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Drei Meisterhelden und ein Zürcher Traum-Duo gehören zu den besten Schweizern

Top-10 Spieler mit Schweizer Lizenz 2025/26

Die abgelaufene Saison in der National League bot Spektakel pur - und mittendrin prägten Schweizer Akteure das Geschehen auf dem Eis. Wir haben die Leistungen der Spieler mit Schweizer Lizenz analysiert.

10. Grégory Hofmann (EV Zug)

Seit sieben Saisons stürmt Gregory Hofmann bereits für den EV Zug. Einmal wurde er mit den Zugern bereits Schweizer Meister. Diese Saison reichte es für ihn und sein Team aber nur für das Viertelfinale. Wenn man einen Blick zurück in den Januar wirft, als Zug in einer Krise war und noch um die Playoffs bangte, dürfte dies dennoch eine zufriedenstellende Leistung sein. Der 33-jährige Stürmer buchte 36 Scorerpunkte während 55 Spielen auf sein Konto. In Zug ist er damit hinter Topscorer Dominik Kubalik der beste Scorer. In der Champions Hockey League ist er mit 13 Punkten sogar im ganzen Turnier der beste Torschütze und hat für einmal seinen tschechischen Teamkollegen überholt.

9. Sandro Schmid (HC Fribourg-Gottéron)

Sandro Schmid lag in der Hälfte der Saison plötzlich auf dem vierten Rang des Rankings. Dies aber nicht ohne Grund. Der 25-jährige Center überzeugte während der Regular Season durchgehend und kam auf insgesamt 38 Scorerpunkte. Damit lag er nur einen Punkt hinter Topscorer Henrik Bergström und war folglich der beste Schweizer Scorer im Team von Fribourg-Gottéron. Im letzten Qualifikationsspiel verletzte sich Schmid aber so fest am Knie, dass er die Playoffs verpasste und wohl auch noch ein Teil der Vorbereitungsphase. Den Schweizer Meistertitel hat er sich ohnehin verdient und auch das Aufgebot für die Olympischen Spiele im Februar bestätigt seine Leistungskurve.

8. Sven Andrighetto (ZSC Lions)

Dass Sven Andrighetto zu den besten Schweizer Stürmern gehört, ist längst kein Geheimnis mehr. Der 33-jährige Stürmer zeigte dies vergangene Saison einmal mehr. Mit 41 Punkten, davon 17 Toren und 24 Assists, war er der beste Spieler im Zürcher Dress während der Regular Season. Zusammen mit Denis Malgin, der zwar gleich viele Punkte, aber weniger Tore hat, bildeten sie eines der gefährlichsten Duos auf Schweizer Eis. Ausgerechnet in den Playoffs krachte er mit seinem Teamkollegen Rudolfs Balcers zusammen und ging k.o. Die ZSC Lions verloren ohne ihren Topscorer das Halbfinale gegen den HC Davos. Doch die Gehirnerschütterung scheint nun besser geworden zu sein, denn Andrighetto hat erst vor ein paar Tagen mit der Nationalmannschaft sein Comeback gefeiert und bereits ein Tor geschossen.

7. Yannick Rathgeb (HC Fribourg-Gotteron)

Nach fünf Saisons beim EHC Biel kehrte Yannick Rathgeb vorletzte Saison zurück zum HC Fribourg-Gottéron. Dort schien der 30-jährige Offensiv-Verteidiger vor allem letzte Saison in seiner besten Form zu sein. Mit 30 Scorerpunkten war er der beste Schweizer Verteidiger bei den Saanestädtern während der Regular Season. Rathgeb ist einer, der auf der blauen Linie immer wieder für Gefahr sorgen kann. Zudem ist er hinten eine starke Stütze in der Defensive. In den Playoffs fielen aber andere Fribourger mehr als er auf, was ihn Ende Saison noch ein paar Plätze im Ranking kostete. Der Meistertitel ist ihm aber nicht mehr zu nehmen und mehr als verdient.

6. Théo Rochette (Lausanne HC)

Nach der Regular Season war Theo Rochette im Ranking noch der drittbeste Schweizer. Während der Playoffs hat er aber drei Plätze verloren. Nicht, weil seine Leistung schlechter wurde oder er weniger torhungrig war. Im Gegenteil. Während der Playoffs holte er sieben Punkte und war damit zweitbester Scorer der Lausanner. In der Regular Season räumte er in Lausanne ab. Der 24-jährige Center überzeugte mit insgesamt 43 Punkten in 46 Spielen und punktete damit fast in jeder Partie. Damit war er hinter Topscorer Austin Czarnik der beste Scorer der Lausanner. Plätze im Ranking verlor er aber nur, weil es noch fünf andere Spieler gab, die noch besser waren.

