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Am Beispiel von Hughes wird ersichtlich, dass selbst Monsterverträge keine Bedeutung haben

14 NL-Cracks bis mindestens 2031 gebunden

In den vergangenen Jahren wurden langfristige Verträge in der National League zur Mode. Tristan Scherwey war beim SC Bern einer der Vorreiter, er unterschrieb im Februar 2019 einen Kontrakt über sieben Jahre. Wir wollen einen Blick auf die Spieler mit Verträgen, die mindestens bis Ende der Saison 2030/31 weiterlaufen, werfen.

Matej Pekar (HC Ambri-Piotta)| Vertrag bis 2030/31

Es sind derzeit gleich 14 NL-Spieler, die einen langfristigen Vertrag besitzen, der noch knapp fünf Jahre läuft. Beim HC Ambri-Piotta hat jüngst die Zukunftshoffnung Matej Pekar seinen Vertrag bis 2031 verlängert. Der 18-jährige Tscheche stammt aus der eigenen Jugend der Leventiner und Ambri setzt riesige Hoffnungen in ihn. Sein langfristiger Vertrag ist Zeichen genug, wie gross das Vertrauen in die Qualitäten von Pekar ist. Nebst ihm besitzen mit Aris Häfliger und Nathan Borradori einen Vertrag bis 2029/30, wobei beide Kontrakte eine Option für eine Verlängerung um ein weiteres Jahr beinhalten.

Sven Jung (HC Davos) | Vertrag bis 2030/31

Der erste von gleich fünf Spielern des HC Davos in dieser Auflistung ist Sven Jung. Der 31-Jährige hat seinen Vertrag im September 2024 um sechs Jahre bis 2031 verlängert. Er hat beim HCD eine tragende Rolle in der Defensive und scheint sich im Bündnerland sehr wohlzufühlen. Jung läuft seit der Saison 2014/15 für den HCD in der National League auf. Möglich, dass er seine Karriere dann beim HC Davos beenden wird.

Yannick Frehner (HC Davos) | Vertrag bis 2030/31

Der Davos-Stürmer spielte die beste Saison seiner Karriere und als Lohn dafür, wurde sein Vertrag um vier Jahre bis und mit der Saison 2030/31 verlängert. Er wurde gar ins WM-Precamp der Schweizer Nati eingeladen, den Cut für die Heim-Weltmeisterschaft hat er dann aber knapp verpasst. Der 28-Jährige dürfte dem HCD noch einige Jahre Freude bereiten.

Dario Simion (HC Lugano) | Vertrag bis 2030/31

Dario Simion kehrte vor einem Jahr ins Tessin zum HC Lugano zurück. Bei den Tessinern unterschrieb er bei seiner Rückkehr gleich für fünf Jahre bis Frühling 2031. In der letzten Saison glückten dem Stürmer insgesamt 28 Scorerpunkte aus 53 Partien. Eine Zahl, die er in den kommenden Spielzeiten sicherlich noch übertreffen will.

Connor Hughes (Lausanne HC) | Vertrag bis 2030/31

Der Schweizer Goalie kehrte vor einem Jahr aus Nordamerika nach Lausanne zurück und unterschrieb einen Monstervertrag bis 2031. Diesen wird er aber kaum erfüllen, steht doch ein Tauschgeschäft mit dem SC Bern, in welches auch Verteidiger Romain Loeffel involviert ist, kurz bevor. Hughes wird ab der neuen Spielzeit bei den Bären angreifen und er dient als Beispiel dafür, dass manchmal auch langfristige Verträge keine wirkliche Bedeutung haben.

Sandro Aeschlimann (HC Davos) | Vertrag bis 2030/31

Anders als bei Hughes, darf man beim zweiten und letzten Goalie in dieser Auflistung stark davon ausgehen, dass er seinen Vertrag auch tatsächlich bis zum Ende erfüllen wird. Sandro Aeschlimann hat sich in Davos zu einem der besten Goalies der Liga entwickelt und es gab vor der letzten Saison Gerüchte, dass er die Bündner verlassen könnte. Dem war aber nicht so, stattdessen hat er ein Statement und seine Unterschrift unter einen neuen HCD-Vertrag bis 2031 gesetzt.

Michael Fora (Lausanne HC) | Vertrag bis 2030/31

Nach vier Jahren beim HC Davos hat sich Michael Fora für eine neue Herausforderung entschieden. Er wechselt zu Ligakonkurrent Lausanne und unterschreibt dort gleich für fünf Jahre. Mit dem Schweizer Nati-Verteidiger im Team wollen die Waadtländer den nächsten Angriff Richtung Meistertitel wagen. Es dürfte das erklärte Ziel von Fora sein, seinen Teil dazu beizutragen, dass die Lausanner während seiner Zeit dort Geschichte schreiben.

