In der National League sind sie Ausdruck höchster Anerkennung: zurückgezogene Trikotnummern. Sie stehen für grosse Karrieren, meisterhafte Erfolge oder bewegende Schicksale und erzählen die Geschichte von Spielern, die ihre Clubs geprägt haben wie kaum andere. Doch wer wurde bis anhin geehrt und welcher Verein verfügt über die meisten gesperrten Nummern? Ein Blick auf die "Retired Numbers".
Nach wie vor gibt es bei den SC Rapperswil-Jona Lakers keine Nummern, die zurückgezogen wurden und nicht mehr neu vergeben werden. Dafür werden Spieler anders geehrt: Sie treten in die clubeigene Hall of Fame ein. Einige Lakers-Legenden erhalten einen Banner unter dem Hallendach. Aktuell sind dies: Sven Berger (5), Cyrill Geyer (6) und Antonio Rizzello (17).
Nummer 12 🇨🇭 Mathieu Tschantré (F)
Nummer 30 🇨🇭 Olivier Anken (G)
Beim EHC Biel-Bienne ist keine neue Legende dazugekommen. Weiterhin bleiben die Nummern von Olivier Anken und Mathieu Tschantré die einzigen beiden, welche die Seeländer zurückgezogen haben. Anken prägte den Verein über 18 Jahre lang als Torhüter und wurde mit dem EHC dreimal Schweizer Meister. Als die Tissot Arena eröffnet wurde, wurde der ehemalige Torhüter mit der Rückennummer 30 geehrt. Auch Mathieu Tschantré wurde geehrt, nachdem er seine gesamte Karriere in Biel bestritt. Über ein Jahrzehnt war er Captain, ehe er 2020 seine Karriere beendete.
Nummer 6 🇨🇭 Marcel Aubry (F)
Nummer 10 🇨🇭 Steven Barras (F)
Nummer 93 🇨🇭 Jordane Hauert (D)
(Nummer 1 Benjamin Conz (G))
(Nummer 4 Jonathan Hazen (F))
(Nummer 12 Thibault Frossard (F))
Der HC Ajoie hat zu seinem 50-jährigen Jubiläum 2024 gleich die Nummern von zwei Vereinslegenden offiziell zurückgezogen. Jordane Hauert spielte über 1000 Partien für die Jurassier und war lange Captain. Auch Steven Barras trug das "C" auf der Brust im Jura. Die dritte zurückgezogene Nummer ist die 6 von Marcel Aubry. Er war in den 1970er- und 1980er-Jahren als Spieler und Trainer aktiv.
Gut möglich, dass bald auch die Nummer 1 gesperrt wird. Denn mit Benjamin Conz trat vergangene Saison ein Eigengewächs der Jurassier nach einer jahrelangen Karriere in der National League zurück. Und auch Thibault Frossard könnte noch dazukommen. Er spielte sein ganzes Leben beim HCA, doch letzte Saison trennten sich überraschend die Wege und Frossard stürmte für den Swiss-League-Klub La Chaux-de-Fonds. Auch Jonathan Hazen hat keinen Platz mehr bei den Jurassiern. Der Kanadier war einer der treffsichersten Spieler der letzten Jahre und half massgeblich mit, dass Ajoie wieder in der höchsten Liga spielen kann.
Nummer 15 🇨🇭 Mathias Seger (D)
Nummer 21 🇨🇭 Reto Sturzenegger (D)
Nummer 23 🇨🇦🇨🇭 Chad Silver (F)
Nummer 31 🇫🇮🇨🇭 Ari Sulander (G)
Bei den ZSC Lions werden vier Rückennummern nicht mehr vergeben. Zwei davon aus traurigem Grund. Die Nummer 21 gehörte einst Reto Sturzenegger, der im Alter von nur 30 Jahren nach langem Krebsleiden verstarb. Auch Chad Silver ist nicht mehr unter uns. Er erlitt 1998 mit nur 29 Jahren einen tödlichen Herzstillstand. Die Nummer 15 des langjährigen Captains Mathias Seger wird in Zürich ebenfalls nicht mehr vergeben. Das Gleiche gilt für die Nummer 31 von Ari Sulander. Der ehemalige Goalie Lukas Flüeler wurde zwar nach seinem Rücktritt geehrt, aber seine Nummer trägt aktuell Simon Hrubec.
