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Meisterhelden mit Denkmal-Potenzial und fünf Skandinavier mischen das Import-Ranking auf

Top-10-Imports nach Saison 2025/26

Mit dem Meistertitel des HC Fribourg-Gottéron ist die Saison 2025/26 zu Ende. Ein Blick auf die Imports zeigt, welche Spieler nicht nur während der Playoffs, sondern während der ganzen Saison am besten abgeliefert haben.

10. Henrik Borgström (HC Fribourg-Gottéron)

Am letzten Spieltag der Regular Season überholte Henrik Borgström noch Sandro Schmid und gewann das interne Rennen um das Topscorer-Trikot. Am Ende kam der Finne in seiner ersten National-League-Saison in 47 Partien auf elf Tore und 28 Vorlagen. In den Playoffs liess er dann je sechs Tore und Assists folgen und lag damit nur zwei Punkte hinter Playoff-Topscorer Lucas Wallmark. Der 28-Jährige traf zudem im entscheidenden Spiel gegen den HC Davos und brachte Gottéron in der dritten Minute mit 1:0 in Führung. Allgemein zeigte Borgström eine starke Saison und gehört knapp zu den Top-10-Imports der Liga. 

9. Simon Hrubec (ZSC Lions)

Während der Regular Season zeigte Goalie Simon Hrubec starke Werte. Mit nur 1,94 Gegentoren pro Partie war er der Goalie, der am wenigsten geschlagen wurde. Gleichzeitig feierte er in sechs Partien einen Shutout. Kein anderer Goalie hielt in der National League den Kasten öfter dicht. Die ZSC Lions spazierten auch dank seiner starken Leistung im Tor ins Halbfinale. Im Halbfinale musste sich der ZSC aber gegen Davos geschlagen geben. Dennoch führte der 34-jährige Tscheche die Statistik mit der besten Fangquote während der Playoffs sowie der Regular Season an.

8. André Petersson (SCL Tigers)

Nach mehreren Jahren in der SHL, AHL und KHL wechselte André Petersson in der vergangenen Saison zu den SCL Tigers. Dort ist der 35-jährige Schwede regelrecht eingeschlagen. Mit 40 Punkten, davon 24 Toren und 16 Vorlagen, in 45 Spielen war er der beste Langnauer auf dem Eis. Dennoch halfen seine Tore nicht dabei, dass sich die SCL Tigers für die Playoffs qualifizierten. Nach 52 Spielen und dem elften Platz verpassten die Langnauer die Play-Ins knapp. Immerhin gibt es nächste Saison noch mehr von ihm zu sehen.

7. Michael Kapla (HC Fribourg-Gottéron)

Zu den zuverlässigsten Verteidigern auf Schweizer Eis gehört Michael Kapla. Der 31-jährige US-Amerikaner wechselte letzte Saison von der SHL in die National League zum HC Fribourg-Gottéron, um Andreas Borgman zu ersetzen. Bei den Fribourgern war er während der Regular Season der Verteidiger mit den meisten Punkten - 31 waren es in 51 Spielen. Er zeigte sich nicht nur als zuverlässiger Verteidiger, sondern auch als einer, der mal das Tor trifft. Der Meistertitel ist auch sein verdienter Lohn.

6. Jesse Puljujärvi (Genève-Servette HC)

Auch Jesse Puljujärvi wechselte in der letzten Saison neu in die National League. Mit 52 Punkten in 52 Spielen war er nur zwei Punkte hinter dem effizientesten Spieler der Regular Season. Nach der regulären Saison war der 28-Jährige im Ranking noch auf der siebten Position. In den Playoffs konnte er dank seiner Leistung einen Platz gutmachen. Zwar verpasste Genf nach dem Aus gegen Gottéron den Final, dennoch brillierte Puljujärvi während der Playoffs mit sechs Toren.

