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Während Davos nicht auf seinen letztjährigen Topscorer angewiesen ist, sieht man es beim EVZ deutlich

Eine Übersicht über die Leistungen

Die jeweiligen Topscorer der NL-Teams stehen aufgrund ihres gelben Topscorerhelms immer unter besonderer Beobachtung. Wir wollen in diesem Artikel die letztjährigen Regular-Season-Topscorer in den Fokus nehmen und aufzeigen, wie deren Leistungen in dieser Spielzeit ausschauen.

Zur Information: Die nachfolgende Auflistung richtet sich nach der Topscorer-Wertung der Regular Season 2024/25, wobei wir mit dem letztjährigen Topscorer beginnen, der am wenigsten Scorerpunkte eroberte. Die Zahlen und Statistiken stammen noch vor dem 51. Spieltag der National League.

SCL Tigers: Dario Rohrbach

Dario Rohrbach erlebte vor einem Jahr seine Durchbruchssaison, mauserte er sich doch bei den SCL Tigers zu einem der grossen Schlüsselspieler. Mit insgesamt 32 Scorerpunkten (zwölf Tore und 20 Assists) avancierte er zum Topscorer seiner Mannschaft. Seine starken Leistungen konnte er in dieser Saison definitiv bestätigen, indem er seine Produktivität sogar noch leicht steigern konnte, steht er doch zwei Runden vor Schluss bereits bei 34 Scorerpunkten (zwölf Tore und 21 Assists). Seine Scorerpunkte pro Spiel konnte er von 0,64 auf 0,69 erhöhen. Trotzdem darf er das Flammenshirt nicht tragen, da Teamkollege André Petersson (40 Scorerpunkte) deutlich produktiver unterwegs ist. Ab der kommenden Saison wird Rohrbach sein Geld beim SC Bern verdienen.

EHC Kloten: Niko Ojamäki (Rytiri Kladno)

Kloten liegt im Kampf um die Play-In-Plätze drei Runden vor Schluss leicht im Hintertreffen, was womöglich auch damit zusammenhängt, dass man den letztjährigen Topscorer Niko Ojamäki im Sommer verloren hat. Der Finne wechselte nämlich nach Tschechien zu Rytiri Kladno. Dort zeigt er ähnliche Leistungen wie in der Flughafenstadt. Für die Klotener sammelte der 30-Jährige 33 Scorerpunkte (16 Tore und 17 Assists) aus 50 Regular-Season-Partien, während er in Tschechien bei 29 Scorerpunkten (13 Tore und 16 Assists) aus 49 Spielen steht. Damit ist er die Nummer 4 seines Teams. In Tschechien besitzt Ojamäki noch einen Vertrag bis 2027. Sein Schnitt bezüglich Scorerpunkte pro Spiel verringerte sich bei seinem neuen Verein von 0,66 auf 0,59.

EHC Biel: Toni Rajala

Der Finne befindet sich bereits in seiner zehnten Saison für den EHC Biel und ist längst so etwas wie eine Institution im Seeland. In der letzten Spielzeit war Toni Rajala mit seinen 36 Scorerpunkten (17 Tore und 19 Assists) der Topscorer seiner Mannschaft, doch in dieser Saison ist er "nur" die Nummer 3 seines Teams. Aktueller Biel-Flammenshirtträger ist Lias Andersson, der 38 Scorerpunkte auf dem Konto hat und damit sechs Punkte mehr sammeln konnte als Rajala. Auch Fabio Hofer (37) war bis dato noch etwas produktiver unterwegs. Trotzdem darf konstatiert werden, dass Toni Rajala mit seinen 14 Toren und 18 Assists einmal mehr eine sehr solide Saison zeigt, auch wenn sich sein Scorerpunkt-pro-Spiel-Schnitt von 0,73 auf 0,67 verringert hat. Sein Vertrag im Seeland läuft noch bis 2027.

HC Lugano: Luca Fazzini

Es gibt nur wenige letztjährige Topscorer, die auch in dieser Saison den gelben Helm tragen dürfen. Luca Fazzini ist einer von ihnen, spielt der 30-Jährige doch eine überragende Regular Season. Mit satten 46 Scorerpunkten (16 Tore und 30 Assists) ist er der aktuell produktivste Schweizer der Liga und er hat grossen Anteil daran, dass Lugano die direkte Playoff-Qualifikation geschafft hat. Im Vergleich zur Vorsaison konnte er sich bereits jetzt um sechs Scorerpunkte steigern und er darf sich ausserdem über einen persönlichen Rekord freuen. In der letzten Saison gelangen ihm im Schnitt 0,75 Scorerpunkte pro Partie, während er in dieser Saison bei 0,92 Scorerpunkten pro Spiel steht. Beim HCL ist das Eigengewächs noch bis 2027 gebunden.

