Nächsten Dienstag startet bereits die neue National League Saison. Für einige Spieler wird es das erste NL-Spiel seit langer Zeit sein, denn sie waren lange verletzt. Wir schauen uns zehn Spieler an, die nach einer langen Verletzungspause kommende Saison wieder auf dem Eis stehen werden.
Wir haben zehn Spieler ausgesucht, die in der vergangenen Spielzeit längere Zeit ausgefallen sind und kommende Saison ihr Comeback feiern werden. Wir haben nur Spieler ausgewählt, welche bis zum Saisonende mehr als 20 Spiele verpasst haben.
Der HC Davos darf auf die Rückkehr von Spielmacher Enzo Corvi hoffen. Der 31-Jährige hatte sich im Februar eine Oberkörperverletzung zugezogen und musste sich einer Operation unterziehen. Damit verpasste er den gesamten Saisonendspurt inklusive Playoffs und hinterliess eine schmerzhafte Lücke im HCD-Kader.
In der vergangenen Saison kam Corvi auf 42 Einsätze und sammelte dabei starke 27 Scorerpunkte. Trotz seines Ausfalls zeigte sich der HCD im Viertelfinal von der besten Seite und schickte den EV Zug gleich mit einem Sweep in die Ferien. Nun gibt es gute Nachrichten für die Bündner: Corvi stand im letzten Testspiel wieder auf dem Eis. Zwar ohne Scorerpunkt, aber seine Rückkehr deutet klar darauf hin, dass er zum Saisonstart sein Comeback feiern kann. Ein wichtiger Baustein für den HCD, der auf die Kreativität und Übersicht seines Centers nicht verzichten möchte.
Denis Hollenstein musste die komplette Saison 2024/25 nach einer Operation von der Tribüne aus verfolgen. Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, doch die ZSC Lions entschieden sich, mit dem 35-jährigen Flügel um ein weiteres Jahr zu verlängern. In Zürich gilt Hollenstein als Vorbild, weshalb man ihm nach seiner langen Verletzungspause nochmals das Vertrauen schenkte. Für den Stürmer bedeutet das: Bei seinem Comeback will er alles daran setzen, sich erneut zu beweisen.
Bislang stand Hollenstein weder in den Testspielen noch in der Champions-Hockey-League auf dem Eis. In den Trainings war Hollenstein aber wieder dabei, darum deutet alles darauf hin, dass er in der kommenden NL-Saison zurückkehren und sein Comeback feiern wird.

Seit Oktober 2024 musste der EHC Biel auf seinen Captain verzichten. Gaëtan Haas erlitt eine Gehirnerschütterung und kam in der vergangenen Saison lediglich auf fünf Einsätze. Nun aber gibt es gute Nachrichten für die Seeländer: Der 32-Jährige ist zurück auf dem Eis und traf im letzten Testspiel gegen den HC Ajoie prompt zum zwischenzeitlichen 2:2.
Die Rückkehr von Haas ist für Biel enorm wichtig. Nicht nur das Team selbst, sondern auch viele Schweizer Fans dürfen sich über das Comeback des Nationalspielers freuen. Zwar stellte Haas beim Verband einen Antrag, künftig mit einem dunkleren Visier spielen zu dürfen, als Schutzmassnahme nach seiner Verletzung. Dieser wurde jedoch abgelehnt. Trotzdem wird der Captain zum Saisonstart bereit sein und soll die Seeländer mit seiner Erfahrung und Führungsqualität wieder anführen.
Die vergangene Saison war für den HC Lugano in Sachen Goalies alles andere als einfach. Nachdem sich Niklas Schlegel verletzt hatte, erwischte es auch Joren van Pottelberghe. Der 28-Jährige zog sich bei einem Spaziergang Frakturen am rechten Knöchel und Fuss zu und fiel monatelang aus. Entsprechend kam er in der letzten Spielzeit nur auf fünf Einsätze.
Nun aber gibt es positive Nachrichten: Van Pottelberghe stand im Testspiel gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers wieder im Tor. Zwar verloren die Luganesi mit 2:4, doch die Rückkehr des Keepers ist ein wichtiges Signal. Zum Saisonstart kann Lugano endlich wieder auf das lang vermisste Goalie-Duo Schlegel/van Pottelberghe zählen – ein entscheidender Faktor für die Ambitionen der Tessiner.
Für Mauro Dufner war die Saison 2024/25 frühzeitig beendet. Nach lediglich 13 Spielen stoppte ihn eine Schulterverletzung, die eine Operation nötig machte. Damit war seine Zeit bei Fribourg-Gottéron zugleich vorbei, denn sein Vertrag lief aus, und die Drachen sind in der Defensive bereits stark besetzt.