5. Luca Fazzini (HC Lugano)

Mit 47 Punkten war Luca Fazzini während der Regular Season der beste Schweizer Scorer in der National League. Gegenüber der Saison zuvor buchte er fast zehn Punkte mehr auf sein Konto. Wenig verwunderlich wurde kürzlich sein Vertrag bis 2032 verlängert. Das 31-jährige Urgestein gehört zu Lugano wie Julien Sprunger zu Fribourg. Doch trotz guter Leistung in der Qualifikation, kam er in den Playoffs nicht mehr auf Touren. Gegen Zürich wurde er regelrecht ausgebremst und es gelang ihm einzig ein Tor in vier Spielen. Danach war für ihn und die Luganesi die Saison vorbei.

4. Denis Malgin (ZSC Lions)

Nach der Hälfte der Regular Season lag Denis Malgin noch auf dem neunten Platz. In der zweiten Saisonhälfte sowie in den Playoffs drehte der 29-jährige Stürmer nochmals auf. Ende der Saison lag er bei 50 Scorerpunkten, davon 17 Toren und 33 Assists. Die Verteidigung des Meistertitels blieb ihm dieses Jahr aber verwehrt - auch weil sein Sturmpartner Sven Andrighetto fehlte. Denn Malgin kam letzte Saison erst so richtig auf Touren, wenn Andrighetto in der Nähe war. Der Titel des besten Schweizer Stürmers bleibt aber bei ihm. Auch als guter Bullyspieler ist Malgin bekannt. Er hat nicht nur die meisten Faceoffs gespielt, sondern mit einer Quote von 55,16 Prozent auch am besten von den Zürcher Bullyspielern abgeschnitten.

3. Sandro Aeschlimann (HC Davos)

Schon während der Regular Season brillierte Sandro Aeschlimann im Tor des HC Davos. Mit einer sensationellen Fangquote von 92,52 Prozent ist er der beste Schweizer Goalie in der Regular Season. Von 32 Partien ging er 23 Mal als Sieger in der Qualifikation vom Eis. Dreimal hielt er dabei den Kasten dicht. In den Playoffs wurde er noch besser. Dort verbesserte sich seine Fangquote auf 92,77 Prozent. Gleichzeitig feierte er sechsmal einen Shutout. Am Schluss reichte ihm diese starke Bilanz für einen Meistertitel dennoch nicht. Der 31-jährige Goalie wurde in der Belle gegen Fribourg-Gottéron in der Overtime besiegt - das wohl schmerzhafteste Tor der Saison für ihn.

2. Lukas Frick (HC Davos)

Als die Regular Season beendet war, stand Lukas Frick im Ranking auf dem ersten Platz. Den Titel als bester Schweizer Verteidiger hält zweifelsohne er. Auch im Ranking mit allen Verteidigern, die letzte Saison in der National League spielten, gehört er zu den besten drei. Lange stand der 31-Jährige beim Lausanne HC in der Defensive, ehe er letzte Saison zum HC Davos wechselte. Der Wechsel schien ihn nochmals auf ein besseres Level gebracht zu haben. So wurde er verdientermassen ins All-Star-Team der National League gewählt. Gleichzeitig holte er mit 32 Assists in der Regular Season die meisten Assists als Verteidiger in der Liga. Mit 42 Scorerpunkten war es eine starke Saison, die eigentlich nur noch besser mit einem Meistertitel hätte enden können.

1. Reto Berra (HC Fribourg-Gottéron)

Zwar lag Reto Berra nach der Regular Season was die Fangquote angeht, nur auf Platz 4 der National-League-Goalies, doch mit einer sensationellen Quote von 92 Prozent klar über dem Durchschnitt. In den Playoffs verbesserte er nochmals seine Fangquote. Insgesamt sechsmal blieb er letzte Saison ohne Gegentreffer. Ganze 56 Spiele stand er in dieser Saison zwischen den Pfosten der Drachen. In der ganzen Qualifikation verlor er lediglich sechs Spiele in der regulären Spielzeit und von 40 Penaltys hielt er 37. Künftig wird er das Tor des EHC Kloten hüten und wenn er weiter an seiner Leistung festhält, könnte er es mit den Flughafenstädtern weit bringen.

Honorable Mention: Fabio Hofer (EHC Biel), Yannick Frehner (HC Davos), Enzo Corvi (HC Davos), Dean Kukan (ZSC Lions), Julien Sprunger (HC Fribourg-Gottéron), Christoph Bertschy (HC Fribourg-Gottéron), Calle Andersson (HC Davos), Attilio Biasca (HC Fribourg-Gottéron), Niklas Schlegel (HC Lugano).

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2026-05-13 01:28:26