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Mindestens drei Teams werden in der nächsten Saison einen neuen Topscorer haben

Die letztjährigen Flammenshirt-Träger der NL und wie es für 2025/26 ausschaut

Die jeweiligen Topscorer der NL-Teams stehen nur schon aufgrund ihres gelben Topscorerhelms immer unter besonderer Beobachtung. Wir wollen in diesem Artikel die letztjährigen Regular-Season-Topscorer in den Fokus nehmen und aufzeigen, wie deren Vertragssituation ausschaut. 

Topscorer sind tendenziell Spieler, die man als Club gerne halten würde, doch bei wie vielen Teams war das der Fall? 

Dario Rohrbach (SCL Tigers)

Der 27-Jährige erlebte zuletzt seine grosse Breakout-Season und als Lohn dafür durfte er sogar mit der Schweizer Nati an die WM mitreisen, wo er jedoch ohne Einsatz geblieben ist. Dario Rohrbach hat sich trotzdem in den Fokus gespielt und dies nicht nur wegen seiner insgesamt 32 Scorerpunkte in der Regular Season. Seine Leistungen haben zahlreiche Interessenten auf den Plan gerufen und wie mittlerweile bekannt ist, wird der Offensivspieler ab Sommer 2026 für den SCB auf Torejagd gehen. Sicherlich ein sehr guter Transfer, welchen die Bären da unter Dach und Fach bringen konnten, als einer von drei Schweizer Topscorer.

Niko Ojamäki (EHC Kloten)

Bei den Flughafenstädtern trug bekanntlich Miro Aaltonen lange Zeit das Flammenshirt, doch nach seinem positiven Dopingbefund wurde er vom Verein suspendiert. So erbte dessen Landsmann Niko Ojamäki den Titel des Topscorers beim EHC Kloten. In der Regular Season gelangen dem 30-Jährigen 33 Scorerpunkte und in den neun Playoff-Partien (inklusive Play-Ins) steuerte er drei weitere Punkte bei. Letztlich war es aber zu wenig, um die Kloten-Verantwortlichen von einer Weiterbeschäftigung zu überzeugen, weswegen er die National League verlassen hat und künftig in Tschechien für Kladno auf Torejagd geht. 

Toni Rajala (EHC Biel)

Der Finne fühlt sich im Seeland pudelwohl und steigt in seine bereits zehnte Saison mit dem EHC Biel. Seit Sommer 2016 trägt Toni Rajala das EHCB-Trikot und jüngst hat er seinen bis 2026 laufenden Vertrag vorzeitig um eine weitere Saison bis 2027 verlängert. Der Finne plant also definitiv nicht, das Seeland so bald verlassen zu wollen. In der letzten Spielzeit steuerte der 34-Jährige in der Regular Season 36 Scorerpunkte bei, was letztlich nicht reichte, um sein Team in die Playoffs führen zu können. Etwas, was er in der nächsten Saison natürlich unbedingt ändern will. 

Luca Fazzini (HC Lugano) 

Der HCL hat eine ganz schwierige letzte Saison durchlebt, doch dies lag definitiv nicht an Luca Fazzini. Der Schweizer Stürmer steuerte in der Regular Season immerhin 39 Scorerpunkte bei und vor allem in der Relegation spielte er dann mit seinen sechs Scorerpunkten aus ebenso vielen Partien eine ganz entscheidende Rolle. Gut möglich, dass der 30-Jährige seine gesamte Karriere bei den Bianconeri verbringen wird, besitzt er doch derzeit noch einen Vertrag bis Sommer 2027

Antti Suomela (Lausanne HC) 

Die Waadtländer haben in der letzten Saison noch einmal einen Entwicklungsschritt genommen und sich den Qualifikationssieg krallen können. Topscorer Antti Suomela zeigte dabei seinen Wert, gelangen ihm 40 Scorerpunkte aus 47 Partien. In den Playoffs war er dann ähnlich stark, wie seine 17 Scorerpunkte aus 19 Spielen aufzeigen. Auf dem Weg zum historisch ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte will der Finne natürlich eine entscheidende Rolle spielen und sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027. 

Jesper Frödén (ZSC Lions) 

Die ZSC Lions sind derzeit das Mass aller Dinge im Schweizer Eishockey, haben sie zuletzt zweimal in Folge den Meistertitel erobern können. In der Regular Season war Jesper Frödén derjenige, welcher das Flammenshirt tragen durfte, gelangen ihm 41 Scorerpunkte aus 45 Partien. Damit hat er seine Ausbeute aus der Regular Season des Vorjahres nochmals um einen Punkt toppen können. Der Schwede wird noch mindestens zwei Saisons in Zürich verbringen, ist er doch vertraglich bis Sommer 2027 an die ZSC Lions gebunden. 

Adam Tambellini (HC Davos) 

Der Kanadier bestritt in der letzten Saison seine erste Spielzeit in der Schweiz und dabei entpuppte er sich als guten Fang. In der Regular Season steuerte Adam Tambellini 41 Scorerpunkte aus den 52 Regular-Season-Spielen bei, während ihm dann in den Playoffs sieben Treffer gelangen. Definitiv eine überzeugende Ausbeute, weswegen der Vertrag des 30-Jährigen auch vorzeitig bis Sommer 2028 verlängert worden ist. In Davos zählt man also noch länger auf die Dienste des torgefährlichen Nordamerikaners.  

