Sechs sind pro Team erlaubt, was auch an ihren teilweise unglaublichen Qualitäten liegt – die Importspieler der National League sind häufig Unterschiedsspieler und hinterlassen ihre Spuren. Wir blicken zurück auf zehn Importspieler, die das Schweizer Eishockey in den letzten zehn Jahren entscheidend mitgeprägt haben.
In der nachfolgenden Rangliste wurden die produktivsten Importspieler seit der Saison 2016/17 aufgelistet. Beachtet wurden dafür alle Spiele der Regular Seasons und der Post-Seasons der National League. Die Daten stammen von Elite Prospects.
Gerade einmal fünf Saisons hat Matej Stransky in der National League absolviert, und den Meistertitel in seiner letzten Saison mit dem HC Davos nur knapp verpasst. Durch seine Scorerpunkte hat sich der Tscheche ein hohes Standing erspielt und führte die Bündner nach dem Rücktritt von Andres Ambühl gar als Captain aufs Eis. 251 Punkte aus 299 Spielen sind ein guter Wert.
Gerade zum Beginn unseres Rankings kehrte Maxim Noreau in der Schweiz zurück, nachdem er zuvor bereits von 2011 bis 2014 für den HC Ambri-Piotta gespielt hatte. Der Kanadier überzeugte auch beim SC Bern und bei den ZSC Lions, bevor er nach zwei Saisons bei den SC Rapperswil-Jona Lakers 2024 seine Karriere beendet hat. Vor allem im Powerplay konnte Noreau mit seinem starken Schuss von der blauen Linie das eine oder andere Tor erzielen.
Im Herbst seiner Karriere fand Daniel Winnik 2018 den Weg in die Schweiz - und sorgte beim HC Genève-Servette für mächtig Eindruck. Der Kanadier mit grosser NHL-Erfahrung unterschrieb in Genf und wusste von Beginn weg zu überzeugen. Seine beste Saison zeigte er in der Saison 2021/22 mit 55 Scorerpunkten. 2023 war er mitverantwortlich für den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte.
2016 holte der Lausanne HC den Kanadier aus der AHL in die National League – und wurde nicht enttäuscht. Nach 184 Scorerpunkten bei den Westschweizern wechselte Jeffrey zum SC Bern, wo er in der ersten Saison mit 48 Punkten zu brillieren wusste. Nach einer schwachen zweiten Saison verliess er die "Mutzen" in Richtung DEL und beendete ein Jahr später seine Karriere.

Seit 2014 ist der Finne nun in der Schweiz. Bei Lausanne spielte er in seiner ersten Saison mit 46 Punkten stark auf, konnte diese Werte in der zweiten Saison allerdings nicht mehr wiederholen. Starke 47 Punkte waren es in seiner ersten Saison im Emmental, wo er anschliessend – trotz einer Saison in der KHL – zur Legende wurde. Auf die neue Saison hin wurde dem 38-Jährigen aber kein neuer Vertrag mehr angeboten, weshalb er sich für einen Wechsel zu JYP entschied.
Die Tormaschine aus Zug stiess 2019 aus der AHL in die National League und zeigte von Anfang an, was in ihr steckt. In seiner ersten Saison erzielte der Tscheche solide 45 Punkte, in der ersten Meistersaison explodierten seine Leistungen mit insgesamt 78 Scorerpunkten dann regelrecht. In der Folge konnte er nicht mehr ganz an diese Werte anknüpfen, zeigte aber als Captain weiter seinen Wert. Zuletzt gab es allerdings Gerüchte, dass der Tscheche in der Kolinstadt nicht mehr gebraucht wird.

2016 kam er, sah – und punktete. Erst beim HC Fribourg-Gottéron, dann bei den ZSC Lions, und schlussendlich, für die längste Zeit, bei den Lakers. Dort erlangte er endgültig Legendenstatus. In der Saison 2021/22 wurde er mit 64 Punkten zum Ligatopscorer, was ihm auch in der Folgesaison gelang. 1,11 Punkte pro Spiel erzielte der Tscheche in seinen acht Jahren in der National League.
Seit 2016 ist Rajala in Biel eine Institution. Der flinke Flügel kam damals aus der SHL in die Tissot Arena – und steht seither ununterbrochen für den EHC Biel auf dem Eis. In seiner besten Saison 2018/19 erzielte der Finne 54 Scorerpunkte, darunter starke 32 Tore, und führte Biel auf Rang vier. Die Hoffnungen nach einer weiteren starken letzten Saison waren in Biel gross, Rajala einbürgern zu können, doch der 35-Jährige bleibt vorerst Import.
Seit 2015 mischt "DiDo" die National League auf, gar seit 2014 die Hockey-Schweiz. Bei den SCL Tigers schaffte er damals den Aufstieg und versuchte sich 2017 und 2018 gar noch einmal in der NHL. Auf die Saison 2018/19 kehrte er in die NL zurück, erst zu den SCL Tigers, später dann zum HC Fribourg-Gottéron, wo er 2021/22 mit 69 Scorerpunkten seine stärkste Saison hatte. Nach einer Saison in Bern kam es zur Rückkehr zum HCFG, ehe er im Herbst 2024 zu Ambri wechselte, wo sein Vertrag kurz vor der Post-Season in diesem Frühling aufgelöst worden ist. Diesen Sommer ist er nun zum schwedischen Aufsteiger Björklöven gewechselt.
2016 kam er aus der NHL nach Bern – und zündete sofort. Seine erste Saison war zugleich seine beste: Arcobello wurde mit 55 Punkten gleich auf Anhieb NL-Topscorer – und krönte das Jahr mit dem Meistertitel. 2019 legte er mit dem SCB den zweiten Titel nach. 2020 ging es ins Tessin zum HC Lugano, wo er nicht mehr ganz so stark ablieferte, jedoch immer noch solide Werte zeigte. Im Sommer 2025 entschied sich der US-Amerikaner dann dazu, seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen.
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