Nummer 8 🇨🇭 Nicola Celio (F)
Nummer 15 🇨🇦 Dale McCourt (F)
Nummer 19 🇨🇭 Peter Jaks (F)
Nummer 46 🇨🇭 Paolo Duca (F)
Insgesamt vier Trikotnummern hat der HC Ambri-Piotta gesperrt. Besonders ist die Nummer 19, die einst Peter Jaks gehörte. Er war einer der bedeutendsten Spieler der Geschichte des Schweizer Eishockeys und der ganze Stolz der Leventiner. In 809 National-League-Spielen kam er auf 894 Scorerpunkte, was bis heute ein Allzeit-Ligarekord ist. Auch Nicola Celio und Dale McCourt gehören zu den Ambri-Legenden. Während Celio oft in der Gottardo Arena anzutreffen ist, kehrte McCourt vor einem Jahr an seine alte Wirkungsstätte zurück und war der Star des Abends. Paolo Ducas Nummer 46 hängt ebenfalls unter dem Hallendach. Nach seinem Karriereende als Spieler wurde er beim HCAP Sportchef. Künftig wird er Sportchef beim EV Zug.
Nummer 12 🇨🇦 Todd Elik (F)
Nummer 17 🇨🇭 Daniel Aegerter (D)
Nummer 26 🇨🇭 Martin Gerber (G)
Nummer 44 🇨🇭 Walter Gerber (F)
Mit Todd Elik, Daniel Aegerter, Martin Gerber und Walter Gerber haben die SCL Tigers die Trikotnummern von vier absoluten Emmentaler Legenden zurückgezogen. Martin Gerber begann seine Karriere in Langnau und spielte später sogar in der NHL. Auch Todd Elik machte das Leben seiner Gegner mit seinem Spiel schwer. Einer, der es auch verdient hätte, unter das Hallendach zu kommen, ist Pascal Berger. Neun Saisons lang trug er das Tigers-Trikot, fünf Jahre lang mit dem "C" auf der Brust. Seine Karriere beendete er bereits vor einem Jahr und wurde danach offiziell von den Emmentalern verabschiedet.
Nummer 20 🇨🇭 Philipp Neuenschwander (F)
Nummer 21 🇨🇭 Patrick Fischer (F)
Nummer 26 🇨🇭 Reto Suri (F)
Nummer 33 🇨🇭 André Künzi (D)
Nummer 57 🇨🇭 Fabian Schnyder (F)
Beim EV Zug gab es vor zwei Jahren den letzten Zuwachs bei den gesperrten Rückennummern. Die Nummer 26 von Reto Suri wurde nach seiner Karriere zurückgezogen. Er spielte zehn Saisons lang für den EV Zug. Mittlerweile ist er U21-Elitetrainer und assistiert nach Kläys Abgang dem neuen Sportchef Ted Suihkonen. Auch der ehemalige Captain Fabian Schnyder wurde bei den Zugern geehrt. Seine Nummer 57 ist nicht mehr zu haben.
Die Nummern des ehemaligen Nati-Trainers Patrick Fischer, von Philipp Neuenschwander sowie von André Künzi wurden ebenfalls zurückgezogen. Der Vertrag mit Dominik Schlumpf wurde nicht verlängert, weshalb es gut möglich ist, dass der 35-jährige Verteidiger nach elf Saisons beim EVZ seine Karriere beendet und ebenfalls mit einer zurückgezogenen Rückennummer geehrt wird.