Jetzt wagt der 30-Jährige eine Rückkehr bei den SC Rapperswil-Jona Lakers. In den Testspielen der Rosenstädter stand Dufner bereits wieder auf dem Eis und zeigte, dass er rechtzeitig zum Saisonauftakt bereit ist. Damit darf sich Rapperswil über eine zusätzliche Option in der Abwehr freuen und Dufner über die Chance, in der National League ein erfolgreiches Comeback zu feiern.
Gute Nachrichten für den Genève-Servette HC: Captain Noah Rod kehrt zurück. Der 28-Jährige verletzte sich bereits gegen Ende der Saison 2023/24 und verpasste in der Folge die gesamte letzte Spielzeit. Damit stand der Stürmer eineinhalb Jahre nicht mehr in einem NL-Spiel auf dem Eis.
In der Vorbereitung war Rod nun wieder mit von der Partie und zeigte gleich, dass mit ihm zu rechnen ist: Im vierten Testspiel der Genfer erzielte er einen Treffer und meldete sich eindrucksvoll zurück. Zum Saisonstart kommende Woche wird Rod sein Comeback in der National League feiern – ein wichtiger Boost für die Grenats, die auf die Energie und Führungsqualitäten ihres Captains zählen können.

Der HC Ajoie musste vergangene Saison einen herben Rückschlag hinnehmen: Topscorer Jerry Turkulainen verletzte sich im Dezember schwer am Bein und verpasste den gesamten Rest der Spielzeit. Dabei hatte der 26-jährige Finne zuvor in 30 Partien beeindruckende 38 Scorerpunkte gesammelt und war der offensiv wichtigste Spieler der Jurassier.
Gegenüber Blick erklärte Turkulainen, dass es ihm mittlerweile wieder gut gehe, er aber nichts überstürzen wolle. Sein Ziel sei es, erst dann zurückzukehren, wenn er wirklich bei 100 Prozent ist. In den bisherigen Testspielen stand der Stürmer noch nicht auf dem Eis. Ob er pünktlich zum Saisonauftakt sein Comeback feiern wird, ist daher offen, doch klar ist aber: Sobald Turkulainen zurückkehrt, wird er für Ajoie erneut eine Tormaschine sein.
Für Jacob Larsson war die letzte Saison praktisch vorbei, bevor sie richtig begonnen hatte. Nach nur sechs Einsätzen musste der schwedische Verteidiger bereits im Oktober wegen einer Oberkörperverletzung unters Messer – Saisonende. Ein bitterer Rückschlag, zumal Larsson als vielversprechender Transfer zu den SC Rapperswil-Jona Lakers gekommen war.
Nun gibt es Grund zur Freude bei den Rosenstädtern: Der 27-Jährige stand in den jüngsten Testspielen wieder auf dem Eis und ist bereit für sein Comeback. Gerade nach den zahlreichen Abgängen in der Defensive kommt seine Rückkehr für den SCRJ zur richtigen Zeit. Larsson wird sein National-League-Comeback gleich zum Saisonauftakt feiern, nämlich zu Hause in Rapperswil gegen die SCL Tigers.
Auch der SC Bern musste vergangene Saison früh einen wichtigen Verteidiger abschreiben. Anton Lindholm verletzte sich Mitte November am Knie, musste operiert werden und fiel für den Rest der Spielzeit aus. Zuvor kam der 30-jährige Schwede in 20 Partien auf zwei Tore und drei Assists.
Lange war unklar, ob Lindholm rechtzeitig zum Saisonstart wieder einsatzbereit sein würde. Doch die jüngsten Auftritte in der Champions Hockey League lieferten die Antwort: Der Verteidiger stand in beiden Partien auf dem Eis und traf gleich selbst. Damit ist klar: Lindholm wird am kommenden Dienstag sein Comeback in der National League geben und die Mutzen-Defensive verstärken.
Für den EHC Kloten war der Kreuzbandriss von Nicholas Steiner ein herber Rückschlag. Nach 16 Spielen in der vergangenen Saison war für den 34-jährigen Verteidiger im Duell gegen den HC Lugano Schluss.
Nun gibt es aber gute Nachrichten für die Flughafenstädter: Steiner stand in den letzten Testspielen wieder auf dem Eis und alles deutet darauf hin, dass er auch zum Saisonauftakt nächsten Dienstag einsatzbereit sein wird. Gerade nach dem Abgang von Sami Niku ist seine Rückkehr besonders wertvoll. Seit 2018 trägt Steiner das Klotener Trikot und wird die Defensive mit seiner Erfahrung und Stabilität verstärken – ein wichtiger Faktor für den Start in die neue Saison.
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