Lausanne HC: Antti Suomela

Der Finne ist ein absoluter Schlüsselspieler für Lausanne, weswegen es umso schmerzhafter war, dass sich Antti Suomela Anfang Oktober schwerer am Knie verletzte und in der Folge zweieinhalb Monate lang zuschauen musste. Es war nicht seine einzige Verletzung, fehlte er seinem Team im Januar gleich nochmals mehrere Wochen. Deswegen bestritt er in dieser Saison erst 13 Partien, wobei er mit 13 Scorerpunkten (vier Tore und neun Assists) seinen Wert unterstreichen konnte. In der letzten Saison avancierte er mit seinen 40 Scorerpunkten (15 Tore und 25 Assists) aus 47 Partien zum Topscorer seiner Mannschaft. Mittlerweile ist Suomela wieder fit und er könnte in den Playoffs ein entscheidender Faktor für sein Team werden. Der Kontrakt des 31-Jährigen läuft in Lausanne noch bis 2027.

ZSC Lions: Jesper Frödén

Der Schwede bestreitet seine dritte Saison für die ZSC Lions und zum ersten Mal dürfte er die Marke von 40 Scorerpunkten verpassen. Während Frödén in der letzten Spielzeit noch 41 Scorerpunkte (16 Tore und 25 Assists) aus 45 Regular-Season-Spielen sammelte, steht er in dieser Saison bei "nur" 32 Scorerpunkten (elf Tore und 21 Assists) aus 47 Spielen. Mit dieser Ausbeute ist er trotzdem der beste Import seiner Mannschaft und die Nummer 3 seines Teams hinter Denis Malgin (41) und Sven Andrighetto (39). Seine durchschnittliche Produktivität hat sich aber schon sehr deutlich von 0,91 auf 0,68 Scorerpunkte pro Spiel verringert.

HC Davos: Adam Tambellini

Der HCD spielt eine beeindruckende Regular Season, und dies, obwohl der letztjährige Topscorer zeitweise mit einer Formbaisse zu kämpfen hatte. In der letzten Spielzeit sammelte Adam Tambellini in der Regular Season noch 41 Scorerpunkte (22 Tore und 19 Assists) aus 52 Partien, während er in dieser Saison bei 31 Scorerpunkten (je 16 Tore und Assists) aus 45 Spielen steht. Sein Scorerpunkt-pro-Spiel-Wert ist von 0,79 auf 0,69 zusammengeschrumpft und teamintern ist der Kanadier nur der achtbeste Scorer in dieser Regular Season. Sorgen um seine Zukunft muss er sich deswegen aber nicht machen, läuft sein Vertrag doch noch bis 2028.

EV Zug: Lino Martschini

Der EVZ durchlebt eine sehr schwierige Qualifikationsphase, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass die Saison des letztjährigen Topscorers bereits Ende Oktober zu Ende gegangen ist. Lino Martschini zog sich eine Verletzung am vorderen Kreuzband und am Meniskus zu, die operativ behandelt werden musste und die ihn zu einer langen Zwangspause zwingt. Seine 44 Scorerpunkte (18 Tore und 26 Assists) aus der Vorsaison hätte er aber auch ohne Verletzung kaum egalisieren können, stand er doch bis zu seiner Verletzung bei bloss acht Scorerpunkten aus 20 Partien. Der Vertrag des 33-Jährigen in Zug läuft noch bis 2027.

HC Fribourg-Gottéron: Lucas Wallmark

Ein weiterer letztjähriger Topscorer, der in dieser Saison mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, ist Lucas Wallmark. Der Schwede bestreitet seine dritte Saison für den HCFG und in der letzten Spielzeit gelangen ihm 45 Scorerpunkte (zwölf Tore und 33 Assists) aus 52 Partien. In dieser Regular Season steht er hingegen bei bloss 21 Scorerpunkten (acht Tore und 13 Assists). Er konnte aber auch erst 30 Partien bestreiten. Seine durchschnittlichen Scorerwerte haben sich von 0,87 Scorerpunkten pro Spiel auf 0,70 verkleinert. In Fribourg ist der Center vertraglich noch bis 2027 gebunden.

SC Rapperswil-Jona Lakers: Malte Strömwall

Nur gerade zwei letztjährige Topscorer tragen auch in dieser Saison das Flammenshirt und Malte Strömwall ist keiner mehr von ihnen. Der Schwede kommt nicht an seine Leistungen in der Vorsaison heran, als ihm in 47 Partien beachtliche 46 Scorerpunkte (22 Tore und 24 Assists) gelungen sind. In dieser Spielzeit steht der 31-Jährige bei 32 Scorerpunkten (15 Tore und 17 Assists) aus 48 Partien. Sammelte er vor einem Jahr noch 0,98 Scorerpunkte pro Spiel, ist dieser Wert in dieser Regular Season auf 0,67 zusammengebrochen. Er ist seit Neuestem nur noch der zweitproduktivste Spieler seines Teams, konnte ihn Tyler Moy mit nun 33 Scorerpunkten überholen. Strömwall trägt ab der nächsten Saison das Trikot der ZSC Lions.