Nummer 10 🇨🇭 Gérard Dubi (F)
Nummer 16 🇨🇭 Claude Friederich (F)
Nummer 21 🇨🇭 Beat Kindler (G)
Nummer 39 🇫🇷🇨🇭 Cristobal Huet (G)
Nummer 61 🇨🇭 Florian Conz (F)
Nummer 79 🇨🇭 Joël Genazzi (D)
Nach 12 Saisons beim Lausanne HC und etlichen Jahren im Eishockey-Geschäft beendete Joël Genazzi letzte Saison seine Karriere. Während seiner letzten beiden Jahre bei den Waadtländern trug er zudem das "C" auf der Brust. Seine beste Saison hatte er 2017/18, als er die meisten Assists und Punkte aller Verteidiger der Liga auf seinem Konto hatte. Zudem holte er in der gleichen Saison die Silbermedaille mit der Schweizer Nationalmannschaft. Neben Genazzi sind auch die Nummer 61 von Florian Conz sowie die Nummer 39 von Cristobal Huet in den letzten Jahren zurückgezogen worden. Auch Gerard Dubi (Nummer 10) und Claude Friederich (Nummer 16) erinnern an frühere Aufstiegshelden.

Nummer 0 🇨🇭 Daniel Clerc (G)
Nummer 4 🇨🇭 Éric Conne (D)
Nummer 6 🇨🇭 Fritz Naef (F)
Nummer 12 🇫🇷 Philippe Bozon (F)
Nummer 24 🇨🇭 Jean-Francois Regali (F)
Nummer 28 🇷🇺🇨🇭 Igor Fedulov (F)
Nummer 57 🇨🇭🇭🇷 Goran Bezina (D)
Je weiter wir in der Rangliste nach vorne kommen, desto häufiger stossen wir auf Klubs, die gleich mehrere Vereinsikonen hervorgebracht haben. Deshalb beschränken wir uns ab hier auf einige besonders prägende Namen. Beim Genève-Servette HC gehört Goran Bezina zweifellos dazu. Der gebürtige Kroate spielte über ein Jahrzehnt für die Grenats und führte den Klub während vieler Jahre als Captain an.
Eine weitere grosse Klublegende ist Jonathan Mercier. Mit 825 Einsätzen in 19 Saisons hält der Genfer den Rekord für die meisten Spiele in der Geschichte des GSHC. Zwar wurde seine Rückennummer nicht unter das Hallendach gezogen, dafür ehrte ihn der Klub mit der Aufnahme in die "Gold Badges Hall of Fame". Letzte Saison spielte er noch in der zweithöchsten französischen Liga.
Nicht unerwähnt bleiben darf auch Arnaud Jacquemet. Der Verteidiger beendete 2024 nach 14 Saisons seine Karriere bei den Grenats und blieb dem Klub erhalten. Heute ist der ehemalige Captain als Generalsekretär von Genève-Servette tätig. Seine Nummer 17 ist aktuell nicht im Einsatz.
Nummer 5 🇨🇭 Marc Gianola (D)
Nummer 10 🇨🇭 Andres Ambühl (F)
Nummer 24 🇨🇿 Josef Marha (F)
Nummer 56 🇨🇭 Dino Wieser (F)
Nummer 65 🇨🇭 Marc Wieser (F)
Nummer 69 🇨🇭 Sandro Rizzi (F)
Nummer 78 🇨🇭 Jan von Arx (D)
Nummer 83 🇨🇭 Reto von Arx (F)
Dass das Trikot von Andres Ambühl einst unter das Dach in Davos kommen wird, lag nach seinem Karriereende letzte Saison auf der Hand. Doch dafür musste zuerst das Hall-of-Fame-Gremium der Davoser entscheiden. Und der Entscheid war klar: Die Nummer 10 von Andres Ambühl wird nicht mehr vergeben. Er verbrachte fast seine ganze Karriere in Davos und ist die Legende schlechthin. Kürzlich wurde er auch in die IIHF Hall of Fame aufgenommen.

Neben Ambühl wurde auch Marc Wieser geehrt. Der Bündner spielte wie "Büehli" jahrelang für die Davoser und feierte vier Meistertitel mit dem HCD. Seine Nummer 65 wurde ebenfalls zurückgezogen. Auch sein Bruder Dino gehört der Davoser Hall of Fame an. Das Brüderpaar Reto von Arx sowie Jan von Arx gehört ebenfalls zu den Legenden des Bündner Eishockeyclubs. Ihre Nummern sind schon länger gesperrt. Die Nummern von Marc Gianola (5), Josef Marha (24) und Sandro Rizzi (69) werden nicht mehr vergeben. Gemäss dem Klubreglement bleiben die Nummern aller Hall-of-Fame-Spieler während 25 Jahren nach ihrem Rücktritt blockiert.
