sport.ch

Wallmark sorgte für den umjubelten Abschluss, war aber nur einer von vielen

Anzahl Torschützen pro NL-Team

In der Saison 2025/26 wurde der HC Fribourg-Gottéron erstmals zum Meister gekürt. Aber sind sie auch das Team mit den meisten Torschützen? Dieser Frage sind wir nachgegangen und haben nachgezählt, wie viele Torschützen jedes einzelne NL-Team in der Saison 2025/26 hatte.

Hinweis: Es zählen sämtliche Spiele, also auch die Playouts, Play-Ins und die Playoffs.

11. SC Bern: 21 Torschützen

Der SC Bern war in der letzten Saison nicht dafür bekannt, viele Tore zu schiessen. Die "Mutzen" haben in der regulären Saison mit 118 Treffern lediglich den drittletzten Platz bei den erzielten Toren belegt. Auch Topskorer Victor Ejdsell hatte mit insgesamt 14 Toren weniger Treffer als die meisten anderen Goldhelmträger. Am verwunderlichsten ist aber, dass der SC Bern die wenigsten Torschützen hatte. Lediglich 21 Spieler trafen in der letzten Saison ins Tor.

11. EHC Biel: 21 Torschützen

Auch beim EHC Biel gab es keine grosse Vielfalt, was die Torschützen anging. Insgesamt 21 Spieler erzielten die Tore für die Seeländer in der vergangenen Saison. Am meisten traf Topskorer Fabio Hofer mit 19 Treffern. Zu ihrem Tor-Debüt in der National League kamen dafür Nolan Cattin sowie Léo Braillard. Doch die wenigen Torschützen hatten wohl auch zur Folge, dass Biel es nicht weiter als in die Play-Ins schaffte. Die insgesamt vier Treffer in zwei Spielen waren zu wenig, um erfolgreich weiterzukommen.

11. EV Zug: 21 Torschützen

Der EVZ hatte nach der Winterpause einen Einbruch. Sogar die Playoffs standen zwischenzeitlich in Gefahr. Am Schluss qualifizierten sich die Zuger über die Play-Ins für die Playoffs. Dennoch schossen die Zuger während der ganzen Saison nicht wahnsinnig viele Tore. Dies widerspiegelt sich auch bei der Anzahl verschiedener Torschützen. Nur 21 EVZ-Spieler trafen ins Tor. Insgesamt 14 Akteure spielten zwar einige Partien, blieben aber ohne Treffer. Dafür war Topskorer Dominik Kubalik mit 23 Toren munter in Torlaune.

11. Genève-Servette: 21 Torschützen

Trotz der erfolgreichen Saison zeigt Genève-Servette, dass es manchmal gar nicht so viele Torschützen braucht, sondern nur solche, die öfter treffen. Mit 162 Toren waren die Genfer das dritteffizienteste Team der Regular Season. Besonders auffällig ist, dass ein grosser Teil des Erfolgs auf das Konto von drei Finnen geht. Markus Granlund schoss 26 Tore, Jesse Puljujärvi deren 25 und Sakari Manninen 17. Acht Spieler blieben trotz Einsätzen ohne Treffer.

8. HC Ajoie: 22 Torschützen

Mit 105 Toren hat der HC Ajoie im Tabellenkeller in der regulären Saison wenig verwunderlich die geringste Toranzahl der Statistik. Von diesen 105 Goals war Topskorer Julius Nättinen mit 19 Treffern der erfolgreichste Torschütze. Doch auch die jungen Verteidiger Arno Nussbaumer und Gaël Christe konnten sich über ein Tor freuen. Auch im Playout-Final konnte Ajoie nicht viel ausrichten und musste sich nach vier Niederlagen in der Serie geschlagen geben. Immerhin kamen acht weitere Tore aufs Clubkonto.

8. Lausanne HC: 22 Torschützen

Gleich viele Torschützen hatte der Lausanne HC in der vergangenen Saison wie der HC Ajoie. Nur waren die Waadtländer um einiges erfolgreicher als die Jurassier und schossen in der Regular Season deutlich mehr Tore. Ajoie erzielte 105, und Lausanne 155. Von den 22 LHC-Torschützen war besonders einer nicht zu stoppen: Theo Rochette mit 23 Treffern. Kein Wunder, versucht er nächstes Jahr sein Glück in der NHL.

8. HC Davos: 22 Torschützen

Mit 190 Toren schoss kein Team in der Regular Season so viele Tore wie der HC Davos. Wenig verwunderlich standen die Davoser danach an der Tabellenspitze und spazierten regelrecht in den Playoff-Final. Dennoch verteilten sich die Tore auf lediglich 22 Torschützen. Matej Stransky hat mit 35 Treffern so viele Tore erzielt wie kein anderer in der National League.