5. Markus Granlund (Genève-Servette HC)

Markus Granlund wurde zwar in den Playoffs von seinem Teamkollegen Jesse Puljujärvi in der Statistik geschlagen. Dennoch bleibt Granlund besser in unserem Ranking klassiert. Der Grund dafür ist die Regular Season. Der 33-jährige Finne war mit 54 Punkten der Liga-Topscorer. Während der Playoffs muss sich der Servette-Stürmer aber geschlagen geben, auch weil sein Team im Halbfinal ausschied. Neun Punkte liess er sich im Duell gegen Lausanne und Fribourg-Gotteron dennoch auf sein Konto schreiben.

4. Erik Brännström (Lausanne HC)

Neben Markus Granlund schafft es auch der Lausanner Erik Brännström in die Top 5 des Rankings ohne Finalbeteiligung. Der 26-jährige Schwede wechselte letzte Saison aus der NHL nach Lausanne. Mit 43 Punkten in 51 Spielen gehört er als einziger Verteidiger zu den zehn produktivsten Spielern der Regular Season. Von den Scorerpunkten lag er sogar vor dem Davoser Filip Zadina. Dennoch reicht es ihm aufgrund seiner durchwachsenen Leistung in den Playoffs nicht, um weiter vorn im Ranking mitreden zu können.

3. Lucas Wallmark (HC Fribourg-Gottéron)

Mit seinem Tor, das in der Overtime den Meistertitel für den HC Fribourg-Gottéron sicherte, hat er sich in Fribourg bereits ein Denkmal verdient. Insgesamt 14 Scorerpunkte sammelte er während der Playoffs und half damit seinem Team wesentlich zum ersten Meistertitel. Dass er nicht ganz vorn im Ranking steht, hat mit seinen Verletzungen zu tun: Im Oktober fiel er verletzt aus und musste im November erneut pausieren. Deshalb kam er in der Regular Season lediglich zu 31 Spielen. Trotz bestehendem Vertrag zieht es den 30-jährigen Schweden nächste Saison zurück in die Heimat. Einen Hollywood-reifen Abgang hat er immerhin gemacht.

2. Filip Zadina (HC Davos)

Mit 41 Punkten in 42 Spielen konnte Filip Zadina fast in jedem Spiel der Regular Season mit dem HC Davos jubeln. Im letzten und entscheidenden Spiel der Playoffs blieb sein Jubel aber am Schluss verstummt. Zwar brachte er in der "Belle" gegen den HC Fribourg-Gottéron sein Team nochmals zum Ausgleich, verlor schliesslich aber in der Verlängerung die Meisterschaft. Der 26-jährige Tscheche hat ein feines Händchen für den Puck. Das zeigten auch seine zehn Scorerpunkte in den Playoffs. Wenn er auf dem Eis ist, herrscht Torgefahr. Doch es herrscht eben auch Gefahr, dass er auf der Strafbank landet. Mit 74 Strafminuten gehört er zur Stammkundschaft in der Kühlbox.

1. Matej Stransky (HC Davos)

Auch wenn Markus Granlund einen Punkt mehr als Matej Stransky in der regulären Saison auf sein Konto schrieb, ist klar: Der 32-jährige Tscheche ist in unserem Ranking der beste Importspieler. Dies zeigt nicht nur den immensen Sprung, den er in den letzten Saisons gemacht hat. Im Vergleich zur vorletzten Saison verbesserte sich der Stürmer noch mehr. Wenig verwunderlich wurde er als MVP der Regular Season ausgezeichnet. Für die perfekte Saison fehlte eigentlich nur noch der Meistertitel. Doch dieser bleibt ihm in seiner letzten Saison mit dem HCD verwehrt.

Honorable Mentions, deren Leistungen zwar nicht für die Top 10 reichten, aber in diesem Artikel trotzdem eine Erwähnung verdient haben: Austin Czarnik (Lausanne HC), Dominik Kubalik (EV Zug), Klas Dahlbeck (HC Davos), Jacob Larsson (SC Rapperswil-Jona Lakers), Anttoni Honka (HC Ajoie), Vili Saarijärvi (Genève-Servette HC), Adam Reideborn (SC Bern), Zach Sanford (HC Lugano).

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2026-05-07 17:16:18