Nummer 4 🇨🇭 Marco Klöti (D)
Nummer 7 🇨🇭 Peter Schlagenhauf (F)
Nummer 20 🇨🇭 Reto Pavoni (G)
Nummer 21 🇨🇭 Roman Wäger (F)
Nummer 22 🇨🇭🇷🇴 Victor Stancescu (F)
Nummer 24 🇨🇭 Felix Hollenstein (F)
Nummer 26 🇸🇪 Mikael Johansson (F)
Nummer 32 🇸🇪 Anders Eldebrink (D)
(Nummer 19 🇨🇭 Steve Kellenberger (F))
Dem EHC Kloten dürften bald die Nummern für neue Spieler ausgehen. Gleich mehrere Rückennummern von Spielern aus der goldenen Generation wurden vom Klub zurückgezogen. Dazu gehören etwa Felix Hollenstein, Roman Wäger, Mikael Johansson, Reto Pavoni und Marco Klöti. Sie alle feierten mit dem EHCK vier Schweizer Meistertitel. Auch Anders Eldebrink sowie Peter Schlagenhauf gehören zu den Kloten-Legenden.
Um in Kloten mit einem Banner unter das Stadiondach zu kommen, müssen in der Regel fünf von sechs Kriterien erfüllt sein. Vier dieser sechs Kriterien erfüllt der zurückgetretene Steve Kellenberger. Einzig 30 Einsätze für die Schweizer A-Nationalmannschaft sowie ein Schweizer Meistertitel mit dem EHC Kloten fehlen ihm. Eine Klublegende ist er jedoch längst. Gut möglich, dass seine Nummer 19 künftig ebenfalls gesperrt wird.
Nummer 4 🇨🇭 Christian Hofstetter (D)
Nummer 10 🇨🇭 Mario Rottaris (F)
Nummer 13 🇨🇭 Benjamin Plüss (F)
Nummer 19 🇨🇭🇺🇸 Philippe Marquis (D)
Nummer 44 🇨🇦 Shawn Heins (D)
Nummer 85 🇨🇭 Gil Montandon (F)
Nummer 89 🇷🇺🇨🇭Andrei Bykov (F)
Nummer 90 🇷🇺🇨🇭 Vyacheslav Bykov (F)
Nummer 91 🇷🇺🇨🇭 Andrei Khomutov (F)
(Nummer 86 🇨🇭 Julien Sprunger (F))
Beim HC Fribourg-Gottéron ist letztes Jahr eine neue Legende dazugekommen. Andrei Bykov absolvierte 803 National-League-Spiele und war während seiner ganzen Karriere den Saanestädtern treu. Im Spiel gegen Ambri-Piotta wurde seine Nummer 89 unters Stadiondach gezogen. Die Nummer wird künftig nicht mehr vergeben. Sein Rücktritt kam aber bitter, denn ein Jahr später feierte der HCFG seinen ersten Meistertitel der Geschichte. Immerhin war Bykov als Fan dabei.

Andrei ist aber nicht der einzige Bykov, der in Fribourg den Legendenstatus trägt. Auch sein Vater Vyacheslav "Slava" Bykov wurde geehrt. Seine Nummer 90 ist nicht mehr zu haben. Er und Andrei Khomutov (Nummer 91) prägten den HCFG wie kaum ein anderes Duo der Vereinsgeschichte. Als sie damals in die Schweiz wechselten, versetzten sie nicht nur Fribourg, sondern die ganze Eishockeyschweiz in Staunen. Mit ihrer Kreativität, Technik und Spielintelligenz läuteten sie eine neue Ära beim Klub ein und führten Gottéron dreimal in den Playoff-Final. Meister wurde Gottéron aber erst letztes Jahr - ausgerechnet in der letzten Saison von Julien Sprunger. Die Nummer der Klublegende wird wohl nächste Saison unter das Hallendach gezogen.
