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ZSC-Duo pulverisiert die Konkurrenz in der Crunch Time

Die besten Playoff-Scorer seit der Saison 2021/22

Auch wenn die ZSC Lions den Titelhattrick in der abgelaufenen Saison verpassten, zeigt die Statistik der besten Playoff-Scorer klar, wo die punktstärksten Akteure der Crunch Time spielen. Wir werfen einen Blick auf die besten Playoff-Scorer der vergangenen fünf Jahre.

10. Marcus Sörensen (HC Fribourg-Gotteron) - 32 Scorerpunkte (12 Tore / 20 Assists)

Der schwedische Flügelstürmer des HC Fribourg-Gotteron bleibt eine verlässliche Grösse in der Post-Season. In seinen mittlerweile vier Jahren in der Schweiz hat sich Sörensen in den Top Ten der Playoff-Scorer etabliert. Mit 32 Punkten aus 37 Playoff-Einsätzen weist er eine starke Quote auf. In der abgelaufenen Saison wurde diese mit dem Meistertitel belohnt. Obwohl der Schwede verletzungsbedingt Teile der Playoffs verpasste, hatte er einen Bärenanteil am Titelgewinn und glänzte mit drei Toren und drei Assists in zehn Spielen.

9. Damien Riat (Lausanne HC) - 32 Scorerpunkte (16 Tore / 16 Assists)

Der Genfer in Diensten des Lausanne HC hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Playoff-Monster entwickelt. Mit 16 Toren und 16 Assists in 53 Einsätzen belegt er mit einer ausgeglichenen Bilanz den neunten Rang. Auch wenn die Playoffs der Waadtländer bereits nach sieben Spielen zu Ende waren, drückte der Nationalspieler der Viertelfinalserie gegen Genf mit zwei Toren und zwei Assists seinen Stempel auf. Wäre Lausanne weitergekommen, hätte sich Riat in dieser Rangliste wohl sicher noch weiter nach vorne gearbeitet.

8. Dario Simion (HC Lugano) - 32 Scorerpunkte (17 Tore / 15 Assists)

Ein grosser Name rutscht im Fünfjahres-Vergleich etwas nach hinten: Dario Simion. Der Ex-Zuger sammelte in 45 Playoff-Spielen 32 Scorerpunkte. Dass Simion überhaupt in dieser Liste steht, verdankt er vor allem seinen starken Playoff-Auftritten zwischen 2021 und 2024. In den vergangenen beiden Playoff-Kampagnen kam jedoch nur noch ein einziger Scorerpunkt hinzu, und der Stürmer war nicht mehr die gewohnt dominante Figur. Allerdings gilt es auch zu erwähnen, dass sowohl mit Zug als auch mit Lugano die Playoffs bereits nach vier Spielen zu Ende waren.

Für Dario Simion und den HC Lugano war die Playoff-Reise früh vorbei.

7. Antti Suomela (Lausanne HC) - 33 Scorerpunkte (9 Tore / 24 Assists)

In nur drei Jahren in der Liga hat sich der finnische Center eine Spitzenplatzierung erarbeitet. Suomela ist der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des Lausanne HC. Während er selbst neun Tore erzielte, glänzte er vor allem als genialer Vorbereiter und sammelte 24 Assists in 44 Playoffpartien. Auch in den vergangenen Playoffs wusste der Finne zu überzeugen: Trotz des frühen Ausscheidens der Waadtländer verbuchte er fünf Scorerpunkte - allesamt Assists.

6. Theo Rochette (Detroit Red Wings) - 33 Scorerpunkte (16 Tore / 17 Assists)

Dass sich Theo Rochette in der kommenden Saison in der Organisation der Detroit Red Wings beweisen darf, hängt auch mit seinen starken Auftritten in der Post-Season zusammen. In nur drei Playoff-Jahren hat der smarte Center bereits 33 Scorerpunkte angehäuft. Mit 16 Toren beweist der Youngster eine beeindruckende Kaltblütigkeit in den entscheidenden Momenten. Auch in den abgelaufenen Playoffs wusste Rochette zu überzeugen: In sieben Spielen verbuchte er starke sieben Scorerpunkte.

