der Saison 2022/23 kommt der 23-Jährige regelmässig zu Einsätzen in der Swiss League. Seine Fangquote lag stets bei 92.3% oder höher. In dieser Saison weist er eine Fangquote von 94.2% auf, was alle NL-Teams aufhorchen lassen sollte. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus und er hätte durchaus das Potenzial, in der National League eine Rolle als Nummer zwei zu übernehmen.
Den Goalie des EHCW haben wir in diesem Artikel bereits bei Andri Henauer erwähnt. Er hat einen Vertrag beim SC Bern erhalten und wird mit dem Schlussmann des EHC Basel um einen Platz beim SCB kämpfen. Vor dem Wechsel nach Winterthur spielte von Burg während vier Jahren in der dritthöchsten Liga Schwedens. Der 24-Jährige hat jetzt bei Winti den Tritt gefunden und könnte schon bald als Nummer zwei in der National League zum Zug kommen.
Der 22-Jährige stand bereits sechs Mal in der National League im Einsatz, allerdings verteilt über die letzten vier Jahre. Beim HC Fribourg-Gottéron durfte sich Galley diese Saison zweimal zeigen und wusste zu überzeugen, wenn er so weitermacht, kann er siich vielleicht als fixe Nummer zwei etablieren. Dafür muss er sich gegen Bryan Rüegger durchsetzen. Derzeit bekommt Galley die Chance, sich beim HCFG zu präsentieren und Rüegger wurde in die Swiss League geschickt.
Der Name des Italiener begleitet uns nun schon seit mehreren Jahren. In der Saison 2020/21 durfte der Italiener erstmals zwei Spiele für den HC Lugano bestreiten. Seither kämpft der 23-Jährige um den Anschluss bei einem National-League-Team. Nie wurde er in der National League mehr als fünfmal pro Saison eingesetzt und immer wieder in die Swiss League verbannt. Dort weiss er beim schlechtesten Team der Liga mit einer Fangquote von 92.9% zu überzeugen. Ab der kommenden Saison wird er beim EHC Kloten unter Vertrag stehen, aber die Leihe an den HC Thurgau steht bereits fest.
Der 24-Jährige hat in der National League bereits einiges an Erfahrungen sammeln können. Für den EV Zug und die SC Rapperswil-Jona Lakers stand er bereits 29-mal im Einsatz. Bei den St.Gallern war er über zwei Saisons die Nummer zwei, ehe Ivars Punnenovs zum Team gestossen ist. Für Meyer gab es nur die Flucht in die Swiss League. Dort kämpft er beim EHC Visp für die nächste Chance im Oberhaus. Bei den Wallisern kommt er auf eine Fangquote von 92.6%.
Bis zur Saison 2022/23 stand der 24-Jährige bei den SCL Tigers unter Vertrag und wurde mehrmals in die Swiss League verliehen. Seit 2023 steht er nun beim EHC Winterthur unter Vertrag und weiss in dieser Saison auf sich aufmerksam zu machen. Zwischenzeitlich hatte er auch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, aber jetzt scheint es ihm wieder besser zu gehen. Das zeigt auch die Fangquote von 92.6%.
Der französisch-tschechische Doppelbürger steht bei den SCL Tigers unter Vertrag und wurde an den EHC Chur ausgeliehen. Bei den Bündnern weiss der 19-Jährige zu überzeugen und weist eine Fangquote von 92% auf. Er wartet noch auf seine erste Chance in der National League und verdient sich die Sporen in der Swiss Leagure ab.
Ein weiterer Schlussmann, der bereits in der National League Erfahrungen sammeln konnte. Er wurde einmal für den HC Davos eingesetzt, konnte sich aber nicht durchsetzen und gehört mittlerweile dem EHC Kloten. Der 21-Jährige lief aber in der gesamten Saison für den HC Thurgau auf und kommt auf eine Fangquote von 91.8%.
Kommen wir noch zum zweiten Schlussmann des EHC Olten. Lucas Rötheli, der Sohn von André Rötheli, spielt seit drei Saisons beim EHC Olten und versucht sich mit seinen Leistungen für die National League zu präsentieren. Seine Fangquote ist mit 90.7% nicht gerade herausragend, aber mit viel Spielpraxis kann der 22-Jährige vielleicht die nötigen Fortschritte machen.
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