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Kovar und Aaltonen werden im Flammenshirt zurückschlagen

Topscorer-Prognose pro Team

Die Vorfreude auf die neue National-League-Saison 2026/27 steigt von Tag zu Tag. Neben dem Kampf um die Playoff-Plätze und den Meistertitel richtet sich das Augenmerk der Fans gewohntermassen auf eine ganz besondere Auszeichnung: Wer streift sich das begehrte gelbe Flammenshirt über und avanciert zum internen Topscorer seines Teams? Hier ist unsere detaillierte Prognose für alle 14 NL-Vereine.

HC Ajoie: Daniel Carr

Der HC Ajoie setzt in der Offensive auf bewährte Klasse: Daniel Carr hat in seinen Jahren beim HC Lugano eindrücklich bewiesen, welch enormer Torinstinkt und welche Scorerqualitäten in ihm stecken. Mit seiner physischen Präsenz und seiner Kaltblütigkeit im Slot dürfte der Kanadier für Ajoie eine immense Bereicherung sein. Es ist zu erwarten, dass er im Jura die Fäden in der Offensive zieht und sich das Flammenshirt sichert.

HC Ambri-Piotta: Roby Järventie

In der Leventina setzt man auf finnische Offensivpower: Roby Järventie hat zuletzt in der AHL unter Beweis gestellt, wie torgefährlich und versiert er im Offensivspiel ist. Der junge Finne bringt genau die Dynamik und Zielstrebigkeit mit, die Ambri-Piotta sucht. Wir prognostizieren, dass Järventie seine produktive Form nahtlos in die National League überträgt und sich im Flammenshirt der Leventiner etablieren wird.

SC Bern: Miro Aaltonen

Nachdem die vergangene Spielzeit für Miro Aaltonen nicht vollends nach Wunsch verlief, stehen die Vorzeichen beim SC Bern nun auf Neuanfang. Unter dem neuen Trainer Serge Aubin dürfte der finnische Spielmacher wieder zu alter Stärke auflaufen. Dass er das Zeug zum Topscorer hat, bewies er bereits in Kloten eindrücklich. Seine starken Auftritte in den Testspielen unterstreichen: Aaltonen ist extrem heiss auf die neue Saison und bereit, der Berner Offensive seinen Stempel aufzudrücken.

EHC Biel: Gaëtan Haas

Beim EHC Biel geht der Captain voran - und das nicht nur charakterlich, sondern auch auf dem Matchblatt. Gaëtan Haas überzeugte in den Vorbereitungsspielen mit herausragenden Leistungen und zeigte viel Spielfreude. Als Führungsfigur im Seeland wird Haas in der Saison 2026/27 nicht nur defensiv Verantwortung übernehmen, sondern sein Team auch als Topscorer anführen.

Haas dürfte in Biel als Führungsspieler und Scorer vorangehen. (Zamir Loshi/freshfocus)

HC Davos: Adam Tambellini

Der Abgang von Tormaschine Matej Stransky wiegt im Landwassertal schwer. Die Augen richten sich nun auf Adam Tambellini als logischen Nachfolger. Nach einer etwas verhalteneren Qualifikation drehte der Kanadier in den letzten Playoffs mächtig auf und bewies Matchwinner-Qualitäten. Neben Filip Zadina, der ebenfalls alle Anlagen für das Flammenshirt mitbringt, gilt Tambellini als unser erster Anwärter auf die Krone des besten HCD-Scorers.

HC Fribourg-Gottéron: Anthony Richard

Marcus Sörensen wäre auf dem Papier die logische Wahl beim amtierenden Meister. Doch gesundheitliche Rückschläge haben ihn zuletzt immer wieder zurückgeworfen und der Abgang seines kongenialen Linienpartners Lucas Wallmark düfte die Statik im Fribourger Spiel verändern. Hier kommt Neuzugang Anthony Richard ins Spiel: Der explosive Stürmer wird unserer Meinung nach die hohen Erwartungen erfüllen und dank seiner Scorerqualitäten den gelben Helm tragen dürfen.

