Julien Sprunger wird in seiner tollen Karriere noch maximal zwei Spiele bestreiten und zu gerne würde er seine Laufbahn mit dem ersten Meistertitel in der HCFG-Vereinshistorie krönen. Er selbst will mit dem ein oder anderen Scorerpunkt dabei mithelfen, dass dies noch gelingt.
Von den noch in der National League aktiven Spielern ist Julien Sprunger die unangefochtene Nummer 1, wenn es um die Anzahl gesammelter Scorerpunkte (Regular Season plus Playoffs) geht. Wir wollen euch in diesem Artikel einmal eine Übersicht liefern, wer, abgesehen von Sprunger, sonst noch in den Top 10 zu finden ist.
Als Information: Falls zwei Spieler gleich viele Scorerpunkte gesammelt haben, wurde derjenige höher eingestuft, welcher dafür weniger Spiele benötigt hat.
Gleich zwei aktive NL-Spieler häuften bis dato 420 Scorerpunkte an. Raphael Diaz (EVZ) und Enzo Corvi sind gleichauf, doch der HCD-Spielmacher benötigte im Vergleich zum Verteidiger deutlich weniger Partien. Corvi peilt mit den Bündnern den Meistertitel an und seit zwei Partien kann er aktiv auf dem Eis mithelfen. Davor fehlte er längere Zeit aufgrund einer Verletzung. In bislang 649 NL-Partien schoss der 33-Jährige 125 Treffer und gab 295 Assists. Im Schnitt entspricht das 0,65 Scorerpunkten pro Partie.
Es findet sich von den noch aktiven NL-Spielern nur gerade ein Verteidiger in den Top 10 der besten Punktesammler wieder und dabei handelt es sich um Romain Loeffel. Der 35-Jährige gehört seit vielen Jahren zu den produktivsten Schweizer Verteidigern der Liga, wie auch seine 428 Scorerpunkte (120 Tore und 308 Assists) aus 866 Partien unterstreichen. Im Schnitt sammelt der Nati-Verteidiger somit 0,49 Scorerpunkte pro Partie.
Aufgrund der Tatsache, dass Rajala für seine 428 Scorerpunkte deutlich weniger Partien als Loeffel benötigte, ist der Finne in diesem Ranking vor ihm klassiert. Der 35-Jährige spielt seit Sommer 2016 für den EHC Biel, wo er sich zu einem absoluten Publikumsliebling gemausert hat. Die Fans lieben ihn auch aufgrund seiner Torgefahr, gelangen ihm in 542 Partien 211 Tore und 217 Assists. Dies entspricht einem sehr starken Wert von 0,79 Scorerpunkte pro Spiel.
Gleich drei Scorer, die zuletzt in der National League aktiv waren, stehen vor eine ungewissen Zukunft. Einer von ihnen ist Marc-Antoine Pouliot. Der mittlerweile 40-Jährige hat sich nach fünf Jahren bei Genf entschieden, den Verein zu verlassen. Ob er jedoch auch seine Karriere beendet, hat er bis dato offengelassen. Pouliot hat in der National League definitiv seine Spuren hinterlassen, glückten ihm in 658 Partien 181 Treffer und 280 Assists. Im Schnitt sammelte er damit 0,7 Scorerpunkte pro Partie.
Das Eigengewächs des HC Ambri-Piotta ist mittlerweile 34 Jahre alt und er häufte in seiner Karriere bislang 483 Scorerpunkte auf. Nebst 175 Toren steuerte Inti Pestoni in 816 Partien auch 308 Assists. Im Schnitt sammelte er demnach 0,59 Scorerpunkte pro Partie. Vertraglich ist er noch bis 2027 an die Leventiner gebunden, wo er in dieser Saison aber nur noch acht Scorerpunkte aus 41 Spielen beisteuern konnte.
Der zweite grosse Name, dessen sportliche Zukunft offen ist, heisst Chris DiDomenico. Der Vertrag des Kanadiers beim HCAP wurde kurz vor Ende der Regular Season in gegenseitigem Einvernehmen per sofort aufgelöst. Und dies, obwohl DiDomenico mit 41 Scorerpunkten aus 47 Partien das Flammenshirt tragen durfte. An seinen sportlichen Qualitäten gibt es keine Zweifel, wie seine 503 Scorerpunkte (148 Tore und 355 Assists) aus 534 Partien unterstreichen. Im Schnitt sammelte der 37-Jährige satte 0,94 Scorerpunkte pro Partie. Ein ganz starker Wert, der eigentlich dafür ausreichen müsste, einen neuen NL-Vertrag zu erhalten.
Denis Hollenstein ist der dritte Spieler, der noch nicht weiss, wie und wo es für ihn weitergeht. Sein Vertrag bei den ZSC Lions ist ausgelaufen und jetzt muss der 36-Jährige seine Optionen prüfen. Ein Karriereende ist bei ihm ebenfalls nicht ausgeschlossen. In seiner bisherigen NL-Laufbahn sammelte der Schweizer starke 526 Scorerpunkte (201 Tore und 325 Assists) aus 768 Partien. Pro Partie steuerte er im Durchschnitt 0,68 Scorerpunkte bei.
Auf dem Podest findet sich Grégory Hofmann wieder. Der Stürmer des EVZ sammelte in dieser Saison immerhin 36 Scorerpunkte, womit er seine Gesamtzahl auf 542 Scorerpunkte erhöhen konnte. Der 33-Jährige benötigte dafür 791 Partien, womit der Nati-Stürmer im Schnitt 0,69 Scorerpunkte pro Spiel einheimst. Sein Vertrag in Zug läuft noch bis 2028, womit er im ewigen Ranking noch ein wenig nach oben klettern kann.
Beim EV Zug hat man den kleinen Wirbelwind in dieser Saison schmerzlich vermisst. Aufgrund einer Verletzung am vorderen Kreuzband und am Meniskus war für ihn die Saison 2025/26 bereits Ende Oktober gelaufen. Mit seinen 597 Scorerpunkten ist er von den Spielern, die noch in der National League aktiv sind, die Nummer 2. In 744 Partien sind ihm 260 Tore und 337 Assists gelungen. Im Schnitt heimst er 0,8 Scorerpunkte pro Partie ein.

Der HCFG-Captain ist einer von nur fünf Spielern, welche die Grenze von 800 Scorerpunkten überschreiten konnten. Der Stürmer hat in seinen bis dato 1'184 Partien satte 827 Scorerpunkte (413 Tore und 414 Assists) einheimsen können. Eine unglaubliche Zahl, sammelte er im Schnitt 0,7 Scorerpunkte pro NL-Partie. Die ewige Top 3 dürfte er aber nicht mehr knacken, denn dafür müsste er noch zwölf Scorerpunkte sammeln.
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