HC Ambri-Piotta: Dominik Kubalik (EV Zug)

Ambri wird höchstwahrscheinlich den Gang in den Playout-Final antreten müssen, konnte der schwerwiegende Abgang von Dominik Kubalik letztlich nicht aufgefangen werden. Der Tscheche wechselte auf diese Saison hin vom Tessin nach Zug, wo er erneut das Shirt des Topscorers tragen darf. Während der Sniper für Ambri letzte Saison 49 Scorerpunkte (27 Tore und 22 Assists) aus 52 Spielen beisteuerte, hat seine Produktivität in Zug mit derzeit 39 Scorerpunkten (aus 47 Partien) etwas abgenommen. Von durchschnittlich 0,94 Scorerpunkten pro Spiel ist er im Zug-Dress auf 0,83 Scorerpunkte pro Partie gesunken. Er besitzt in Zug einen Vertrag bis 2027.

Genève-Servette HC: Sakari Manninen

Der Finne bestreitet seine bereits dritte Saison für Genf und in der Offensive der Grenats ist der Offensivspieler ein sicherer Wert. In der letzten Saison überragte der 34-Jährige mit 50 Scorerpunkten aus 47 Partien in der Regular Season. Diesen Wert wird er diese Saison kaum erreichen, steht er nach 44 Spielen bei 41 Scorerpunkten. Er ist auch nicht mehr der Topscorer der Grenats, wurde er doch von Markus Granlund (48) und Jesse Puljujärvi (47) überflügelt. Seine 1,06 Scorerpunkte pro Spiel in der letzten Saison haben sich auf 0,93 Scorerpunkte pro Partie verkleinert. Sein Vertrag in Genf läuft noch bis 2027.

HC Ajoie: Julius Nättinen

An ihm lag es letzte Saison definitiv nicht, dass Ajoie einmal mehr die Tabelle auf dem letzten Platz abgeschlossen hat. Schliesslich überragte Julius Nättinen mit insgesamt 52 Scorerpunkten (22 Tore und 30 Assists) aus ebenso vielen Partien. Er sammelte im Schnitt also exakt einen Scorerpunkt pro Partie. Diesen Wert kann der Finne in dieser Saison nicht mehr aufweisen, sicherlich auch darum, weil er mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte. Er kommt auf 32 Scorerpunkte (18 Tore und 14 Assists) aus 40 Spielen. Sein derzeitiger Schnitt beträgt demnach 0,80 Scorerpunkte pro Partie und er ist damit auch nur noch der zweitbeste Scorer des HC Ajoie hinter Verteidiger Anttoni Honka (36). Die Jurassier können noch bis 2027 auf seine Dienste zählen.

SC Bern: Austin Czarnik (Lausanne HC)

Der US-Amerikaner war eine der überragenden Figuren der letzten Spielzeit, avancierte er doch mit seinen 56 Scorerpunkten (20 Tore und 36 Assists) zum NL-Topscorer. Dafür benötigte Austin Czarnik nur 49 Spiele, womit er im Schnitt 1,14 Scorerpunkte pro Partie einheimsen konnte. An diesen überragenden Wert kommt der 33-Jährige bei Lausanne nicht mehr heran, auch wenn seine 43 Scorerpunkte aus 49 Spielen alles andere als schlecht sind (im Schnitt 0,88 Scorerpunkte pro Partie). Da Teamkollege Théo Rochette bei der gleichen Anzahl Scorerpunkte mehr Treffer auf seinem Konto hat, darf Czarnik nicht im gelben Flammenshirt auflaufen. Sein Vertrag in Lausanne läuft noch bis 2027.

Adam Tambellini Antti Suomela Austin Czarnik Damian Möschinger Dario Rohrbach Dominik Kubalik EHC Biel-Bienne EHC Kloten Eishockey EV Zug Genève-Servette HC HC Ajoie HC Ambri-Piotta HC Davos HC Fribourg-Gottéron HC Lugano Jesper Frödén Julius Nättinen Lausanne HC Lino Martschini Luca Fazzini Lucas Wallmark Malte Strömwall National League Niko Ojamäki Sakari Manninen SC Bern SC Rapperswil-Jona Lakers SCL Tigers Toni Rajala ZSC Lions

2026-03-07 12:15:38