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Malte Strömwall und elf weitere Spieler, die seit dem Saisonstart herausstechen

Etablierte NL-Spieler im Formhoch

Die National League ist in vollem Gange, und nach rund neun gespielten Runden zeigt sich bereits, wer mit Topform aus der Sommerpause gekommen ist. Einige Akteure knüpfen nahtlos an ihre Leistungen aus dem Vorjahr an, andere überraschen mit einem Formhoch, das sie ins Rampenlicht rückt. Wir haben zehn Feldspieler und zwei Torhüter herausgepickt, die sich derzeit besonders stark präsentieren – konstant, effizient und in einigen Fällen sogar historisch gut unterwegs.

Hinweis: Die Beurteilungen und Zahlen basieren in den meisten Fällen aus den Statistiken nach neun Spielen und stammen von Elite Prospects, sowie sihf.ch. In diesem Artikel wurden nur Spieler angeschaut, die bereits im Vorjahr bei ihrem Verein unter Vertrag standen. Neuzugänge, die zum Saisonstart zu überzeugen wussten findest die HIER.

Théo Rochette (Lausanne HC)

Der 23-jährige Nationalspieler erlebt einen Saisonstart nach Mass und ist aktuell einer der auffälligsten Akteure der Liga. Mit elf Scorerpunkten, sechs Tore und fünf Assists, ist Rochette teamintern der zweitbeste Punktesammler hinter Austin Czarnik und ligaweit auf Rang vier. Seine Torgefahr ist beachtlich: Mit sechs Treffern führt er die Torjägerliste punktgleich an. Besonders beeindruckend ist seine Konstanz, in sechs der acht Partien punktete er, und nur in jenen beiden Spielen, in denen er leer ausging, verzeichnete Lausanne Niederlagen.

Rochette glänzt vor allem im Powerplay: Vier Tore und zwei Assists in Überzahl sind aktueller Ligabestwert. Sollte er dieses Tempo halten, könnte er bis Saisonende auf 72 Punkte kommen. Noch ist es Zukunftsmusik, aber klar ist: Rochette ist auf bestem Weg, eine herausragende Saison zu spielen.

Eine Verletzung im Playoff-Final verhinderte Rochettes WM-Debüt, doch in Zukunft ein sicherer Wert für die Schweizer Nati.

Malte Strömwall (SC Rapperswil-Jona Lakers)

Nach der Ära von Roman Cervenka haben sich die Lakers neu formiert und Malte Strömwall ist in die entstandene Lücke mit Bravour hineingewachsen. Der 31-jährige Schwede führt sein Team mit sechs Toren und drei Assists an und rangiert ligaweit auf Platz zehn der Scorerliste. Besonders stark präsentierte er sich beim 6:0-Kantersieg gegen Zug, wo er mit zwei Treffern brillierte. Strömwall verkörpert den neuen offensiven Leader der Lakers und hat grossen Anteil daran, dass Rapperswil derzeit überraschend stark auf dem vierten Tabellenplatz steht.

Nico Dünner (SC Rapperswil-Jona Lakers)

Still und effektiv: Nico Dünner zeigt, dass man nicht immer im Rampenlicht stehen muss, um Grosses zu leisten. Der 31-jährige Center und Captain der Lakers gehört zu den konstantesten Spielern der bisherigen Saison. Mit zwei Toren und fünf Assists ist er der drittbeste Scorer des Teams. In fünf von neun Spielen trug er sich in die Punkteliste ein. Dünner verkörpert Leadership, Stabilität und taktische Intelligenz, allesamt Eigenschaften, die Rapperswils Höhenflug mittragen.

Sandro Schmid (HC Fribourg-Gottéron)

Sandro Schmid hat seine starke WM-Form nahtlos in die neue Saison mitgenommen. Nach seiner beeindruckenden Leistung im Nationaldress, sieben Punkte in zehn WM-Spielen, zeigt sich der 25-Jährige auch in Fribourg offensivstark. Drei Tore und acht Assists stehen nach neun Spielen zu Buche, womit er teamintern das Topscorer-Shirt trägt. Schmid entwickelt sich immer mehr zum verlässlichen Leistungsträger bei Gottéron und könnte auf dem besten Weg sein, seine persönlich erfolgreichste Saison zu spielen.

Sandro Schmid hämmert mit seiner Schusskraft auch mal Löcher ins Netz, wie bei seinem kuriosen Penaltytreffer gegen die ZSC Lions.

Andreas Wingerli (EV Zug)

Auch wenn beim EV Zug noch nicht alles rund läuft, zeigt Andreas Wingerli, dass man auf ihn zählen kann. Der 28-jährige Schwede bringt mit seiner Spielfreude und Schnelligkeit frischen Wind in die Offensive der Innerschweizer und das trotz all den namhaften Neuzugängen. Mit drei Toren und vier Vorlagen ist er bislang gut unterwegs und beweist, dass das in ihn gesetzte Vertrauen berechtigt war. Wingerli hat das Potenzial, sich zum Publikumsliebling zu entwickeln und zur tragenden Figur im Zuger Angriff.