Simon Knak (ZSC Lions) | Vertrag bis 2030/31

Ein nächster Neuzugang in dieser Liste ist Simon Knak. Der Schweizer Nati-Stürmer wechselt auf die neue Saison hin vom HC Davos zu den ZSC Lions. Für die Zürcher ist die Verpflichtung des 24-Jährigen ein Coup, schliesslich besitzt Knak noch reichlich Entwicklungspotenzial. Der Offensivspieler soll bei den Zürchern eine wichtige Rolle einnehmen und es ist sein erklärtes Ziel, endlich einmal den Meisterpokal in die Höhe strecken zu dürfen. Dies ist ihm in seiner Karriere bis dato noch nicht gelungen.

Mirco Müller (HC Lugano) | Vertrag bis 2031/32

Der HC Lugano hat im Verlauf der letzten Saison die Verträge von gleich zwei Schlüsselspielern langfristig verlängert. Einer davon ist Verteidiger Mirco Müller, der im Ensemble der Bianconeri eine wichtige Rolle einnimmt. Der 31-Jährige spielt seit 2021 für den HC Lugano und er wird den Tessinern noch mindestens bis 2032 erhalten bleiben. Es gilt als wahrscheinlich, dass er seine Karriere einst beim HC Lugano beenden wird.

Luca Fazzini (HC Lugano) | Vertrag bis 2031/32

Nebst Mirco Müller wurde auch der Vertrag mit Eigengewächs und Topscorer Luca Fazzini vorzeitig bis Ende der Saison 2031/32 ausgedehnt. Fazzini ist absoluter Publikumsliebling bei den HCL-Fans, schliesslich hat der mittlerweile 31-Jährige seine gesamte Karriere in Lugano verbracht. In der letzten Saison war er so produktiv wie noch nie und es dürfte sein grosser Traum bleiben, den HC Lugano noch während seiner Aktivzeit zum Meistertitel zu führen.

Andrea Glauser (HC Fribourg-Gottéron) | Vertrag bis 2031/32

Den längsten Vertrag beim aktuellen Meister Fribourg besitzt Andrea Glauser. Der Verteidiger entschied sich bereits im Juli 2024, dass er zum HC Fribourg-Gottéron wechseln wird. Er unterschrieb in der Folge gleich für sieben Jahre bei den Drachen und feierte bereits in seiner ersten Saison mit seinem Heimatverein den langersehnten ersten Schweizer Meistertitel. Nun sollen im besten Fall noch einige mehr dazukommen, bis sein Vertrag 2032 endet.

Dominik Egli (HC Davos) | Vertrag bis 2031/32

Nachdem der HC Davos den angepeilten 32. Meistertitel der Vereinsgeschichte in der letzten Spielzeit denkbar knapp verpasst hat, folgt in der neuen Saison der nächste Anlauf. Nati-Verteidiger Dominik Egli soll dann mithelfen, dass es dann klappt und die Bündner wieder einmal den Meisterpokal in die Höhe strecken können. Nach zwei Jahren in Schweden bei Frölunda HC kehrt der 27-Jährige in die Schweiz zum HCD zurück und er unterschreibt im Bündnerland gleich einen Sechsjahresvertrag.

Tim Berni (ZSC Lions) | Vertrag bis 2031/32

Nebst der Verpflichtung von Simon Knak dürfen die ZSC Lions auch die Rückkehr von Eigengewächs Tim Berni als grossen Coup bezeichnen. Der Schweizer Nati-Verteidiger spielte zuletzt drei Jahre in Genf, was seiner Entwicklung definitiv geholfen hat. Mit seinen 26 Jahren ist Berni aber noch längst am Zenit angekommen und er soll in den nächsten Jahren bis 2032 beim ZSC eine zentrale Rolle einnehmen und die Zürcher als Abwehrboss zu grossen Erfolgen führen.

Ken Jäger (HC Davos) | Vertrag bis 2032/33

Den bis dato längsten NL-Vertrag besitzt HCD-Rückkehrer Ken Jäger. Der Schweizer Silberheld hat in Davos sämtliche Nachwuchsstufen durchlaufen und dort auch seine NL-Premiere gefeiert. 2018 zog es ihn dann nach Schweden und die letzten sechs Saisons verdiente der 28-Jährige sein Geld bei Ligakonkurrent Lausanne. Nun hat Davos den verlorenen Sohn zurückgeholt und ihn gleich mit einem Megavertrag bis 2033 ausgestattet.

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2026-06-25 21:00:42