Beim HC Ambrì-Piotta brodelt es weiter. Neben der sportlich schwierigen Lage sorgt nun auch die überraschende Degradierung von Topskorer Chris DiDomenico für zusätzliche Unruhe im Tessin.
Die bisherige Saison des HC Ambrì-Piotta ist von Chaos geprägt. Die Biancoblù belegen aktuell den 13. Tabellenplatz, der Gang in die Playouts ist nahezu sicher. Nach der Olympiapause konnten die Tessiner eines ihrer drei Spiele gewinnen, zuletzt setzte es klare Niederlagen gegen Zug und Davos ab. Nun könnte weiteres Ungemach folgen, denn es scheint, als setze Jussi Tapola nicht mehr uneingeschränkt auf seinen Topskorer Chris DiDomenico. Beim Spiel gegen Davos am Freitag kam "Dido" lediglich auf acht Minuten Eiszeit, 24 Stunden später gegen den EVZ schaffte er es nicht einmal mehr ins Aufgebot.
Die Gründe für die Nichtberücksichtigung des Kanadiers bleiben vorerst intern. Coach Tapola blockte Fragen nach dem Spiel gegen den HCD ab: Was vorgefallen sei, bleibe in der Garderobe, so der Finne.
Mit 41 Skorerpunkten ist "Dido" zwar mit klarem Abstand der produktivste Akteur der Biancoblù, unumstritten ist er deshalb jedoch keineswegs. Seine Formkurve zeigte zuletzt deutlich nach unten, zudem zählt seine Plus-Minus-Bilanz von -17 zu den schwächsten Werten der gesamten Liga. Gut möglich, dass die Degradierung von Dido noch für Gesprächsstoff sorgen wird - im Sinne des Vereins kann dies aktuell jedoch überhaupt nicht sein.
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