Lino Martschini (EV Zug) 

Das Zuger Eigengewächs ist eine treue Seele, hat der mittlerweile 32-Jährige in der National League nie für ein anderes Team als den EVZ gespielt. Lino Martschini gehört nach wie vor zu den wichtigsten Schweizern im Team, was auch seine insgesamt 44 Scorerpunkte aus 47 Spielen der Regular Season beweisen. Ihn kann man sich eigentlich gar nicht bei einem anderen NL-Team vorstellen und vertraglich ist er auch noch bis mindestens Sommer 2027 an die Zuger gebunden. 

Lucas Wallmark (HC Fribourg-Gottéron) 

Der HCFG legte im Verlauf der letzten Saison einen Steigerungslauf hin, scheiterte man letztlich erst im Playoff-Halbfinale knapp an Lausanne. Einer, der mehr oder weniger konstant seine Leistung gezeigt hat, ist Lucas Wallmark. Der Schwede avancierte mit 45 Scorerpunkten aus 52 Spielen zum Topscorer seiner Mannschaft und er soll auch unter dem neuen ambitionierten Trainer Roger Rönnberg eine wichtige Rolle einnehmen. Schliesslich besitzt der 29-Jährige bei den Drachen noch einen gültigen Kontrakt bis Sommer 2027. 

Malte Strömwall (SC Rapperswil-Jona Lakers)

Der Schwede hat sich definitiv als guten Schachzug herausgestellt, stiess Malte Strömwall erst im Sommer 2024 nach Rapperswil. Er avancierte mit seinen 46 Scorerpunkten aus 47 Partien sogleich zum Topscorer seiner Mannschaft, womit er die entstandene Lücke durch den Abgang von Roman Cervenka einigermassen füllen konnte. Falls er nochmals eine ähnlich überzeugende Saison zeigen kann, dürfte sein im Sommer 2026 auslaufender Vertrag für alle NL-Teams äusserst interessant sein. Gut möglich, dass er sich dann einer etwas ambitionierteren NL-Mannschaft anschliessen könnte. 

Dominik Kubalik (HC Ambri-Piotta) 

Einer, der bereits einen grösseren Wechsel innerhalb der National League getätigt hat, ist Dominik Kubalik. Der tschechisch Sniper läuft künftig für den EVZ an, nachdem er in der letzten Spielzeit noch Topscorer des HCAP gewesen ist. Dem 29-Jährigen gelangen 49 Scorerpunkte aus 52 Partien und beim EV Zug hat er einen Vertrag bis Sommer 2027 unterzeichnet. Er selbst wird wohl hoffen, sich mit weiteren überragenden Leistungen nochmals für die NHL ins Spiel bringen zu können. 

Sakari Manninen (Genève-Servette HC) 

In seiner zweiten Saison für die Genfer konnte der Finne nochmals eine grosse Steigerung an den Tag legen. Sakari Manninen sammelte gleich 50 Scorerpunkte aus gerade einmal 47 Partien, was eine Steigerung von neun Scorerpunkten bedeutet hat. Der 33-Jährige hat damit bewiesen, dass er ein ganz grosser Scorer sein kann, weswegen sein Kontrakt auch bis Sommer 2027 ausgedehnt worden ist. An ihm dürften die Grenats auch in Zukunft sehr viel Freude bekunden. 

Julius Nättinen (HC Ajoie)

Die Jurassier sind zwar einmal mehr auf dem letzten Tabellenplatz in der Regular Season gelandet, was aber definitiv nicht am Topscorer gelegen haben kann. Julius Nättinen hat mit seinen 52 Scorerpunkten aus ebenso vielen Partien eine sehr überzeugende Regular Season gespielt. Beim 28-Jährigen wird spannend zu sehen sein, ob er dieses Niveau halten kann, denn dann dürften sich ihm einige Türen öffnen. In Ajoie läuft der Vertrag des Finnen nämlich nach der Saison 2025/26 aus. Man kann sich sicher sein, dass ihn der ein oder andere NL-Sportchef auf dem Zettel haben wird. 

Austin Czarnik (SC Bern) 

Der letztjährige Topscorer der National League läuft ab der neuen Saison nicht mehr im Dress des SCB auf. Austin Czarnik hat sich für einen Wechsel zu Ligakonkurrent Lausanne entschieden, mit welchen er Geschichte schreiben will. Sein Abgang schmerzt die Bären definitiv, können doch seine 56 Scorerpunkte (aus 49 Partien) nicht so einfach ersetzt werden. Ob er auch bei seinem neuen Verein derart auftrumpfen wird, bleibt abzuwarten. Falls ja, könnte der US-Amerikaner eines der entscheidenden Puzzleteile auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Vereinshistorie werden. Sein Vertrag in Lausanne läuft bis Sommer 2027.

Adam Tambellini Antti Suomela Austin Czarnik Damian Möschinger Dario Rohrbach Dominik Kubalik EHC Biel-Bienne EHC Kloten Eishockey EV Zug Genève-Servette HC HC Ajoie HC Ambri-Piotta HC Davos HC Fribourg-Gottéron HC Lugano Jesper Frödén Julius Nättinen Lausanne HC Lino Martschini Luca Fazzini Lucas Wallmark Malte Strömwall National League Niko Ojamäki Sakari Manninen SC Bern SC Rapperswil-Jona Lakers SCL Tigers Toni Rajala ZSC Lions

2025-08-02 23:00:08