5. Fabrice Herzog (SC Rapperswil-Jona Lakers) - 34 Scorerpunkte (16 Tore / 18 Assists)

Auch wenn hinter Fabrice Herzog eine durchzogene Spielzeit liegt, sprechen seine Zahlen in den vergangenen Playoffs eine deutliche Sprache. In 44 Spielen verbuchte der Stürmer beachtliche 34 Scorerpunkte. Auch in den abgelaufenen Post-Season konnte er trotz einer enttäuschenden Regular Season mit zwei Toren und zwei Assists in nur sieben Spielen überzeugen. Damit zeigte Herzog, dass er in der kommenden Saison in Rapperswil womöglich wieder zu alter Stärke zurückfinden könnte.

4. Jan Kovar (EV Zug) - 37 Scorerpunkte (6 Tore / 31 Assists)

Der tschechische Captain des EV Zug ist der geborene Spielmacher. Kovar schiesst zwar selten selbst die Tore - lediglich sechs Treffer in 45 Playoff-Spielen -, doch seine 31 Assists unterstreichen seinen unschätzbaren Wert als Taktgeber. Mit insgesamt 37 Scorerpunkten schrammt der Leitwolf nur knapp am Podest vorbei. Auch wenn der EV Zug eine enttäuschende Saison hinter sich hat, sammelte Kovar in der vergangenen Post-Season weitere fünf Scorerpunkte. Seinen vierten Platz in dieser Rangliste verdankt der Tscheche aber vor allem den Playoffs 2021/22, als er mit 21 Scorerpunkten selbst Denis Malgin und Sven Andrighetto deutlich hinter sich liess.

3. Chris DiDomenico (Björklöven) - 37 Scorerpunkte (12 Tore / 25 Assists)

Bei vielen ist er vielleicht nicht besonders beliebt, und auch in dieser Saison sorgte er abseits des Eises nicht für die schönsten Schlagzeilen. An seinen spielerischen Qualitäten gibt es jedoch keine Zweifel. In nur 34 Playoff-Spielen sammelte Chris DiDomenico beeindruckende 37 Scorerpunkte. Mit einem Punkteschnitt von 1,09 pro Spiel übertrifft er sogar die Playoff-Monster Denis Malgin und Sven Andrighetto. Seine Werte in der National League waren in den vergangenen Jahren herausragend. Umso mehr dürfte DiDomenico der Liga fehlen, denn künftig wird der Kanadier in der SHL auf Punktejagd gehen.

Spielt ab kommender Saison in der SHL: Chris DiDomenico.

2. Denis Malgin (ZSC Lions) - 61 Scorerpunkte (25 Tore / 36 Assists)

Ab Rang zwei stossen wir in astronomische Sphären vor. Denis Malgin hat mit dem ZSC die Playoffs in den vergangenen Jahren nach Belieben dominiert. 61 Scorerpunkte in nur 57 Spielen sind ein absoluter Spitzenwert. Mit zwei Meistertiteln in den letzten drei Saisons absolvierte Malgin zwar entsprechend viele Playoffpartien, doch seine spielerische Klasse stellte er auch in den Jahren ohne Titelgewinn eindrucksvoll unter Beweis. In den abgelaufenen Playoffs wusste der Nationalspieler zu überzeugen und sammelte in neun Spielen starke neun Scorerpunkte. Mit einem Punkteschnitt von 1,07 pro Spiel teilt er sich zudem die Effizienz-Krone im ZSC-Lager.

1. Sven Andrighetto (ZSC Lions) - 65 Scorerpunkte (23 Tore / 42 Assists)

Die unangefochtene Nummer eins im Schweizer Eishockey-Oberhaus heisst weiterhin Sven Andrighetto. Der ZSC-Stürmer stand in allen fünf Jahren des Betrachtungszeitraums in den Playoffs und nutzte diese Bühne eindrücklich. Mit 23 Toren und überragenden 42 Assists kommt er auf insgesamt 65 Scorerpunkte aus 61 Partien. In den abgelaufenen Playoffs hätte Andrighetto seinen Vorsprung wohl noch deutlich ausbauen können. Vor seiner bitteren Verletzung standen nach nur drei Spielen bereits unglaubliche sechs Scorerpunkte auf seinem Konto. Das Zürcher Nationalmannschafts-Duo Malgin/Andrighetto bleibt damit das Mass aller Dinge in der National League und distanziert die Konkurrenz um fast 30 Scorerpunkte.

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2026-06-30 19:30:43