Nach jedem Quartal der Regular Season haben wir die besten zehn National-League-Spieler mit Schweizer Lizenzen bestimmt. Nun folgt die finale Liste zum Ende der Regular Season.
Der Stürmer der Saanestädter wusste in dieser Saison zu überzeugen und erneut einen Schritt vorwärts zu machen. Bereits in der letzten Spielzeit zeigte Sandro Schmid grosse Fortschritte und wurde am Ende sogar für die WM aufgeboten. Im Februar war er gar im Olympia-Kader der Nati und mit der gesamten Regular Season konnte er seine hervorragenden Leistungen bestätigen. Insgesamt kam der 25-Jährige auf 38 Scorerpunkte in 52 Partien. Bei uns reicht es im Ranking der Spieler mit Schweizer Lizenzen für den zehnten Platz.
Er gehört zu den Stammkräften in der Schweizer Nationalmannschaft und weiss auch in der National League zu überzeugen. Im Vergleich zu den letzten Jahren sammelte der 32-Jährige etwas weniger Scorerpunkte, doch es ist auch ihm zu verdanken, dass die Zürcher über die beste Defensive der gesamten Liga verfügen. Kukan ist zweifelsohne einer der besten Zweiweg-Spieler der National League.
Nicht ganz so eine einfache Saison hat Enzo Corvi hinter sich. Der Center des HC Davos hat insgesamt 15 Partien verpasst und schafft trotzdem den Sprung in das Ranking mit den zehn besten Spielern mit Schweizer Lizenz. In 37 Partien erzielte der 33-Jährige 10 Tore und sammelte 24 Assists. Ohne die Blessur wäre er womöglich noch höher klassiert.
Beim EV Zug gab es bereits früh in der Saison eine Hiobsbotschaft: Lino Martschini verletzte sich und wird auch in den Playoffs nicht mehr auf das Eis zurückkehren. Andere Spieler mit Schweizer Lizenzen standen also zusätzlich unter Druck, das betrifft auch Grégory Hofmann. Der Stürmer wusste vor allem bei fünf gegen fünf zu überzeugen und war mit 16 Treffern der statistisch beste Schweizer. Gleichzeitig hat er in dieser Saison keinen einzigen Treffer in Überzahl erzielt, weshalb er nicht höher klassiert ist. Einen Platz in den Top 10 hat er sich aber definitiv verdient.
Es muss viel passieren, dass Denis Malgin zum Ende einer Regular Season nicht unter den Top-10-Spielern mit Schweizer Lizenz gelistet ist. Der Center der ZSC Lions ist ein Schlüsselfaktor für die Offensive des Meisters der letzten beiden Jahre. Fehlt Malgin, fällt das im Spiel der Zürcher direkt auf. Mit 41 Scorerpunkten in 41 Partien war seine Ausbeute in dieser Regular Season gar noch höher als in der letzten Saison, seine Wichtigkeit für die Zürcher konnte er damit einmal mehr beweisen.
Wo Denis Malgin ist, ist Sven Andrighetto in der Regel nicht weit. Die beiden spielen häufig zusammen in der Linie und verstehen sich blind. Nach einem verhältnismässig schwachen Saisonstart der Zürcher konnte das Team von Marco Bayer zum Ende der Regular Season hin aufdrehen. Das hat auch mit den Leistungen von Andrighetto zu tun. Der Stürmer hat seit dem 17. Januar in zwölf Spielen 18 Scorerpunkte gesammelt und fand damit rechtzeitig seine Topform. Insgesamt steht der 32-Jährige zum Ende der Qualifikation bei 41 Scorerpunkten in 47 Partien.
Mit Reto Berra hat es auch ein Torhüter in die Top 10 geschafft. Der Schlussmann des HC Fribourg-Gottéron hat in dieser Saison 37 Partien bestritten und dabei wies er eine Fangquote von 92 Prozent auf. Zudem gilt es anzumerken, dass der 39-Jährige im Schnitt weniger als zwei Gegentore pro Spiel kassiert. Kann er diese Statistik auch in den Playoffs aufrechterhalten, dann ist den Saanestädtern sehr viel zuzutrauen. Insgesamt feierte Berra diese Saison fünf Shutouts.
An den Olympischen Winterspielen war Théo Rochette nicht Teil der Schweizer Nationalmannschaft. Der schweizerisch-kanadische Doppelbürger würde aber zweifelsohne über genug offensive Qualitäten verfügen, das hat er diese Saison beim Lausanne HC unter Beweis gestellt. In 46 Partien erzielte Rochette 22 Treffer und liess sich 21 Assists gutschreiben. Damit war er der zweitbeste Scorer mit Schweizer Lizenz. Überzeugt er in den Playoffs weiter, kann er sich vielleicht für einen Platz im WM-Kader aufdrängen.
Auch Luca Fazzini war nicht Teil des Schweizer Olympia-Kaders. Der Stürmer des HC Lugano sammelte in 52 Spielen 47 Scorerpunkte. Damit war er der beste Schweizer Scorer in der aktuellen Saison. Dennoch reicht es bei uns nicht ganz für die Spitze. Beeindruckend sind die 37 direkten Scorerpunkte, die Fazzini sammelte. Da konnte kein anderer Spieler mit Schweizer Lizenz mithalten.
Dennoch steht Lukas Frick zuoberst im Ranking. Es ist nicht ganz einfach, Verteidiger und Stürmer miteinander zu vergleichen. Gerade wenn es sich um einen Zweiweg-Verteidiger handelt, bei dem auch ein Blick auf die defensive Arbeit geworfen werden muss. In 51 Spielen wusste Frick in der Offensive mit vier Toren und 32 Assists zu überzeugen und auch defensiv zeigte er sich äusserst sicher.
Honorable Mentions: Fabio Hofer (EHCB), Sandro Aeschlimann (HCD), Phil Baltisberger (SCLT), Christoph Bertschy (HCFG), Michael Fora (HCD) und Tyler Moy (SCRJ).
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