Nummer 1 🇨🇭 Alfio Molina (G)
Nummer 2 🇨🇭🇮🇹 Sandro Bertaggia (D)
Nummer 3 🇨🇭 Julien Vauclair (D)
Nummer 4 🇺🇸🇨🇭 Pat Schafhauser (D)
Nummer 8 🇨🇭 Steve Hirschi (D)
Nummer 33 🇫🇮 Petteri Nummelin (D)
Nummer 38 🇨🇭 Raffaele Sannitz (F)
Nummer 40 🇨🇭 Flavien Conne (F)
Nummer 44 🇨🇭 Andy Näser (F)
Noch mehr zurückgezogene Trikotnummern gibt es nur beim HC Lugano. Gleich neun Nummern werden bei den Tessinern nicht mehr vergeben. Viele davon gehören Spielern, die den Klub mit zahlreichen Meistertiteln geprägt haben. Hinter einer Nummer steckt jedoch eine besonders tragische Geschichte. Pat Schafhauser musste seine Karriere 1995 nach einem schweren Unfall beenden. Nach einem Sturz kopfvoran in die Bande blieb er querschnittgelähmt, worauf der HCL seine Nummer 4 zurückzog. Deutlich erfreulicher sind die Geschichten anderer Klublegenden. Torhüter Alfio Molina stand während 24 Jahren für Lugano zwischen den Pfosten, Sandro Bertaggia gewann sechs Meistertitel. Auch Julien Vauclair, Raffaele Sannitz und Petteri Nummelin gehörten zu den prägenden Figuren der erfolgreichsten Jahre der Bianconeri.
Nummer 0 🇨🇭 René Kiener (G)
Nummer 2 🇨🇭 Beat Gerber (D)
Nummer 6 🇨🇭 Peter Stammbach (F)
Nummer 7 🇨🇭 Martin Rauch (D)
Nummer 12 🇨🇭 Roland Dellsperger (F)
Nummer 16 🇨🇭 Sven Leuenberger (D)
Nummer 18 🇨🇭 Renzo Holzer (F)
Nummer 22 🇨🇭 Patrick Howald (F)
Nummer 26 🇨🇭 Marc Reichert (F)
Nummer 28 🇨🇭 Martin Plüss (F)
Nummer 29 🇨🇭 Philippe Furrer (D)
Nummer 31 🇨🇭 Renato Tosio (G)
Nummer 32 🇨🇭 Ivo Rüthemann (F)
Nummer 39 🇨🇭 Marco Bührer (G)
Nummer 72 🇨🇭 David Jobin (D)
(Nummer 21 🇨🇭 Simon Moser (F))
Mit Simon Moser verlor der SC Bern letzte Saison eine wichtige Stütze. Der Berner Stürmer verletzte sich derart schwer, dass er seine Karriere beenden musste. Mittlerweile hat er ein künstliches Hüftgelenk. Während seiner zwölf Saisons bei den "Mutzen" amtierte er sieben Jahre als Captain und holte mit dem SCB drei Meistertitel. Seine Nummer 21 wird wohl nicht mehr vergeben und könnte bald unter das Stadiondach kommen.

Dort sind schon einige Spieler präsent. Kein anderer Schweizer Eishockeyclub hat so viele Rückennummern gesperrt wie der SC Bern. Bereits 1959 führte Torhüter René Kiener den SCB zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte und schrieb mit der ungewöhnlichen Nummer 0 Berner Hockeygeschichte. Später prägten Spieler wie Martin Plüss, der als Captain vier Meistertitel gewann, und Torhüter Marco Bührer eine goldene Ära. Der erfolgreichste Spieler der Vereinsgeschichte bleibt jedoch Beat Gerber: Der Verteidiger gewann mit dem SCB sechs Meistertitel und zwei Cupsiege. Beim SC Bern gelten besonders strenge Kriterien für zurückgezogene Nummern.
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