Denis Malgin (ZSC Lions)

Er ist und bleibt das Aushängeschild des Schweizer Eishockeys: Denis Malgin dominiert die Liga nach Belieben. Der technisch versierte Spielmacher hat bereits zwölf Scorerpunkte (fünf Tore, sieben Assists) auf dem Konto und führt die ZSC Lions einmal mehr an. Seit seiner Rückkehr aus Nordamerika hat Malgin die Zürcher mit zwei Meistertiteln geadelt – und auch in dieser Saison scheint er auf eine historische Spielzeit zuzusteuern. Wer Malgin in dieser Form erlebt, sieht Eishockey auf höchstem Niveau.

Valentin Nussbaumer (HC Davos)

Mit seinem Tempo, seiner Energie und seiner Spielübersicht gehört Valentin Nussbaumer zu den Hauptfaktoren für den makellosen Saisonstart des HC Davos. Drei Tore und vier Assists stehen beim 25-Jährigen zu Buche, der sich zunehmend als Führungsspieler im Bündnerland etabliert. Sollte er dieses Level halten, könnte er sich erneut in den Fokus der Nationalmannschaft spielen und vielleicht schon bald wieder unter Patrick Fischers Fittichen stehen.

Benjamin Bougro (Lausanne HC)

Der 22-jährige Benjamin Bougro ist eine der grossen Überraschungen im Kader des Vizemeisters. Noch zu Beginn seiner Profikarriere teilweise in die Swiss League ausgeliehen, blüht der Center nun regelrecht auf. Mit sechs Toren aus sieben Spielen ist er zusammen mit Rochette der beste Torschütze des Teams und das trotz vergleichsweise geringer Eiszeit. Bougro scheint seinen Platz in der National League endgültig gefunden zu haben und hat seine Vorjahresstatistik bereits übertroffen.

Matej Stransky (HC Davos)

In einem Davoser Team, das momentan auf allen Ebenen überzeugt, sticht Matej Stransky als Topscorer hervor. Der Tscheche kommt auf elf Punkte und vereint in seinem Spiel Technik, Übersicht und Durchsetzungskraft. Stransky ist ein Dauerbrenner in der Offensive, der das Spielgeschehen jederzeit zu beeinflussen weiss und massgeblich zum Höhenflug des HCD beiträgt.

Jacob Larsson (SC Rapperswil-Jona Lakers)

Defensivstärke trifft Offensivimpuls, Jacob Larsson hat sich nach seiner langwierigen Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Der schwedische Verteidiger, einst in der NHL aktiv, überzeugt bei den Lakers mit seinem Zweiwegspiel: Zwei Tore und drei Assists sprechen für seine offensive Qualität, während er defensiv für Stabilität sorgt. Mit seiner Erfahrung und Präsenz gibt Larsson der Rapperswiler Hintermannschaft Sicherheit – ein echter Rückhalt mit Zukunftspotenzial.

Ein beeindruckendes Comeback von Jacob Larsson nach einer langen Verletzungspause.

Kevin Pasche (Lausanne HC)

Im Tor des Lausanne HC brilliert derzeit ein junger Mann, der trotz grosser Konkurrenz keine Zweifel an seiner Nummer-1-Rolle aufkommen lässt. Kevin Pasche überzeugt mit überragender Ruhe und Reaktionsschnelligkeit. Mit einer Fangquote von 95.24% nach fünf Einsätzen führt der 22-Jährige die Liga-Statistik an. Der Youngster scheint der legitime Nachfolger in der Reihe grosser Schweizer Goalie-Talente zu sein und könnte sich zum Meistertorhüter entwickeln, wenn er seine Form konserviert.

Adam Reideborn (SC Bern)

Nach zwei schwierigen Jahren zeigt Adam Reideborn eindrucksvoll, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Der schwedische Schlussmann ist einer der Lichtblicke in einer bisher wechselhaften Saison des SC Bern. Mit einer Fangquote von 94.19 % gehört er zu den besten Goalies der Liga, trotz hoher Belastung und teils durchwachsener Teamleistung. Reideborn sorgt derzeit dafür, dass es in Bern trotz der Verpflichtung von Sandro Zurkirchen, keine Diskussion über die Torhüterposition gibt.

Honorable Mentions:

Damien Riat (Lausanne HC)
Marcus Sörensen (HC Fribourg-Gottéron)
Tyler Moy (SC Rapperswil-Jona Lakers)
Ahti Oksanen (Lausanne HC)
Sakari Manninen (Genève-Servette HC)
Sandro Aeschlimann (HC Davos)
Luca Hollenstein (HC Davos)
Lias Andersson (EHC Biel-Bienne)

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2025-09-28 08:00:48