Genève-Servette HC: Jesse Puljujärvi

Beflügelt von seiner frischen Goldmedaille mit der finnischen Nationalmannschaft startet Jesse Puljujärvi in die neue Spielzeit. Der finnische Weltmeister glänzte bereits in der abgelaufenen Saison mit herausragenden Scorerwerten und begeisterte die Genfer Fans. Mit diesem Rückenwind dürfte Puljujärvi die Liga erneut aufmischen und sich das Topscorer-Trikot bei Servette sichern. Er ist sogar ein Anwärter, um zum besten Scorer der gesamten National League zu avancieren.

EHC Kloten: Arttu Ruotsalainen

Willkommen zurück am Ort des Erfolgs: Arttu Ruotsalainen erlebte bereits in der Saison 2022/23 in Kloten eine der produktivsten Phasen seiner Karriere. Der Finne fühlt sich im Umfeld der Flughafenstädter sichtlich wohl und entfaltet dort sein volles Potenzial. Die Kloten-Fans dürfen sich darauf freuen, dass Ruotsalainen erneut für Spektakel und reichlich Punkte sorgt.

Ruotsalainen trug bereits in seiner ersten Zeit in Kloten den gelben Topscorer-Helm. (Martin Meienberger/freshfocus)

Lausanne HC: Ahti Oksanen

Der Trend spricht für Ahti Oksanen: In der abgelaufenen Saison steigerte sich der Finne im Trikot des LHC von 33 auf beachtliche 41 Scorerpunkte. In seinem dritten Jahr im Waadtland trauen wir dem Allrounder nochmals einen Leistungssprung zu. Mit seiner Konstanz hat er beste Chancen, sich zum neuen Topscorer der Waadtländer zu krönen.

HC Lugano: Luca Fazzini

In der vergangenen Qualifikation war Luca Fazzini die überragende Figur im Tessin und krönte sich mit 47 Scorerpunkten zum besten Punktesammler der Luganesi. Nun gilt es, diese herausragende Form zu bestätigen. Fazzini befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere, und wir sind überzeugt, dass ihm dieses Unterfangen gelingt und er das Flammenshirt erfolgreich verteidigen wird.

SCL Tigers: Jonathan Dahlén

Mit enormen Vorschusslorbeeren wechselt Jonathan Dahlen ins Emmental. Wer in der SHL stolze 55 Scorerpunkte in 50 Spielen sammelt, bringt absolute Elite-Qualitäten mit. Der Schwede dürfte bei den SCL Tigers von Tag eins an die erhoffte Verstärkung sein, das Offensivspiel prägen und letztlich auch die interne Topscorer-Wertung anführen.

SC Rapperswil-Jona Lakers: Tyler Moy

Tyler Moy ist die Zuverlässigkeit in Person am Obersee. Der Schweizer Nationalstürmer zeigt ein interessantes Muster: Auf etwas verhaltenere Saisons folgt bei ihm verlässlich eine regelrechte Explosion. So sammelte er nach einer 24-Punkte-Saison in Genf sogleich 51 Punkte in Rapperswil. Auf seine erste 36-Punkte-Saison im Dress der Lakers folgten 42 Zähler. In der letzten Spielzeit waren es in der Regular Season erneut 36 Scorerpunkte, weswegen nun die Tendenz wieder steil nach oben zeigt - ein Wert jenseits der 40-Punkte-Marke ist fest eingeplant.

EV Zug: Jan Kovar

Der EVZ-Captain erlebte keinen ruhigen Sommer, wurde doch gemunkelt, dass ihn einige EVZ-Verantwortliche trotz eines laufenden Vertrags loswerden wollen. Diese Sommergerüchte scheinen den tschechischen Captain erst recht anzustacheln. Jan Kovar bleibt in Zug und wirkt motivierter denn je. Auch wenn Scharfschütze Dominik Kubalik die naheliegende Wahl wäre, deutet Kovars starke Frühform in den Testspielen darauf hin, dass der Anführer es allen noch einmal beweisen will und sich das Flammenshirt sichert.

ZSC Lions: Denis Malgin

Beim Starensemble des ZSC verengt sich das Rennen um das Topscorer-Trikot traditionell auf das Duo Sven Andrighetto und Denis Malgin. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen prognostizieren wir für die Saison 2026/27 den Hauch eines Vorsprungs für Denis Malgin, der mit seiner Unberechenbarkeit und Spielintelligenz den Ausschlag geben wird.

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2026-09-01 11:00:44