Die National League befindet sich in der Sommerpause, ideal also, um nochmals einen Blick zurück auf die vergangene Saison 2025/26 zu werfen. In diesem Artikel richten wir den Fokus auf die besten Stürmer der letzten Saison. Diese Spieler haben aus unserer Sicht besonders eingeschlagen.
Den zehnten Platz belegt unserer Meinung nach Theo Rochette. Der Stürmer des Lausanne HC und der Schweizer Nationalmannschaft konnte einmal mehr beweisen, wie stark er vor dem gegnerischen Tor ist. Mit 22 Treffern wies er in der Regular Season den drittbesten Wert auf und gehörte bei den Scorerpunkten zu den besten zehn. Eine seiner grossen Stärken ist das Powerplay, in dem er für die Waadtländer auch eine wichtige Rolle einnahm. In den Playoffs kam er dann in sieben Spielen auf sieben Scorerpunkte und war mit ein Grund, weshalb die Serie gegen den Rivalen aus Genf bis in die Belle ging.
An neunter Stelle folgt mit Luca Fazzini gleich der nächste Schweizer. Der HC Lugano beendete erstmals seit 2020/21 die Regular Season wieder unter den besten sechs Teams der Liga. Fazzini war dabei ein sicherer Wert in der Offensive. Am Ende kam er auf 47 Scorerpunkte in 52 Partien und war der Schweizer Spieler mit den meisten Zählern auf dem Konto. In den Playoffs wurde er von den ZSC Lions aber aus dem Spiel genommen und kam in vier Spielen "nur" noch auf einen Punkt.
Wenn ein Sportchef einen neuen Spieler verpflichtet, dann wünscht er sich, dass er so einschlägt, wie es Andre Petersson in Langnau getan hat. Der 35-Jährige absolvierte in der Regular Season 45 Partien, erzielte 24 Tore und kam auf 40 Scorerpunkte. Dass die Emmentaler bis zwei Spieltage vor Ende der Qualifikation von den Play-Ins träumen konnten, haben sie zu einem nicht kleinen Teil dem schwedischen Stürmer zu verdanken. Hätte sich Petersson noch in den Playoffs präsentieren können, wäre er wohl weiter oben klassiert.
Bei der letzten Runde der Regular Season hat Henrik Borgström noch Sandro Schmid überholt und sich zum Topscorer des HC Fribourg-Gotteron gekrönt. In 47 Spielen kam er auf 39 Scorerpunkte und damit hätte er es wohl nicht in die Wahl der zehn besten Stürmer geschafft. In den Playoffs konnte der Finne seine Leistung aber nochmals steigern und war mit zwölf Scorerpunkten in 19 Partien der zweitbeste Offensivspieler des Teams. Im siebten Spiel des Playoff-Finals erzielte er früh im Spiel den Führungstreffer.
Kommen wir zum sechsten Platz und zu Denis Malgin. Der Schweizer Nationalspieler wusste einmal mehr zu überzeugen. Er ist ein Gamechanger in der Offensive der ZSC Lions. Hat Malgin ein gutes Spiel, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die ZSC Lions als Sieger vom Eis gehen, massgeblich. Das bekam man auch in den Playoffs eindrücklich zu sehen, als Malgin den HC Lugano teilweise fast nach Belieben ausgetanzt hatte. Am Ende kam er über alle Spiele gesehen auf 50 Scorerpunkte in 50 Partien.
Ein weiterer Neuzugang dieser Saison ist Jesse Puljujärvi. Der Finne wechselte aus Nordamerika zum Geneve-Servette HC und wusste zu überzeugen. In der Regular Season kam der 28-Jährige in 52 Partien auf 52 Scorerpunkte und war bereits einer der produktivsten Spieler er Liga. In den Playoffs machte er klar, wie wichtig er im Team der Grenats ist, und erzielte entscheidende Treffer. Dennoch konnte Puljujärvi das Aus in den Playoff-Halbfinals nicht verhindern. Einen Platz unter den besten fünf NL-Stürmern hat er definitiv verdient.
Gleich der nächste Spieler der Calvinstädter folgt auf dem vierten Rang. Markus Granlund ist einer der besten Powerplayspieler der ganzen Liga. Er verfügt nicht nur über die Übersicht, er kann dann auch den perfekten Pass spielen. Mit vier Scorerpunkten im letzten Spiel der Regular Season zog er noch an Matej Stransky vorbei und krönte sich zum Liga-Topscorer. In den Playoffs kam er auf neun Scorerpunkte in zwölf Spielen. Damit schloss er die Saison mit 63 Zählern in 61 Partien ab!
Vor den Playoffs wäre es nicht zwingend ein einfaches Unterfangen gewesen, Lucas Wallmark unter die besten zehn Stürmer der Saison zu argumentieren. In den Playoffs startete der Schwede dann eine grosse Aufholjagd und landete gar auf dem dritten Rang. Aufgrund von Verletzungen absolvierte der 30-Jährige nur 31 Partien in der Regular Season und kam auf 21 Scorerpunkte. In der entscheidenden Phase der Meisterschaft war er dann mit je sieben Toren und Assists der Topscorer. Zudem schoss er die Saanestädter mit dem Powerplaytor im siebten Spiel gegen den HCD zum Meistertitel. Gut Möglich, dass er zum Playoff-MVP gewählt werden wird.
Den zweiten Platz belegt mit Filip Zadina ein tschechischer Stürmer des HC Davos. Der 26-Jährige verpasste in der Regular Season zehn Partien und kam dennoch auf starke 41 Scorerpunkte. In den Playoffs stellte er dann mehrfach unter Beweis, wie wichtig er im Kader des HCD ist, und sammelte in 15 Partien zehn Zähler. Sechs der zehn Scorerpunkte sammelte Zadina in der Finalserie und hat sich den zweiten Platz verdient!
Platz eins kann allerdings nur an Matej Stransky gehen. Über die ganze Saison gesehen war der 32-Jährige der beste Stürmer der Liga. Weil er im letzten Spiel der Regular Season geschont wurde, verlor er noch den ersten Platz in der Scorerliste an Markus Granlund. So kam Stransky in 46 Spielen auf 53 Zähler. In den Playoffs war der tschechische Stürmer mit neun Scorerpunkten in 17 Spielen nicht mehr ganz so effizient, die sieben Tore können sich aber sehen lassen. Insgesamt erzielte Stransky in dieser Saison 35 Treffer und war damit der beste Torschütze der National League!
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