Von sieben Testspielen am Freitagabend waren vier Partien nach der regulären Spielzeit noch nicht entschieden. In den beiden Duellen zwischen Ligakonkurrenten setzten sich der HC Fribourg-Gotteron und der EHC Biel durch.
Im ersten Vorbereitungsspiel in diesem Sommer trafen die Schützlinge von Jussi Tapola in Bellinzona auf den Kantonsnachbarn GDT Bellinzona Snakes. Nach einem torlosen Startdrittel brachte Tim Muggli (26.) die Biancoblu in Führung. Ausgerechnet William Hedlund (28.), der beim HCAP unter Vertrag steht, sorgte für den Ausgleich zugunsten der Snakes. Weil in der regulären Spielzeit kein Tor mehr fiel, ging es in die Verlängerung. Lukas Landry (63.) erzielte dann aber doch noch den Siegtreffer für das National-League-Team.
Auch der SC Bern bekundete am Freitagabend seine liebe Mühe mit einem Team aus der Swiss League. Die Berner lagen in einer ausgeglichenen Partie gegen den HC La Chaux-de-Fonds gar dreimal im Hintertreffen. Der junge Paul Mottard (11.) und Simon Kindschi (19.) glichen im Startdrittel zweimal für den SCB aus. Levin Moser (39.) erzielte knapp zwei Minuten vor der zweiten Pause die erstmalige Berner Führung, Michael Loosli lieferte allerdings postwendend die Antwort der Chaux-de-Fonniers. Der Treffer von Rodwin Dionicio (56.) zum 4:4 verhinderte dann aus Berner Sicht eine Niederlage. In der Overtime lieferte Miro Aaltonen bereits nach 45 Sekunden die Entscheidung.
Im Rahmen der Hockeyades trafen im Vallée de Joux der Lausanne HC und der HC Fribourg-Gottéron aufeinander. Der Kanadier Anthony Richard (11./17.) war gewissermassen im Startdrittel der Alleinunterhalter. Im Mittelabschnitt waren dann die Lausanner an der Reihe: Basile Sansonnens (31.) und Ahti Oksanen (33.) glichen den Zwei-Tore-Rückstand aus. Abermals gerieten die Lausanner im Schlussabschnitt ins Hintertreffen, Jan Dorthe (43.) brachte den HCFG erneut in Führung. Drake Caggiula (56.) sorgte mit seinem Tor aber für eine Zusatzschlaufe. In dieser avancierte Kevin Nicolet (62.) zum Matchwinner für den Schweizer Meister.
Die torreichste Partie des Abends lieferten der EHC Biel und der HC Ajoie. Dabei deutete bis zur Spielhälfte alles auf eine eindeutige Partie hin. Nach einer halben Stunde lagen nämlich die Bieler mit 4:0 in Front. Yanick Sablatnig (12.), Mark Sever (17.), Jonah Neuenschwander (21.) und Dario Trutmann (22.) waren bis dahin die Torschützen. Mit fünf Toren in Serie stellten die Ajoulots die Begegnung allerdings auf den Kopf. Cole Cormier (35.) und Kristian Tanus (38.) brachten die Jurassier vor der zweiten Pause wieder heran. Erneut Tanus (51.) als Torschütze sowie Jeremy Wick (52.) und Philip-Michaël Devos (54.) waren dann für die Wende zuständig. Schliesslich rettete Fabio Hofer (60.) die Bieler in der Schlussminute in die Verlängerung. Schlussendlich hatten die Seeländer dann im Penaltyschiessen die Oberhand.
Das Bündner Duell zwischen dem HC Davos und dem EHC Arosa ging dank eines furiosen Schlussdrittels an den Schweizer Rekordmeister. Bis dahin hatte einzig Ken Jäger (24.) für den HC Davos getroffen, der somit mit 1:2 zurücklag. Die beiden Imports Frédéric Allard (49.) und Rasmus Asplund (51.) drehten dann das Spiel. In der Folge legten Guus van der Kaaij (54.), Simon Ryfors (57.) und Adam Tambellini (58.) noch je einen Treffer nach.
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