7. SC Rapperswil-Jona Lakers: 23 Torschützen

In der regulären Saison schossen die Lakers in der vergangenen Spielzeit 150 Treffer. Das sind rund 40 weniger als der Tabellenführer und 40 mehr als das Tabellenschlusslicht. Dennoch verteilten sich die Treffer nur auf 23 verschiedene Torschützen. Insgesamt neun Spieler blieben ohne Goal. Dafür konnte Andrin Flütsch sein erstes Tor in der National League schiessen. Topskorer der Rosenstädter war Malte Strömwall mit 20 Toren.

3. HC Ambri-Piotta: 24 Torschützen

Zwei Torschützen mehr als der Playout-Gegner Ajoie verzeichnete der HC Ambri-Piotta in der letzten Saison. Mit 24 Torschützen unter den 28 Feldspielern ist dies aber eine gute Leistung. Nur gerade vier Spieler blieben in der letzten Saison ohne Treffer im Biancoblu-Trikot. Topskorer Michael Joly hat insgesamt 21 Tore geschossen. Auch Nathan Borradori war erfolgreich. Zwar schoss der Youngster während seiner sieben Einsätze in der Regular Season kein Tor, dafür gleich einen Doppelpack in den Playouts.

3. SCL Tigers: 24 Torschützen

Insgesamt 24 Langnauer trafen in der vergangenen Saison ins Tor. Die meisten Tore erzielte Import-Spieler André Petersson. Der Schwede revolutioniert aktuell den Sturm im Emmental. Gleichzeitig feierte Youngster Nik Lehmann seinen ersten NL-Treffer. Insgesamt sechs Spieler trafen in der letzten Spielzeit nur einmal ins Tor. Sechs Langnau-Spieler blieben in der vergangenen Saison ohne Treffer.

3. EHC Kloten: 24 Torschützen

Gleich viele Torschützen wie der HCAP und die SCL Tigers hatte auch der EHC Kloten. Nur sechs Spieler blieben während der ganzen Saison ohne Treffer. Die meisten Tore schoss der Schweizer Stürmer Dario Meyer mit 15 Treffern. Knapp die Hälfte der Torschützen erzielte lediglich ein oder zwei Tore. Mit 117 Toren in der Regular Season lag Kloten in dieser Statistik auf dem zweitletzten Platz.

3. HC Lugano: 24 Torschützen

Auch der HC Lugano hat seine Tore auf 24 Spieler verteilt. Sieben Luganesi blieben letzte Saison ohne Treffer. Dafür sind drei der vier besten Torschützen Schweizer. Zach Sanford schoss mit 17 Goals gleich viele wie Eigengewächs Luca Fazzini. Nur sechs Spieler erzielten in Lugano mehr als zehn Tore, alle anderen und damit über die Hälfte trafen weniger als zehnmal.

2. ZSC Lions: 25 Torschützen

Knapp in die bessere Hälfte dieses Rankings haben es die ZSC Lions geschafft. Die Zürcher hatten letzte Saison insgesamt 25 Torschützen in ihren Reihen. Besonders erfolgreich war Sven Andrighetto mit 19 Treffern. Aber auch sein Sturmpartner Denis Malgin kam auf 17 Treffer. Beide Spieler waren nach der Regular Season übrigens punktgleich. 24 Spieler trafen bereits in der Regular Season, einzig Dario Trutmann erzielte sein einziges Saisontor in den Playoffs.

1. HC Fribourg-Gottéron: 27 Torschützen

Verdienter Schweizer Meister und noch verdienterer Sieger dieses Rankings ist der HC Fribourg-Gottéron. Kein Team in der National League hat in der vergangenen Saison die Tore auf so viele Schultern verteilt wie die Fribourger. 26 Spieler trafen in der Regular Season. Jamiro Reber war der einzige Spieler, der in den Playoffs aufblühte und ausschliesslich dort traf. In den Playoffs schossen insgesamt 18 Spieler mindestens ein Tor. Nur fünf Spieler blieben während der ganzen Saison bei den Saanestädtern ohne Treffer.

André Petersson Andrin Flütsch Arno Nussbaumer Dario Meyer Dario Trutmann Denis Malgin Dominik Kubalik EHC Biel-Bienne EHC Kloten Eishockey EV Zug Gaël Christe Genève-Servette HC HC Ajoie HC Ambri-Piotta HC Davos HC Fribourg-Gottéron HC Lugano Jamiro Reber Jesse Puljujärvi Julius Nättinen Lausanne HC Léo Braillard Luca Fazzini Malte Strömwall Markus Granlund Matej Stransky Michael Joly Nathan Borradori National League Nik Lehmann Nolan Cattin Sakari Manninen SC Bern SC Rapperswil-Jona Lakers SCL Tigers Soraya Sägesser Sven Andrighetto Théo Rochette Victor Ejdsell Zach Sanford ZSC Lions

2026-07-06 11:17:04